Heißhunger auf gebratenen Reis

Neulich hatte ich abends auf einmal totalen Heißhunger auf gebratenen Reis. Nun war es aber schon 20:30… nach langem hin und her entschied ich mich dann aber doch dagegen welchen zu machen. Was einerseits an der Uhrzeit und andererseits am Mangel an Zutaten lag. Ich hatte zwar Reis, Eier und Soja-Sauce aber weder Fleisch, noch irgendeine Art an Gemüse.
Gebratenen Reis bestellen? Das wäre die einzige Alternative gewesen, doch das wäre nun wirklich zu spät geworden. Also griff ich kurzerhand zu meinem Handy und schrieb meinem Freund

Morgen wird nicht auf der Arbeit gegessen! Wir machen gebratenen Reis!

Hier also nun unser Rezept (5 Portionen):
Wir haben hier ein Wok-Rezept umgewandelt und das ganze in mehreren Pfannen zubereitet.

Ihr braucht:

  1. 250g gekochten Reis = 2 Kochbeutel (den bereitet ihr am besten schon vorher zu, ich habe das morgens um zehn gemacht – es reicht aber etwa eine Stunde vorher)
  2. drei Eier
  3. eine Zucchini
  4. zwei Möhren
  5. eine Zwiebel
  6. 2 Hähnchenschnitzel
  7. ein Bund Frühlingszwiebeln
  8. Soja-Sauce
  9. Pfeffer, Salz, Sambal Olek, Paprika-Chili Gewürz
  10. zwei Pfannen, eine Schüssel, einen Topf

Zubereitung:

  • Den Reis wie oben schon beschrieben am besten schon vorher zubereiten.
  • Wenn ihr zu zweit seit, dann könnt ihr schnippeln und braten gleichzeitig – alleine solltet ihr aber besser zuerstschnippeln, damit euch nichts anbrennt.
    • Zwiebeln in Würfel schneiden und anschließend möglichst klein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln glasig anbraten.
    • Möhren schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Diese zu den Zwiebeln dazu geben, da die Möhren am längsten brauchen, bis sie durch sind.
    • Zucchini ebenfalls halbieren und in Scheiben schneiden und anschließend mit zu den Möhren und Zwiebeln in die Pfanne geben.
    • Als letztes die in Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Das Gemüsegemisch nun eine kurze Zeit braten lassen, mit Pfeffer und Salz würzen und anschließend von der Platte nehmen – in ein separates Gefäß füllen (wir haben einen Topf genommen)
  • In einer seperaten Pfanne bratet ihr nun das in Streifen geschnittene Hähnchen an.
  • Die drei Eier in einer Schüssel mit etwas Soja-Sauce verrühren und danach mit dem bereits vorbereiteten Reis in die „Gemüsepfanne“ geben und kurz anbraten.
  • Hähnchen und Gemüse wieder mit zum Reis geben und das ganze weiter anbraten. Zuletzt mit Pfeffer, Salz, Sambal Olek und Paprika-Chili Gewürz abschmecken. Wer mag kann auch noch etwas Soja-Sauce ergänzen.

Et violà.

Mein Freund war mehr als begeistert von diesem Gericht, da es so gesund und sättigend ist. Nach der kleinen Portion, die ihr auf meinem Teller sehen könnt war mein Bauch voller als voll. Dieses Rezept ist auch nahezu glutenfrei (Soja-Sauce enthält leider Weizenstärke) und nebenbei auch noch gut für die Linie.

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Bon appétit!

60 Tage sind um und was nun?

Passend zum ersten Geburtstag von outlawedvogelfrei gibt es heute endlich nochmal einen Post. Viel zu lange habe ich das vor mir hergeschoben und viel zu oft kamen mir Prüfungen, Meisterschaft und andere Dinge dazwischen aber nun ist alles vorbei. Meine Prüfung habe ich bestanden – ich bin nun also eine fertig ausgebildete medizinische Fachangestellte und wurde mit Freude auf die Menschheit losgelassen. Seit Ende Mai ist außerdem meine 60-Tage-Diät durchgestanden und das Fazit dazu mit einem weiteren tollen Rezept gibt es heute!

60 Tage glutenfrei Leben

Zu Beginn viel es mir wirklich sehr schwer auf all die bekannten Produkte zu verzichten, doch nach und nach entdeckte ich gute Alternativen. Natürlich sind diese wesentlich teurer aber dafür kann ich nun auch wieder Nudeln essen. Ich habe also mit und mit meine Ernährung umgestellt und immer mehr Produkte gefunden, die glutenfrei sind. Mittlerweile habe ich mich voll und ganz daran gewöhnt und bin stolz auf mich, dass ich diese 60 Tage mehr oder weniger konsequent durchgezogen habe. Den ein oder anderen Aussetzer und Rückfall gab es natürlich in dieser Zeit und der kommende Tag war mir mal wieder eine Lektion.
In dieser Zeit habe ich aber nicht nur festgestellt, dass ich keine ganze Pizza essen sollte, sondern auch, dass ein Brötchen bei einem Frühstück asymptomatisch bleibt, d.h. ich dadurch keine Probleme bekomme. Jeder Ernährungsberater wird nun wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und einen Vortrag über Resorption und die Rückbildung meiner Darmzotten halten.

Was passiert denn eigentlich im Körper, sollte man seine Ernährung nicht umstellen?
Ein kleiner Ausflug in das Innenleben eines jeden. Wie ihr bestimmt wisst wird die Nahrung, die wir mit unserem Mund zerkleinern und durch die Speiseröhre in den Magen schicken irgendwann den Dünndarm erreichen. Der Dünndarm ist bei einem Erwachsenen in etwa 5-6m lang, er liegt in Schlingen in unserem Bauchraum. Auf der in Falten gelegten Schleimhaut des Dünndarms sitzen die sogenannten Dünndarmzotten. Diese Zotten und genauso die ganze Schleimhaut weisen eine haarähnliche Struktur auf, die Mikrovilli (Saumzellen). Es wird also sowohl durch die Länge des Dünndarms, die Falten, die Zotten und die Mikrovilli eine ernorme Oberflächenvergrößerung des 2,5cm breiten Darms erzielt.
Und warum das ganze? Im Dünndarm werden lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung resorbiert. Sollte ein Zöliakie-Patient seine Ernährung nicht umstellen führt dies zu massiven Schädigen der Schleimhaut. Der Darm kann die wichtigen Nährstoffe nicht mehr aufnehmen. Die Darmzotten bilden sich zurück und können bei einer erfolgreichen Umstellung nur noch durch Narbengewebe ersetzt werden. Das bedeutet, dass der Körper die zurückgebildeten Zotten nicht mehr funktionsfähig ausbilden kann und sie nur noch mit „billigem“, schlechtem Gewebe – dem Narbengewebe – ersetzen kann. Die Rückbildung der Zotten und die daraus resultierende mangelnde Aufnahme an Nährstoffen kann unter anderem zu schweren Folgeerkrankungen, wie z.B. Anämien (Blutarmut), Wachstumsstörungen, Nyktalopie (Nachtblindheit), Diabetes mellitus, Dermatitis (Entzündungen der Haut), Hepatitis C (chronische Leberentzündung) und noch vielem mehr führen. Das bedeutet nicht, dass jeder der eine Zöliakie hat auch eine oder mehrere dieser Folgeerkrankungen hat und es bedeutet ebenso wenig, dass jeder der eine dieser Erkrankungen hat gleichzeitig eine Zöliakie hat!

Nachdem meine 60-Tage-Diät vorbei war, habe ich nochmal Rücksprache mit meinem Hausarzt gehalten und nun ja es kam so, wie ich bereits vermutet hatte. Keine Zöliakie, sondern eine leichte Unverträglichkeit lautete die Diagnose.

Es ist natürlich doof, wenn Sie bei Freunden eingeladen sind. Dann kann man ja nicht einfach sagen „das esse ich nicht und das nicht und das auch nicht“, dann ist man das halt einfach mal.

Und genau diesem Rat werde ich wohl auch folgen. Ich weiß worauf ich achten muss und ich werde mich hüten mir ein Paket glutenbeladener Nudeln oder ähnliches reinzuschaufeln. Stattdessen lieber etwas mehr Geld ausgeben und glutenfreie Produkte wie Nudeln, Brot und Mehl kaufen aber wenn Freunde einladen und es nun mal etwas mit Gluten gibt, dann wird gegessen was auf den Tisch kommt.
Ich für meinen Teil habe außerdem beschlossen, dass es bestimmte Produkte gibt, auf die ich nicht verzichten will.

Es hat sich alles wunderbar eingespielt, ich weiß, wo ich gute glutenfreie Produkte erhalten kann (eine gute Anlaufstelle ist zum Beispiel dm und die Marke Schär), ich weiß worauf ich verzichten muss und was ich essen kann und das wichtigste von allem mir geht es viel besser. Meine Ernährung ist seitdem um einiges gesünder – mehr Obst und Gemüse, weniger Kohlenhydrate (sind ja schließlich ziemlich teuer jetzt), meine Müdigkeit ist nicht mehr so ausgeprägt wie zuvor, meine Stimmung hat sich gebessert und ein positiver Effekt an all unsere Fitnessjunkies – mein Bauch ist flacher, weil nicht mehr so aufgebläht! Daumen hoch für die (meistens) glutenfreie Ernährung und diesen Selbsttest!

Für glutenfreie Pfannkuchen braucht ihr:

  • 125g glutenfreies Mehl (ich kann wirklich nur die Mischung von Schär empfehlen!)
  • 250ml Milch
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer
  • eine Prise Zucker

Einfach alle Zutaten zu einem Pfannkuchenteig verquirrlen und in einer Pfanne mit etwas Öl braten. Als Topping habe ich mich einmal für die Variante Speck und Zwiebeln und einmal für die vegetarische Variante Champignons und Schnittlauch entschieden. Nach Belieben auf der noch flüssigen Seite des Pfannkuchens verteilen, wenden und kurz auf der belegten Seite backen. Et violà!
Ihr könnt mit dem Grundrezept natürlich alles auf den Pfannkuchen verteilen, wonach euch grade ist. Ein super einfacher und wirklich leckerer Pfannkuchen (schmeckt übrigens auch noch am nächsten Tag).
Viel Spaß beim ausprobieren! Wie würdet ihr euren Pfannkuchen belegen?

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Wie alles begann und noch weitere tolle Rezepte findet ihr hier, hier und hier

DIY: glutenfreie Sonnenblumenkernbrötchen

Ich wünsche euch allen noch frohe Ostern und einen letzten schönen Familientag. Gestern fand bei meinen Eltern ein Osterfrühstück statt und da ich ja keine gewöhnlichen Brötchen vom Bäcker essen darf, entschied ich mich kurzerhand dazu selber welche zu backen.
Im Supermarkt griff ich selbstbewusst zum Bio Buchweizen-Vollkornmehl und musste an der Kasse mit Entsetzen feststellen, dass sogar dieses Mehl Gluten enthält. Eigentlich war ich der festen Überzeugung, dass Buchweizen glutenfrei ist, doch auf der Verpackung stand in fettgedruckter Schrift

Enthält Gluten.

Also bin ich schnell wieder zurück in die Mehlabteilung gelaufen, um das einzige glutenfreie Mehl des Sortiments zu wählen

Kichererbsenmehl

Das ganze ist wirklich ein sehr teurer Spaß. Für 1kg Weizenmehl bezahlt man knapp 1€, für 350g Kichererbsenmehl zahlt man knapp 3€. Dann waren endlich alle Zutaten zusammengetragen und der Backspaß konnte beginnen.

 

Das ganze soll etwa 10 Brötchen ergeben, bei mir waren es nur sechs (dafür aber sehr große)

Ihr braucht:
250g Kichererbsenmehl
2Tl Backpulver
1/2 Tl Salz
150g Magerquark
6El Milch
1 Ei (Größe M)
6 El Öl
Sonnenblumenkerne (oder Andere) zur Verzierung

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen, in einer zweiten Schüssel Magerquark, Milch, Ei und Öl verquirlen. Anschließend das Mehlgemisch hinzugeben und alles mit Knethaken zu einem festen Teig verkneten. Der Teig sollte etwa 30Min im Kühlschrank ruhen. Währenddessen könnt ihr den Backofen schon mal auf 200° vorheizen.
Nach den 30Minuten teilt ihr den Teig in 10 gleichgroße Portionen. Mit feuchten Händen formt ihr nun die Brötchen, am besten stellt ihr euch eine Schüssel mit Wasser daneben, damit ihr die Hände immer wieder benetzen könnt (glutenfreie Teige sind sehr klebrig!). Die fertigen Brötchen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem Messer kreuzweise einschneiden.
Als letztes könnt ihr nun die Brötchen nach eurem Belieben verzieren. Ich habe Sonnenblumenkerne verwendet. Im heißen Ofen werden sie ca. 25 Minuten gebacken.
Achtung! Sollten die Brötchen sehr flach sein, dann holt sie früher raus, da sie sonst schnell zu trocken werden.

Lasst euch nicht durch den Geschmack des Teiges abschrecken. Natürlich schmeckt dieser sehr nach Erbsen, der Geschmack verändert sich aber durch das Backen. Anschließend ist der Geschmack zwar immer noch ungewohnt aber das Erbsenaroma ist verschwunden. Das Mehl ist nicht so fein, wie gewöhnliches Weizenmehl, d.h. die Brötchen werden etwas krümelig – deswegen müsst ihr ganz besonders auf die Backzeit achten!

Zur ersten Verkostung habe ich das ganze mit einem Steak und meinem Lieblingssmoothie der Marke Innocent serviert.

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Tag 3: Was darf ich eigentlich überhaupt essen?

Seitdem ich mit meiner 60Tage Challenge begonnen habe, habe ich schon deutliche Veränderungen gemerkt. Nicht nur, dass ich mich gesünder ernähre, sondern auch, dass ich mich besser fühle, nicht mehr so schlapp und krank. Trotzdem ist es unglaublich schwierig Lebensmittel zu finden, in denen kein Gluten enthalten ist – ich bin gestern schon in die Walnussfalle getappt. Ja in Walnüssen können Spuren von Gluten vorhanden sein. Manch einer wird jetzt vermutlich sagen

Das sind doch nur Spuren

Das mag schon sein aber ich möchte ja komplett darauf verzichten.

Nach meinem letzten Post habe ich einige Kritik bekommen und möchte nun erläutern, wieso ich mich für diese 60Tage Diät und gegen eine klinische Untersuchung entschieden habe. Zunächst mal vorweg, durch meinen Beruf bin ich kein absoluter Laie was dieses Thema angeht. Wenn mein Arzt mir ein diagnostisches Verfahren vorstellt, dann durchleuchte ich das vermutlich auf einer ganz anderen Ebene, als ein gewöhnlicher Patient. Hoch angepriesene Verfahren werden immer mit einem kritischen Auge betrachtet und wenn er mir etwas andrehen will, lasse ich mich davon nicht bequatschen. Mein Hausarzt weiß das aber auch.

Wieso habe ich mich also für die Diät entschieden?
Ich habe mir sehr viele verschiedene Meinungen eingeholt und nachgelesen und das Problem bei der Blutuntersuchung ist, dass dort nur nach speziellen Antikörpern gesucht wird und die Untersuchung deswegen sehr ungenau ist. Bei geringer Ausprägung, sprich geringer Antikörperbildung, wird der Test meist als negativ gewertet. So können ziemlich schnell Fehldiagnosen gestellt werden – häufig ist es Morbus Crohn (das Reizdarmsyndrom). Ich bin sowieso ein Fan von alternativen, nicht operativen/klinischen Methoden und kann deswegen sehr gut auf eine Dünndarmbiopsie verzichten, wenn sie nicht unbedingt sein muss. Eine Gastroduodenoskopie (auch Gastroskopie, Magenspiegelung) hatte ich vor Jahren auch schon. Deswegen habe ich mich lange mit meinem Hausarzt beraten und letztendlich entschieden zunächst diese Diät zu probieren. Sollte sich der Verdacht erhärten spricht natürlich nichts gegen diese diagnostischen Verfahren.
Vielleicht liegt meine Einstellung auch an meiner Erziehung. Meine Mama ist eine eingefleischte Homöopathin und dementsprechend war ich schon als Kind nur sehr selten beim Arzt. Medikamente gab es nur, wenn es wirklich zwingend notwendig war.

Was ist eine Biopsie?
Bei einer Biopsie werden Gewebeproben aus dem zu untersuchenden Organ entnommen. Am bekanntesten ist wohl die Koloskopie (Darmspiegelung). Es erfolgt aber nicht nur die Entnahme, sondern auch die Untersuchung auf mögliche pathologische (krankhaft veränderte) Befunde bzw. diese auszuschließen.

Was ist, wenn die Symptome nach der Diät wieder auftreten oder sogar schlimmer werden?
Ich bin nun fast 21 Jahre meines Lebens mit dieser möglichen Glutensensitivität klar gekommen und werde das auch noch den Rest meines Lebens, zumal ich dann weiß, wie ich darauf achten kann. Bei einer Diagnose gibt es keine Heilungschancen, man kann lediglich die Symptome lindern durch die Vermeidung von Gluten – erfolgreiche Medikamente sind zur Zeit noch nicht auf dem Markt. So oder so müsste ich meine Ernährung umstellen und wenn der Verdacht sich bewahrheiten sollte, dann werde ich den Teufel tun und wieder Gluten schlemmen wie zuvor. Ich möchte nicht komplett darauf verzichten, sondern es eher in Maßen zu mir nehmen. Nicht weil ich denke, dass es sowieso keinen Sinn hat, sondern eher weil es so unglaublich schwierig und vor allem teuer ist glutenhaltige Produkte zu ersetzen.

Nun zu meinem zweiten Rezept:
Ich habe lange überlegt, was ich mir als Frühstück zubereiten kann, denn Brötchen, Toast, Müsli und Cornflakes sind raus. Also entschied ich mich für Joghurt mit Obst. Als ich nun im Supermarkt meine Zutaten besorgen wollte, dachte ich lange darüber nach, was ich als Ersatz reinpacken kann und entschied mich spontan für Walnüsse. Joghurt mit Mango und Walnuss, das klang doch ganz gut. Zu Hause bemerkte ich erst, dass ich, wie bereits oben erwähnt, in die Glutenfalle getappt war. Ja schade, damit war meine Idee gestorben. Nun hatte ich aber noch Reis von meinem Hähnchencurry übrig, das ist daraus geworden.

Ihr braucht:
etwas Mango/Melone
Joghurt
Reis

Vorbereitung:
Die Mango klein schneiden und den Reis (es muss nicht zwingend Milchreis sein, ich habe Langkornreis genommen) nach Packungsaufschrift in leicht gesalzenem Wasser kochen.

Zubereitung:
Sehr simpel: alles zusammen in eine Schüssel geben und fertig. Ich hätte liebend gerne noch etwas Honig oder ähnliches zum süßen hinzugefügt, leider hatte mein Freund nichts dergleichen in seiner Wohnung zur Verfügung. Trotzdem war es sehr lecker und vor allem sättigend. Ich hätte nie gedacht, dass gesalzener Reis in dieser Kombi schmeckt. Klar war es gewöhnungsbedürftig, ich habe so etwas noch nie vorher gegessen aber alles in allem sehr schmackhaft. Ihr könnt natürlich jedes beliebige Obst nehmen und es in den Joghurt schnippeln.

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60 Tage glutenfrei Leben

Nachdem ich mich jahrelang mit Beschwerden rumgeschlagen habe, kam mir neulich abends der Gedankenblitz: Glutenunversträglichkeit. Wie ich darauf komme? Seit einigen Tagen geht es mir nach dem Essen immer furchtbar und das einzige, das ich an allen Tagen gegessen habe war Gluten. Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt entschieden wir uns also dazu den Selbsttest zu starten.

60 Tage glutenfrei Leben

Im ersten Moment war ich mehr als geschockt. Meine ganzen Lieblingsspeisen wurden aus meinem Plan gestrichen. Keine Schokolade, keine anderen Süßigkeiten und keine Nudeln mehr. Dabei liebe ich das alles doch so sehr. Es schien auf einmal so, als könnte ich nichts mehr essen. Nun habe ich aber etwas recherchiert und einige tolle Rezepte gefunden, die ich euch nach und nach gerne vorstellen will.

Was ist Gluten?
Gluten ist ein Klebeeiweiß, das in einigen Arten von Getreide vorkommt. Ihr erkennt das Gluten im Mehl sehr gut, wenn ihr einen Teig macht – zum Beispiel beim Kuchen oder Brot backen. Das Gluten ist der Stoff, der den Teig verklebt und ihm seine Konsistenz gibt.

Worin ist Gluten enthalten?
Am offensichtlichsten ist Gluten in allen Backwaren aber auch in Nudeln ist es enthalten. Gluten ist aber auch versteckt in Lebensmitteln vorhanden. In meinem Osterhasen ist beispielsweise Gerstenmalzextrakt, also ist er verboten. Auch in anderen Lebensmitteln wie Gummibärchen oder anderer Schokolade sind verschiedenste Varianten des Glutens enthalten. Alle Fertigprodukte, eingelegte Früchte und Gemüse sind ebenfalls verboten, da in ihnen auch Gluten enthalten sein kann. Es gibt eine scheinbar endloslange Liste aller verbotenen Lebensmittel. Gluten scheint in fast allem enthalten zu sein, dass man in seinem Alltag zu sich nimmt.

Und was bedeutet das jetzt für mein Essverhalten?
Naja das bedeutet, dass ich jedes verpackte Lebensmittel rumdrehen und die Inhaltsstoffe lesen muss. Das bedeutet, dass ich jedes mal frisch kochen muss, denn Essen bestellen geht nicht. Das bedeutet eine Haushaltsumstellung – Mehle müssen beispielsweise ausgetauscht werden. Essen wird definitiv eine viel größere Rolle in diesem Zeitraum einnehmen. Mal eben ein Brötchen vom Bäcker holen, wenn man nichts zu Essen in der Mittagspause hat, geht nicht mehr. Einen fertigen Salat mit Dressing dabei holen? Geht auch nicht. Ein Mikrowellenessen, als Notlösung gegen den Hunger auf der Arbeit? Geht nicht. Mal morgens ein Müsli? Geht auch nicht.

Was bringt diese Diät?
Nach diesen 60 Tagen werde ich definitiv wissen, ob meine Beschwerden von dieser Unverträglichkeit kommen oder nicht. Sollten sie verschwinden, dann ist klar, dass es davon kommt. Sollten sie weiter bestehen, dann muss es eine andere Ursache haben. Ich habe aber schon so viele Untersuchungen ohne Erfolg hinter mich gebracht, dass das die letzte Idee ist, die ich habe. Selbst meine Ärzte waren ratlos. Anscheinend ist das auch eine Intoleranz, die man nur sehr schwer nachweisen kann, was perfekt zu meinen bisherigen Untersuchungen passen würde.

 

Nun also zum ersten Rezept.

Hähnchencurry mit Reis
Für 4 Portionen braucht ihr:

  • 700g Hähnchenbrust
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 2 große Paprikaschoten
  • 1EL Currypaste
  • 200g Kokosmilch
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Tüten Reis
  • 1 Knoblauchzehe

Vorbereitung:

  1. Hähnchen würfeln oder in Streifen schneiden
  2. Paprika in grobe Stücke schneiden
  3. Knoblauch schälen und hacken
  4. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden
  5. Gemüsebrühe aufsetzen
  6. Petersilie hacken

Zubereitung:
Leicht gesalzenes Wasser zum kochen bringen und die beiden Reistüten einlegen – bei mittlerer Hitze kochen lassen. Gleichzeitig Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hähnchen anbraten. Hähnchen herausnehmen und mit Pfeffer und Salz würzen. Als nächstes die Kokosmilch und die Currypaste in die Pfanne geben und auflösen. Die Paprika, Lauchzwiebeln, Knoblauch und das gewürzte Hähnchen wieder hinzugeben und noch eine kurze Zeit kochen lassen – etwa 5-10 Minuten. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterrühren.
Den abgetropften Reis auf einem Teller mit dem Curry anrichten und mit einigen weiteren Blättern Petersilie dekorieren. Fertig.

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Ein super leckeres und vor allem schnelles Rezept. Mir war das ganze etwas zu würzig, deswegen habe ich noch etwas Frischkäse untergerührt. Viel Spaß beim ausprobieren.

Steckt noch in den Kinderschuhen

Ich drücke mich heute vorm lernen und bastle stattdessen an meiner facebookpage. Ja richtig gehört outlawedvogelfrei ist ab heute auch bei facebook erreichbar.

Facebookpage

 

Wie der Titel schon sagt, steckt meine Seite noch in den Kinderschuhen. Es werden wohl noch einige Stunden Arbeit hinein fließen, bis ich mit ihr endgültig zufrieden bin. Habt ihr vielleicht noch einige Tipps und Tricks auf Lager, wie ich meine Page verbessern und mehr Leute erreichen kann?
Natürlich wird das ganze erst so richtig losgehen, wenn meine Posts dort hochgeladen werden, das ist mir klar aber ich kenne mich leider wenig mit diesem HTML-CSS-Formatierungs-Internetseiten-schön-machen-Kram aus und bin deswegen für Kritik und Anregungen zu jeder Zeit offen.

Ist euch übrigens schon mein neues Blogdesign aufgefallen? Ich habe schon länger überlegt das Design zu ändern. Es gefiel mir zwar immer recht gut, allerdings habe ich es von Beginn an nicht für allzu benutzerfreundlich empfunden und gerade um euch geht es ja. Da ich aber bisher nur positives Feedback dazu erhalten habe, entschied ich mich stets gegen eine Änderung. Doch heute erhielt ich eine Nachricht von der lieben Laura von pixeldetail.de, die mich genau auf die Punkte hinwies, die mich ebenfalls schon störten.

altes Designneues Design

 

Nun habe ich mich einige Zeit umgesehen und letztendlich dieses Design ausgewählt. Für mich war es wichtig, dass trotz allem immer noch meine Bilder auf der Startseite angezeigt werden aber trotzdem schon die Titel der verschiedenen Beiträge angezeigt werden. Stetig lerne ich durch eure Anregungen und Kritiken dazu. Ohne euch wäre eine Verbesserung meines Blogs wohl kaum möglich.

 

Adventskranz recyclen

Weihnachten und die Adventszeit sind vorbei, was wird jetzt aus dem schönen Adventskranz, den Mama gebastelt hat? Ganz einfach: recyclen.
Wir wollen uns nicht streiten. Alles was verwelkt ist kommt weg aber da sind dann ja auch noch die ganze Deko und die noch nicht abgebrannten Kerzen.
Die meiste Deko sollte im Adventskranz festgesteckt sein und kann ganz einfach herausgezogen werden. Alles was festgeklebt ist muss leider mit in den Müll.
Die herausgezogene Deko packt ihr einfach beiseite und verwendet sie beim nächsten oder übernächsten mal erneut.
Aber was wird aus den noch nicht ganz abgebrannten Kerzen? Wegwerfen? Blödsinn! Ihr zieht sie ebenfalls einfach aus dem Adventskranz. Die kleinen Metallstäbe, die sich in den festgesteckten Kerzen befinden, lassen sich ganz einfach mit einer Zange entfernen. Achtung: achtet darauf, dass das Kerzenwachs trocken ist, sonst wird es schmerzhaft.
Ich habe eben auch noch meine Kerzem vom letzten Jahr entdeckt und sie kurzerhand mit den Kerzen von diesem Jahr auf einem Teller platziert und so eine schöne und sogar kostenlose (da recyclet) Dekovariante gezaubert.

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DIY: Zimttaler

Ich bin morgen bei den Eltern meines Freundes zum Essen eingeladen und wollte eine Kleinigkeit mitnehmen, um nicht nur das Essen dort abzustauben. Eigentlich wollte ich meine neuen Keksstempel ausprobieren und einfache Ausstechplätzchen machen aber Zimt mag seine Mutter sehr und deswegen habe ich mich dann doch für Zimttaler entschieden.
Na gut eigentlich wollte ich die Stempel dabei auch benutzen, was sich aber leider als unmöglich herausgestellt hat. Deswegen sind es übrigens auch keine Sterne, sondern Taler. Improvisation war gefragt, weil ich auch keine Ausstechformen hatte und deswegen ein Glas herhalten musste. Ja es ist so einiges schief gegangen aber alles in allem sehen sie zwar etwas unförmig aber lecker aus.

Für 9 Taler benötigt ihr:
190g Puderzucker
100g gemahlene Mandeln
200g gemahlene Nüsse
2 Eiweiß
1TL Zimt
Einen Spritzer Zitrone

Ihr schlagt den Puderzucker mit dem Eiweiß zu einer steifen Eiweißglasur. 1/3 von dieser Glasur stellt ihr beiseite für die spätere Glasur der Sterne. Die anderen 2/3 mischt ihr mit einem Löffel oder Schaber mit 100g Mandeln, dem Zimt und der Zitrone. Anschließend knetet ihr den Teig noch mal mit den Händen durch und rollt ihn auf den restlichen 200g Nussmischung aus.

SONY DSCSoweit zum Rezept. In der Realität war mein Teig leider viel zu klebrig und flüssig um ihn ausrollen zu können also habe ich noch Nüsse und Zimt hinzugefügt, um dem ganzen etwas mehr Festigkeit zu geben. Das ausrollen auf den Nüssen ist mir aber immer noch ein Rätsel. Ich habe einfach ein Backpapier untergelegt und den Teig mit Nüssen bestreut, damit das Nudelholz nicht kleben bleibt.
Die ausgestochenen Taler habe ich anschließend mit der bestäubten Seite auf ein weiteres Backpapier gelegt.
Zum Schluss verteilt ihr einfach die restliche Glasur auf den Talern und backt sie 10-12 Minuten bei 150°. Nach 8 Minuten solltet ihr den Ofen einen Spalt öffnen und die Taler die restliche Zeit so weiterbacken. Falls ihr diesen Schritt vergesst ist es aber auch nicht so schlimm (das ist mir nämlich auch passiert).
Wundert euch nicht, dass sie solange sie noch warm sind leicht brechen und noch sehr weich sind. Sobald sie abgekühlt sind lassen sie sich wunderbar vom Backpapier ablösen.

Leider bin ich nicht mehr zum Xenos gekommen, um noch eine schöne Verpackung zu besorgen und improvisiere deswegen mit herkömmlichen Brottüten, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt und einfachem Geschenkband. So können die Taler schön und preiswert zum verschenken eingepackt werden.

Viel Spaß beim nachbacken. Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt.

Quelle:
Chefkoch.de Omas Zimtsterne

DIY: Beautyprodukte

SONY DSCNach dem ich im Sommer einer Freundin zum Geburtstag ein Paket mit selbstgemachten Beautyprodukten gemacht habe, wünschte sich meine Schwester zu ihrem Geburtstag auch eins. Hauptsächlich sollten darin Pflegeprodukte für die Haare und die Hände vorhanden sein. Als Zusatz dazu habe ich ihr dann noch einen Lippenbalsam gemacht.
Das tolle an diesen Produkten ist, dass sie wirklich einfach zuzubereiten sind und das ganze auch wirklich schnell geht.

 

SONY DSCLippenbalsam
Dazu mischt ihr einfach zwei Teelöffel Vaseline mit einem Teelöffel Honig. Das ganze gut verrühren und schon ist er fertig. Geht also schnell und ich habe mir sagen lassen, dass das wirklich eine super Lippenpflege ist.

 

 

 

 

 

SONY DSCBier-Kur
Man nehme ein Bier und gibt es nach der normalen Wäsche ins Haar. Auf keinen Fall ausspülen, der Geruch verfliegt sehr schnell. Die Kur zaubert Volumen und Glanz ins Haar.

 

 

 

 

 

SONY DSCBio-Kur
Diese Kur ist ebenfalls für die Haare. Ihr mischt einfach 6EL Olivenöl mit dem Saft einer Zitrone. Diese Glanz-Spülung einfach nach dem Waschen ins Haar geben und für 30 Miunten einwirken lassen. Am besten macht ihr um die Haare noch ein Handtuch und lasst es so einziehen. Anschließend mit klarem Wasser ausspülen.

SONY DSCHaarkur mit Honig
Ihr mischt dafür 1Tl Honig mit 2EL Olivenöl und einem Ei. Diese Kur gebt ihr in das feuchte Haar ein und lasst sie 30 Minuten einwirken. Allerdings solltet ihr nach der Einwirkzeit die Haare waschen (eventuell sogar zwei Mal, um alle Rückstände zu entfernen). Diese Kur wirkt sehr gut gegen Spliss und macht die Haare außerdem geschmeidig.

SONY DSCMandel-Handkur
Mischt dafür 50g gemahlene Mandeln mit etwas heißer Milch zu einem Brei, auf die Fingerspitzen auftragen und 10 Minuten einwirken lassen. Diese rückfettende Kombination hilft sehr gut, um feste und stärkere Nägel zu bekommen.

SONY DSCHandpeeling
Auch hier kommt wieder eine Zitrone ins Spiel. Mischt für dieses Peeling den Saft einer Zitrone mit ein bisschen Zucker (Achtung: nicht mit dem Zucker geizen! Das ganze sollte eine feste Paste ergeben!). Zitrone und Zucker wirken ideal, um ungewollte Verfärbungen und alte Hautschuppen zu entfernen.

 

 

Wollt ihr das ganze verschenken, dann stellt es doch einfach in einen süßen Karton und packt es mit Folie ein. Ideal wäre noch ein kleines Buch dazu, indem ihr die Rezepte aufschreiben könnt, damit der Beschenkte sie immer wieder nachlesen und nachmachen kann,

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Viel Spaß beim ausprobieren!