Statusupdate

Große Worte nichts dahinter? Scheint ganz so, denn auf meinen letzten Post herrscht immer noch Ebbe hier. Aber das liegt nicht daran, dass ich nun doch keine Lust oder Zeit mehr habe. Nein! Das liegt daran, dass ich mit der Überarbeitung noch nicht ganz fertig bin. Meine Designerin und ich arbeiten ausgiebig (soweit es in unseren Möglichkeiten ist neben Studium) an einem Logodesign und ähnlichem. Ja ihr habt richtig gelesen. Ich habe extra eine Designerin organisiert, die mir ein Logo kreiert. Sobald alles in trockenen Tüchern ist, wird die URL ebenfalls angepasst. So lange könnt ihr aber noch über die gewöhnliche URL auf den Blog zugreifen. Ich werde euch über diese Änderung natürlich frühzeitig informieren. Bleibt gespannt, was wir schönes zaubern!

Seit geraumer Zeit beherberge ich neben dem Uni- und Arbeitsstress außerdem noch eine neue Mitbewohnerin. Ja genau, eine flauschige Mitbewohnerin, die sehr viel Aufmerksamkeit für sich beansprucht – unter uns gesagt hat sie auch einen kleinen Knall.

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Sie ist eine Mitbewohnerin, die entscheidet wann ich genug für meine Klausuren im Juli gelernt habe. Die in mein Handy, meine Finger oder mein Laptop beißt während ich sie streichle bzw. nicht mehr genug kraule. Mit der man lange Gespräche in meowish führen kann. Eine Mitbewohnerin, die am liebsten gebrauchte Tempos in ihrem Wassernapf versenkt. Die am liebsten Disneyfilme guckt und sich für Tierdokus nicht wirklich interessiert. Kurz um – die perfekte Katze für mich.
Prinzessin Plume – Achtung französisch – wohnt jetzt seit einigen Wochen bei mir und ich liebe sie und ihre Macken natürlich voll und ganz.

Vor- und Nachteile für das Zusammenleben mit einer Katze

Pros

  1. Zu Hause wartet immer jemand
  2. es wird nie langweilig, denn Katzen machen immer verrückte Dinge
  3. Sie ist super süß und kuschelig
  4. Katzen sind generell ziemlich pflegeleicht also perfekt für eine arbeitende Studentin
  5. Alle verlorengegangenen Haargummis tauchen früher oder später in einem Wassernapf wieder auf.

Cons

  1. Tschüss Privatsphäre, es war schön mit dir
  2. leuchtend grüne Augen lassen einen nie außer Sicht – auch nicht mitten in der Nacht
  3. Katzenhaare überall!
  4. Haustiere kosten eine menge Geld (Tierarzt, Katzenfutter, Katzenstreu und so weiter… da muss die ein oder andere Freizeitaktivität dran glauben)
  5. Gläser sind tolle Spielsachen… schade nur, dass sie so leicht kaputt gehen.IMG_20160609_210634

Ich glaube ich könnte ewig so weitermachen und einen Roman an Vorteilen aufzählen.
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Wie ihr seht ist hier mal wieder der Bär los aber ich habe euch nicht vergessen und hoffe, dass es bald wieder richtig losgehen kann. Mit neuem Design, neuem Logo, neuem Namen, neuer URL und hoffentlich ohne Katzenunterbrüche während dem tippen.

Bleibt so gespannt, wie ich es bin! ♥

Alles neu macht der Mai

Seit Wochen und Monaten bin ich unzufrieden mit diesem Blog. Der Name gefällt mir nicht, das Design gefällt mir nicht mehr… Das ganze führte letztendlich dazu, dass ich kaum noch Interesse hatte diesen Blog weiterzuführen. Hinzu kam auch noch der steigende Stress Uni, Arbeit, Haushalt, Freund, Freunde, meine Katze und mich selbst unter einen Hut zu bringen.

ABER wie der Titel schon sagt, entschied ich mich in einer schlaflosen Nacht dazu alles umzukrempeln. Neuer Name, neues Design, neue Webadresse (ACHTUNG! outlawedvogelfrei.wordpress.com wird in den nächsten Tagen geändert in vogelfreiewelten.wordpress.com), neu gestalteter Instagramaccount, Facebookpage und ein neues Logo. Ja das alles muss her. Weg von outlawedvogelfrei und weg von den Missverständnissen, die damit auftreten.

Meinem Motto vogelfrei zu schreiben wollte ich aber beibehalten, denn für mich bietet dieses Wort so viel mehr als Gesetzlosigkeit. Frei sein können, wie ein Vogel. Wie ein Vogel fliegen können in fremde Welten. Kurzerhand wurde nun also aus outlawedvogelfrei

vogelfreie Welten,

denn ich möchte euch ganz ungezwungen und frei mitnehmen in die Vielfalt meiner Lebenswelten.

Natürlich werden alle Links zu den alten Beiträgen geändert, sodass ihr sie immer noch bequem erreichen könnt. Ich schätze, dass das Ganze noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird (besonders die Arbeit am Logo bereitet mir Kopfschmerzen – ihr kennt nicht zufällig jemanden, der jemanden kennt, der…?).

Ihr werdet natürlich auf diversen Plattformen bezüglich aller Änderungen auf dem Laufenden gehalten und da wir jetzt tatsächlich schon viertel vor vier haben verabschiede ich mich jetzt in die Welt der Träume und freue mich schon euch ein komplett neues Vogelfrei präsentieren zu können.

Das heilige Wort zum Sonntag

Da liegt man an einem gewöhnlichen Sonntag mit Sonntagsgammeloutfit und Dutt im Bett des eigenen Freundes und versucht sich „nur ganz kurz“ (ist doch klar) davon abzulenken, dass man eigentlich an der bald fälligen Hausarbeit arbeiten sollte. Nur mal schnell Instagram checken – mal sehen, was in den letzten Stunden neues interessantes hochgeladen wurde. Man herzt verschiedene Bilder und bleibt auf einmal bei einem Bild hängen. Es sind besonders in letzter Zeit viele dieser Bilder aufgetaucht. Bilder und darunter ein ganzer Blogpost über „Ghostfollower“. Ein seufzen rutscht mir über die Lippen und die Gedanken „Wie kann man sich nur so viele Gedanken darum machen? Wen interessiert das denn schon?“ machen sich in meinem Kopf breit, während die Kommentare fleißig gelesen werden.

Viele, ja wirklich sehr viele, dieser Bilder, Texte und Kommentare habe ich in letzter Zeit gesehen und jedes Mal frage ich mich, was man bei seinen Followern mit einem solchen Post erreichen will? Will man sie dazu überreden jedes Bild zu liken und zu kommentieren? „Wie unnötig“, denke ich mir und lege letztendlich das Handy wieder mit einem Kopfschütteln weg. Das Bild habe ich nicht geliked und kommentiert habe ich dazu auch nichts. Wieso? Weil ich mir von niemandem, dem ich folge vorschreiben lassen will, wie ich auf seine Posts reagieren soll.

Follower kommen und gehen. Die Interessen der Onlinegemeinschaft verändern sich in rasendem Tempo. An einem Tag sind Tiervideos noch total aktuell, am nächsten dann doch eher Fitnessposts. Nicht jeder kann immer Unmengen an Likes und Kommentaren bekommen, besonders nicht für jedes hochgeladene Bild. Bilder sind mal besser und mal schlechter, mal erwischt man zufällig die richtigen Ansprechpartner, mal eben nicht. Das Internet hilft uns dabei eine schier unbegreiflich riesige Masse an Menschen zu erreichen, sind wir also up-to-date, dann bekommt man viel Resonanz zurück, ist man es nicht… tja dann kriegt man sie nicht. Ist doch ganz klar. Aber nicht nur die gerade angesagten Trends machen einen Unterschied, auch der Zufall gerade die richtigen Follower zu finden.
Kann ich als Instagramler wirklich von meinen Millionen (ja schön wär’s) Followern erwarten jedes Bild zu liken, einen Kommentar abzugeben oder mich anders bemerkbar zu machen und dem Account bzw. seinem Ersteller genügend Aufmerksamkeit zu schenken? Kann ich nicht auch einfach Bilder liken, die ich gut finde und die, die mir nicht so gefallen nicht liken?

Follower kommen und gehen. Wenn mir ein Account nicht mehr gefällt, dann fliegt er raus. So ist das eben in der harten, gemeinen, rücksichtslosen Welt in der die Zahl an Likes und Followern den Marktwert bestimmt. Bringe ich es nicht, dann werde ich immer ein Niemand sein mit wenig Resonanz, bin ich entweder sehr gutaussehend oder poste die gerade aktuellen Sachen, dann bekomme ich viel Resonanz. Aufmerksamkeit und freundliche, zusprechende, geheuchelte Worte. Ich möchte allerdings nicht sagen, dass es auch Accounts gibt, die mit „wenigen“ Followern viel Rückmeldung bekommen. Freunde und Bekannte lassen schließlich immer wieder gerne mal einen Smiley oder ein, zwei nette Worte da. Aber müssen sie das immer tun? Müssen alle Follower bei jedem meiner Bilder Zuspruch oder Kritik ausdrücken? Manchmal ist mir dieses Gehabe wirklich unbegreiflich.

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Liebe Mit-Instagramler,
ein kurzes Wort, eure Arbeiten natürlich in Ehren gehalten! Entspannt euch doch mal ein bisschen. Likes, Follower, Resonanz von fremden Menschen ist schön und gut aber nur die halbe Miete. #like4like und #follow4follow hin oder her (verwende ich auch ganz gerne mal – Schande über mein Haupt) aber bitte lasst doch eure armen, treuen Begleiter reagieren, wie sie es wollen. Lasst sie liken, sich auskotzen und freuen und zwingt es ihnen nicht auf.
Kann man überhaupt kontrollieren, wer wie oft welche Art von Rückmeldung gegeben hat? Gebt ihr euch wirklich so viel Mühe? Verwendet ihr so viel Zeit eures Lebens damit zu versuchen das nachzuvollziehen? Muss ich wirklich gezwungen sein, immer meinen Senf abzugeben, jedes Bild zu liken und am besten noch zu kommentieren?

Puh. So jetzt habe ich hiermit für jeden dieser Posts, die ich in den letzten Wochen gesehen habe meine persönliche Rückmeldung gegeben. Wieder zurück zum Ernst des Lebens.

Peace ♡

 

 

 

 

Eine kurze Entschuldigung an dieser Stelle für dieses Bild mit unglaublich schlechter Qualität – auf die schnelle Auskotzerei habe ich kein besseres gefunden oder machen können. Nächstes Mal wird’s bestimmt wieder besser!

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Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Es war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen – so wie jedes Jahr. Bei Instagram gibt es zum Jahresabschluss mal wieder einen kleinen Trend „bestnineoninstagram“

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bestnine.com

Wie ihr seht habe ich es ein bisschen übertrieben in diesem Jahr.

Aber was sind denn eigentlich meine persönlichen Favoriten diesen Jahres? Momente, die vielleicht nicht unbedingt mit der Anzahl der Likes zusammenhängen, sondern mit ihrem Erinnerungswert? Welche Bilder haben mir am besten gefallen?

Hier sind sie also meine Top 9 Fotos aus meinem Instagramfeed!

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Zu jedem dieser Bilder kann ich eine kleine Geschichte erzählen, die ich euch natürlich zum Jahresende nicht vorenthalten will.

  1. Zu Besuch bei meinen Eltern und unserem Hund Blue. Ich kann euch sagen, ich liebe diesen Hund wirklich sehr. Er begleitet mich nun schon 12 Jahre und es wird tatsächlich niemals langweilig. Er ist mein bester Freund und treuster Begleiter aber wie die Zeit nunmal so spielt werden leider auch Tiere älter. Mit seinen 13 Jahren ist er leider nicht mehr der junge Hüpfer, wie er einmal war (auch, wenn er das gerne wäre). Er liebt es immernoch draußen zu spielen auch, wenn er danach immer humpelnd durch die Wohnung trottet. Seine Gelenke machen ihm leider immer mehr zu schaffen und jedes Mal, wenn ich meinen Besuch zu Hause beende erinnert Mama mich an das unausweichliche

    Es kann gut sein, dass ich dich demnächst anrufen muss, weil der Hund gestorben ist.

    Und genau deswegen liebe ich dieses Bild so sehr. Vor dem Hühnergehege rumtollen, die schmerzenden Gelenke vergessen und der verspielte, jungebliebene Hund sein, der er eigentlich ist.

  2. Ein weiterer spannender und aufregender Moment, den ich wohl nicht so schnell vergessen werde. Zusammen mit meiner Formation Special Edition haben wir nach gut einem halben Jahr Training auf der Westdeutschen Meisterschaft im Videoclipdancing den sechsten Platz in der Altersklasse Adults belegt. Ein Jahr zuvor noch löste sich unsere Gruppe, wegen der unterschiedlichsten Gründe, auf – Umzug, Studium, Arbeit, Zeitmanagment… die üblichen Erwachsenenprobleme eben. Doch im Dezember 2014 fanden wir wieder zusammen und starteten unser erstes Training. Leider war diese und der darauffolgende Deutschland Cup nun wirklich unser letztes gemeinsames Turnier aber gerade deswegen und wegen dieser unglaublich tollen, gemeinsamen Zeit, wird mir gerade diese Meisterschaft besonders in Erinnerung bleiben!
  3. Blue fährt zum ersten Mal in seinem Leben in den Urlaub. Nicht nur irgendein Urlaub – Nein! Zu Besuch in meiner WG. Vom Dorf mit den weiten Feldern, weit entfernten Häusern und wenig Verkehr in die Stadt. Nach einiger Planerei hat es sogar mit meinen und den Dienstzeiten meiner Mitbewohnerin hingehauen, dass immer jemand zu Hause und der Arme in dieser fremden Umgebung nicht alleine ist. Zusammen waren wir zum ersten Mal in seinem Leben Minigolfen und in einem Restaurant. Er hat zum ersten Mal einen Bus und viel Verkehr gesehen. Wir waren zum ersten Mal in seinem Leben in einem Park und sogar an der Leine lief er brav wie nie zuvor (schließlich darf er bei Spaziergängen zu Hause entlang der Wiesen an unserem Haus die meiste Zeit ohne Leine laufen).
  4. Im August diesen Jahres hat mein Bruder kirchlich geheiratet. Ich bin wohl die stolzeste kleine Schwester, die man sich vorstellen kann. In dem Moment als dieses Bild entstanden war, war die Zeremonie schon vorbei und meine Freudentränen bereits weggewischt. Alle drängelten sich zum Brautpaar um ihre Glückwünsche auszusprechen. Natürlich wollte ich auch ganz vorne dabei sein!
  5. Ich will auf jeden Fall auf die Blue Fire! Die ist richtig gut!

    Im strömenden Regen durch den Europapark klingt nicht so verlockend. Das dachte mein Freund wohl auch, als unser zweiter Tag dort so begann. Ich hingegen wollte mich nicht unterkriegen lassen! Einfach in die Regenjacke und ab ins Vergnügen. Wenn der Regen dann aber doch nach einigen Stunden in die Kleidung zieht und es immer kälter wird, vergeht selbst dem motiviertesten Menschen die Lust. Unsere letzten Fahrten waren deswegen die, auf die sich mein Freund schon seit unserer Anreise gefreut hat – die Blue Fire! Trotz anfänglicher mieser Laune und langen Wartezeiten sind wir ganze 3 Mal hintereinander gefahren. Direkt bei der ersten Fahrt ist dieses Bild entstanden und ich muss euch ganz ehrlich sagen… ich sehe auf diesem Bild fröhlicher aus, als ich eigentlich war. In diesem Moment liefen mir Tränen des Schrecks die Wangen runter und das, was aussieht wie ein Lachen ist wohl eher eine verzogene Grimasse. Solltet ihr also mal in den Europapark kommen, lasst euch eins gesagt sein! Das ist der Wahnsinn! Für alle Adrenalinjunkies ein Muss! (obwohl ich sagen muss, dass die Holzachterbahn noch einen ticken besser war).
    Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Ein Saunabesuch im Parkhotel nach einem anstrengenden und langen Achterbahntag ist ziemlich entspannend. Gönnt euch also wenigstens einmal im Leben diesen Luxus! Ich verspreche euch, dass ihr es nicht bereuen werdet.

  6. Ein Geburtstagsgeschenk an mich selbst. 
    Eine kurze Zusammenfassung: Nach langem Hin und Her überlegen, Kostenplanung und Terminverschiebung wegen Wetterproblemen, ist noch vor meinem Geburtstag dieses tolle Foto an einem sonnigen Abend in Monschau entstanden.
    Ich liebe jedes Bild, dass Martha von mir schießt aber dieses Shooting war ein besonderes. Ich hatte zum ersten Mal eine Visagistin dabei und fühlte mich wirklich wie ein richtiges Model. Es ist schon ziemlich verrückt, wenn auf einmal jemand angelaufen kommt und eine Haarsträhne richtet oder Tränchen aus den Augenwinkeln tupft.
    Die ganze Story könnt ihr nochmal ausführlich im Post nachlesen!
  7. Eins meiner Favoriten! Im Oktober habe ich bei Monsters&Sweets ein neues Tattoo bekommen. Vier Stunden lag ich dort während meine Vorlage langsam Gestalt annahm. Ob es weh tat? Hm ja aber nicht das Stechen selber, sondern mein Po vom liegen. Als ich meine Tättowiererin nach zweieinhalb Stunden dann doch um eine Pause bitten musste, schlug sie schon vor nur noch die Outlines fertig zu machen und den Rest auf einen anderen Termin zu verschieben. Als ich dann aber zu verstehen gab, dass ich nur mal kurze Zeit aufstehen muss, lachte sie

    Du bist echt überhaupt nicht schmerzempfindlich, kann das sein?

    Oh doch, dachte ich, eigentlich schon. Aber wie sagt man so schön, wer schön sein will muss leiden. Jedes Mal, wenn ich es mir angucke freue ich mich erneut darüber, wie toll es geworden ist und dass ich diesen Schritt gewagt habe. Nummer 4 heißt es nun und wann kommt Nummer 5?

  8. Eins meiner Lieblingsbilder aus meinem Lost Place Shooting und der Moment, in dem ich realisierte, dass mein naiver Kindheitstraum Wirklichkeit geworden ist. Model werden das wär’s doch.
  9. Miss Prinzessin auf der Erbse.
    Als meine Schwester noch in der Nähe gewohnt hat gehörten ihr zwei Katzen. Leider konnte sie diese aber nicht mit in ihre neue Wohnung geben und so sind die beiden Clowns bei meinen Eltern gelandet. Auf diesem Bild seht ihr nun Prinzessin Kimba (diesen Titel habe ich ihr verliehen, weil sie sich wirklich wie eine Prinzessin aufführt). Raus geht sie auf keinen Fall, weil dort das niedere Volk wartet. Sie bleibt also in ihrem Palast und winkt nur ab und zu mal am Fenster. Lediglich der Balkon ist für sie angemessen. Weit oben, ab vom Pöbel. Nachts schläft sie stehts nur im weichen Bett eines Palastbewohners (Meins um genau zu sein) und wehe man bewegt sich im Schlaf oder versucht die Decke etwas höher zu ziehen. Mit gerümpfter Nase und abfälligem Blick wird dann das Bett verlassen und erst nach einigen beleidigten Minuten wieder aufgesucht.
    Diese Katze hat mir die Liebe zu ihrer Art näher gebracht – vorher habe ich immer von mir behauptet eher ein Hundetyp zu sein aber nun kann ich das nicht mehr so leicht sagen. Mein Begrüßungskomitee an der heimischen Haustüre umfasst nun unseren Hund und Prinzessin Kimba. Trotz oder gerade wegen ihrem Verhalten ist sie einfach zu süß und genau das spiegelt dieses Bild so schön wieder.

Was waren eure schönsten Momente in diesem Jahr? Hinterlasst doch einen Kommentar mit einer kurzen Geschichte.

 

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und viel Glück im neuen Jahr!

Wenn Träume Wirklichkeit werden

IMG_9539-2Erinnert ihr euch noch an eure Kindheitsträume? Wolltet ihr vielleicht Superstar, Sänger oder Astronaut werden? Habt ihr auch davon geträumt etwas zu erreichen, dass scheinbar unerreichbar ist?

IMG_9522-3Ich habe immer davon geträumt Model zu werden. Auf großen Laufstegen zu sein, tolle Fotoshootings zu haben und natürlich weltberühmt zu sein. Nun ja ein wahrhaftig sehr unwahrscheinlich zu erreichender Traum. Dieser Traum ist aber nicht nur so unerreichbar, weil die Wahrscheinlichkeit ihn zu erfüllen viel zu gering ist – Nein! Er scheitert schon an einem winzigen Detail: meiner Größe.
Mit gerade mal 1,60m sind die Laufstege dieser Welt nicht nur unerreichbar, sie sind sozusagen in meiner Welt nicht existent.
Trotz allem liebe ich es vor der Kamera zu stehen, damals wie heute auch. Ich dachte mir immer, dass ich diesen Kindheitstraum aufgegeben habe. Dass ich irgendwann anfing zu realisieren, wie unmöglich das Alles ist und trotzdem bemerke ich jetzt, dass ich es doch nie vollkommen tat.

So ein Fotoshooting kostet viel Geld, deswegen habe ich immer lange darauf gespart, es mir zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken lassen oder mich selbst damit beschenkt.

IMG_9574-2Doch irgendwann kam der Moment, als für ein TfP-Shooting angeschrieben wurde.
Der Kindheitstraum, den ich tief in meinem Inneren verborgen hatte, flammte plötzlich wieder auf und so wurde mein Traum Wirklichkeit. Nun ja… nicht ganz! Ich würde mich auch heute nicht als „Model“ bezeichnen aber in einer gewissen Art und Weise hat sich mein Traum erfüllt.
Es schneite schließlich einige weitere Anfragen in meinen Facebook-Postfach, die ich mit großer Freude und Dankbarkeit las und beantwortete.

Auf den Fotos in diesem Post seht ihr die Ergebnisse meines letzten Shootings in einem Lost Place in Spa mit KMK-Fotografie. Ich habe mich schon einige Zeit für Lost Places begeistert und ich liebe lange Abendkleider. Die Vorstellungen des Fotografen und meine Eigenen kamen also sehr schnell überein. Allerdings war ich zu Beginn etwas skeptisch – mit einem fremden Fotografen in einem verlassenen Hotel? Klingt ziemlich gruselig.

IMG_9581-2Diese Skepsis wurde mir aber bereits zu Beginn genommen! Es war ein tolles Shooting in dem ich meinem Kindheitstraum wieder ein kleines Stück näher gekommen bin.
Ist es naiv daran zu glauben, dass Träume Wirklichkeit werden können? Oh Nein, gewiss nicht! Wenn man nur hart genug an sich arbeitet, wenn man fest genug daran glaubt, dann kann man seine Träume Wirklichkeit werden lassen!
Ich muss allerdings gestehen, dass mein Traum sich durch die harte Erkenntnis der Realität, sprich meiner Größe und den Anforderungen generell, etwas abgewandelt hat
aber würdet ihr mir nicht zustimmen, wenn ich behaupte

Mein Traum ist Wirklichkeit geworden!

 

 

Das Ziel ist doch letztendlich nichts weiter, als ein Zwischenstopp auf dem langen Weg des Lernens und Lebens!

Wie ich bereits sagte tue ich mich mit dem Begriff „Model“ sehr schwer. Ich habe noch viel zu lernen und zu erreichen, bis ich diesen Begriff auf mich anwenden möchte. Aber wie heißt es doch so schön: Man lernt niemals aus!

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Das möchte ich aber eigentlich nicht direkt preisgeben…

Seit zwei Wochen bin ich nun schon Studentin, in diesen beiden Wochen habe ich so viele neue Leute kennengelernt, viele neue Gesichter und Namen erfahren bzw. gesehen und in jeder neuen Unterhaltung höre ich mindestens einmal den Satz

„Das möchte ich aber erst mal nicht/nicht direkt preisgeben“

In jedem Gespräch vermittelt einer der Beteiligten immer, dass es etwas in seinem Leben gibt, mit dem er nicht bei jedem hausiert. In jedem Gespräch wird aufgeklärt was genau es ist und danach dieser Satz eingeschoben. Aber wieso tun wir das? Wieso verheimlichen wir diese (meist) banalen Dinge, wie

„Ich schaue Anime/bin Cosplayer“

„Ich habe einen Blog“

„Ich mache…“

Das sind doch alles scheinbar unwichtige Dinge, die nun mal Teil unseres Alltags und sogar Teil unserer Persönlichkeit sind. Vielleicht sogar ein Teil, der nicht mehr wegzudenken ist und ohne den wir nicht mehr leben wollen. Trotzdem unterliegen wir tagtäglich diesem Phänomen, das sich „soziale Erwünschtheit“ nennt. Dinge von denen wir denken, dass sie in unserem Umfeld vielleicht auf verwirrte Blicke und Ablehnung stoßen verheimlichen wir bis zu einem bestimmten Grad des Vertrauens oder bis es letztendlich schon zu spät ist und der Gesprächspartner unser kleines Geheimnis entlarvt hat.
Jeder einzelne von uns umgibt sich am liebsten mit Menschen, durch die wir Bestätigung in unserer Person und unseren Interessen erhalten. Das bedeutet nicht, dass wir bewusst nach diesen Menschen suchen aber wenn wir uns vor Augen führen, was den eigenen Freundeskreis ausmacht, wird sehr stark deutlich, dass in irgendeiner Form Interessen und Charaktereigenschaften übereinstimmen.

A: „Ich habe heute doch nichts für die Uni gemacht, meine Serien haben mich mal wieder in ihren Bann gezogen.“

B: „Das kann ich gut verstehen… mich auch aber ich glaube meine Serien sind etwas anders als deine.“

A: „Achja? Was guckst du denn grade?“

B: „Anime…“

Ich weiß, dass ich grade dieses Thema Anime oft als Beispiel nutze, es ist auch eins der klassischen Beispiele meines eigenen Alltags, bei dem verwirrte Blicke oder Ablehnung am häufigsten entsteht. In diesem Beispiel war ich tatsächlich besagte Person A und ich wusste bereits bei B’s erster Antwort von welche Art Serie er spricht. Ich kenne diese Unterhaltungen nämlich nur zu gut, dieses langsame Herantasten an den Gegenüber, das Herausfinden der Interessen und den Mut, dieses gut gehütete Geheimnis direkt preiszugeben, aufzubringen. Oh ja wirklich nur zu gut.

Die „soziale Erwünschtheit“, also der Grad Bestätigung, den wir in unserem Freundeskreis bzw. vermeintlichem Freundeskreis suchen, steht dann aber auch noch neben dem „ersten Eindruck“, den wir vermitteln. Es gibt niemanden, der keinen ersten Eindruck vermittelt und es gibt ebenso niemanden, der keinen ersten Eindruck wahrnimmt. Jeder von uns empfindet aufgrund verschiedenster Faktoren den eigenen Gegenüber entweder als sympathisch oder nicht, als ungepflegt oder gepflegt, als attraktiv oder unattraktiv etc. Das liegt nicht nur an der Person, die einem gegenübersteht, sondern auch an dem eigenen momentanen Befinden, der Umgebung und der allgemeinen Stimmung. Dieser erste Eindruck ist einer der wichtigsten Momente für zwischenmenschliche Beziehungen, da er viel zu schwer zu revidieren ist.
Sieht mich also jemand mit meinem „Attack on Titan“-Rucksack durch die Stadt laufen oder hört eine Unterhaltung von mir über Animes und ist dem ganzen abgeneigt, wird er auch von mir einen schlechten Eindruck haben. Mich vielleicht als Freak oder Nerd bezeichnen und kaum Interesse daran haben unsere Beziehung zu vertiefen. Was passiert aber, wenn ich es nicht so offensichtlich preisgebe? Was passiert, wenn mein Gegenüber einen anderen ersten Eindruck von mir gewinnt und erst später herausfindet, dass ich dieses Genre mag? Vermutlich wird er das ganze als eine meiner Interessen abstempeln und sich entweder nicht weiter dafür Interessieren oder nachhaken. Natürlich kann es auch dazu kommen nach dem ersten Eindruck Ablehnung zu erfahren und genau das ist der Moment in dem der Satz fällt

„Das erzähle ich aber nicht direkt jedem“

Die Stimme wird leiser und der Körper signalisiert Unsicherheit. Selbst dieser Satz signalisiert das. Wir versuchen damit das Gesagte irgendwie wieder gutzumachen und hoffen (möglicherweise unbewusst), dass der Gesprächspartner es vielleicht ja auch gar nicht richtig wahrgenommen hat. Wir versuchen unseren Eindruck wieder zu retten und keine Ablehnung zu erfahren. Wir versuchen unser Möglichstes um nicht in die Außenseiterrolle zu geraten, abgestempelt und abgeschoben zu werden. Gerade in diesen ersten Wochen, in der die Findung neuer Freunde oder Bekannter stattfindet, spielt die soziale Erwünschtheit so eine große Rolle. Haben sich Beziehungen erst einmal gestärkt, werden wir kaum noch ein Problem damit haben es preiszugeben, doch zu Beginn hüten wir es, wie einen Schatz.

Mittlerweile gehe ich offener mit meinen Interessen und den Dingen, die mir Spaß machen um – ich versuche es zumindest. Früher durfte niemand wissen, dass ich Animes geguckt habe. Selbst vor meinen Eltern habe ich das verheimlicht. Sobald jemand in mein Zimmer kam habe ich den Sender gewechselt oder den Internetbrowser geschlossen. Seht euch mal an wo ich jetzt bin – mein „Attack on Titan“-Rucksack ist eins meiner liebsten Stücke und eine Wand meines WG-Zimmers ziert eine Mangafigur, die ich mir habe malen lassen. Trotz allem möchte ich das nicht direkt preisgeben, aus Angst auf Ablehnung zu stoßen, das ist mir besonders in den letzten Wochen nochmal bewusst geworden. Ob das nun gut ist oder nicht liegt vermutlich an der eigenen Persönlichkeit und wie sehr man es aushält auf Ablehnung zu stoßen. Ist es einem wichtig, von vielen Leuten gemocht zu werden oder ist man stark genug nur mit wenigen auszukommen, muss letztendlich jeder für sich entscheiden und ausleben.

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60 Tage sind um und was nun?

Passend zum ersten Geburtstag von outlawedvogelfrei gibt es heute endlich nochmal einen Post. Viel zu lange habe ich das vor mir hergeschoben und viel zu oft kamen mir Prüfungen, Meisterschaft und andere Dinge dazwischen aber nun ist alles vorbei. Meine Prüfung habe ich bestanden – ich bin nun also eine fertig ausgebildete medizinische Fachangestellte und wurde mit Freude auf die Menschheit losgelassen. Seit Ende Mai ist außerdem meine 60-Tage-Diät durchgestanden und das Fazit dazu mit einem weiteren tollen Rezept gibt es heute!

60 Tage glutenfrei Leben

Zu Beginn viel es mir wirklich sehr schwer auf all die bekannten Produkte zu verzichten, doch nach und nach entdeckte ich gute Alternativen. Natürlich sind diese wesentlich teurer aber dafür kann ich nun auch wieder Nudeln essen. Ich habe also mit und mit meine Ernährung umgestellt und immer mehr Produkte gefunden, die glutenfrei sind. Mittlerweile habe ich mich voll und ganz daran gewöhnt und bin stolz auf mich, dass ich diese 60 Tage mehr oder weniger konsequent durchgezogen habe. Den ein oder anderen Aussetzer und Rückfall gab es natürlich in dieser Zeit und der kommende Tag war mir mal wieder eine Lektion.
In dieser Zeit habe ich aber nicht nur festgestellt, dass ich keine ganze Pizza essen sollte, sondern auch, dass ein Brötchen bei einem Frühstück asymptomatisch bleibt, d.h. ich dadurch keine Probleme bekomme. Jeder Ernährungsberater wird nun wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und einen Vortrag über Resorption und die Rückbildung meiner Darmzotten halten.

Was passiert denn eigentlich im Körper, sollte man seine Ernährung nicht umstellen?
Ein kleiner Ausflug in das Innenleben eines jeden. Wie ihr bestimmt wisst wird die Nahrung, die wir mit unserem Mund zerkleinern und durch die Speiseröhre in den Magen schicken irgendwann den Dünndarm erreichen. Der Dünndarm ist bei einem Erwachsenen in etwa 5-6m lang, er liegt in Schlingen in unserem Bauchraum. Auf der in Falten gelegten Schleimhaut des Dünndarms sitzen die sogenannten Dünndarmzotten. Diese Zotten und genauso die ganze Schleimhaut weisen eine haarähnliche Struktur auf, die Mikrovilli (Saumzellen). Es wird also sowohl durch die Länge des Dünndarms, die Falten, die Zotten und die Mikrovilli eine ernorme Oberflächenvergrößerung des 2,5cm breiten Darms erzielt.
Und warum das ganze? Im Dünndarm werden lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung resorbiert. Sollte ein Zöliakie-Patient seine Ernährung nicht umstellen führt dies zu massiven Schädigen der Schleimhaut. Der Darm kann die wichtigen Nährstoffe nicht mehr aufnehmen. Die Darmzotten bilden sich zurück und können bei einer erfolgreichen Umstellung nur noch durch Narbengewebe ersetzt werden. Das bedeutet, dass der Körper die zurückgebildeten Zotten nicht mehr funktionsfähig ausbilden kann und sie nur noch mit „billigem“, schlechtem Gewebe – dem Narbengewebe – ersetzen kann. Die Rückbildung der Zotten und die daraus resultierende mangelnde Aufnahme an Nährstoffen kann unter anderem zu schweren Folgeerkrankungen, wie z.B. Anämien (Blutarmut), Wachstumsstörungen, Nyktalopie (Nachtblindheit), Diabetes mellitus, Dermatitis (Entzündungen der Haut), Hepatitis C (chronische Leberentzündung) und noch vielem mehr führen. Das bedeutet nicht, dass jeder der eine Zöliakie hat auch eine oder mehrere dieser Folgeerkrankungen hat und es bedeutet ebenso wenig, dass jeder der eine dieser Erkrankungen hat gleichzeitig eine Zöliakie hat!

Nachdem meine 60-Tage-Diät vorbei war, habe ich nochmal Rücksprache mit meinem Hausarzt gehalten und nun ja es kam so, wie ich bereits vermutet hatte. Keine Zöliakie, sondern eine leichte Unverträglichkeit lautete die Diagnose.

Es ist natürlich doof, wenn Sie bei Freunden eingeladen sind. Dann kann man ja nicht einfach sagen „das esse ich nicht und das nicht und das auch nicht“, dann ist man das halt einfach mal.

Und genau diesem Rat werde ich wohl auch folgen. Ich weiß worauf ich achten muss und ich werde mich hüten mir ein Paket glutenbeladener Nudeln oder ähnliches reinzuschaufeln. Stattdessen lieber etwas mehr Geld ausgeben und glutenfreie Produkte wie Nudeln, Brot und Mehl kaufen aber wenn Freunde einladen und es nun mal etwas mit Gluten gibt, dann wird gegessen was auf den Tisch kommt.
Ich für meinen Teil habe außerdem beschlossen, dass es bestimmte Produkte gibt, auf die ich nicht verzichten will.

Es hat sich alles wunderbar eingespielt, ich weiß, wo ich gute glutenfreie Produkte erhalten kann (eine gute Anlaufstelle ist zum Beispiel dm und die Marke Schär), ich weiß worauf ich verzichten muss und was ich essen kann und das wichtigste von allem mir geht es viel besser. Meine Ernährung ist seitdem um einiges gesünder – mehr Obst und Gemüse, weniger Kohlenhydrate (sind ja schließlich ziemlich teuer jetzt), meine Müdigkeit ist nicht mehr so ausgeprägt wie zuvor, meine Stimmung hat sich gebessert und ein positiver Effekt an all unsere Fitnessjunkies – mein Bauch ist flacher, weil nicht mehr so aufgebläht! Daumen hoch für die (meistens) glutenfreie Ernährung und diesen Selbsttest!

Für glutenfreie Pfannkuchen braucht ihr:

  • 125g glutenfreies Mehl (ich kann wirklich nur die Mischung von Schär empfehlen!)
  • 250ml Milch
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer
  • eine Prise Zucker

Einfach alle Zutaten zu einem Pfannkuchenteig verquirrlen und in einer Pfanne mit etwas Öl braten. Als Topping habe ich mich einmal für die Variante Speck und Zwiebeln und einmal für die vegetarische Variante Champignons und Schnittlauch entschieden. Nach Belieben auf der noch flüssigen Seite des Pfannkuchens verteilen, wenden und kurz auf der belegten Seite backen. Et violà!
Ihr könnt mit dem Grundrezept natürlich alles auf den Pfannkuchen verteilen, wonach euch grade ist. Ein super einfacher und wirklich leckerer Pfannkuchen (schmeckt übrigens auch noch am nächsten Tag).
Viel Spaß beim ausprobieren! Wie würdet ihr euren Pfannkuchen belegen?

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Wie alles begann und noch weitere tolle Rezepte findet ihr hier, hier und hier

Ein Geburtstagsgeschenk an mich selbst.

Ein Wochenende bei meinen Eltern und ich kann endlich wieder arbeiten. Der Umzug in meine neue Wohnung ist quasi abgeschlossen allerdings fehlt uns noch Kabelfernseh, Telefon und Internet, deswegen ist es auch hier in letzter Zeit ziemlich ruhig. Nun aber zu meinem eigentlichen, bereits angekündigtem Anliegen: mein Fotoshooting mit der lieben Martha von Marei Photography.
Das ganze war nun schon wirklich viel zu lange in Planung und scheiterte meistens an meinen finanziellen Mitteln. Doch Ende April entschloss ich mich endlich dazu und dachte mir

Das wird dein Geburtstagsgeschenk an dich selbst

Geburtstag habe ich zwar erst Ende diesen Monats, aber was soll’s. Ich werde auch diesen Post wieder in verschiedene Kategorien gliedern. Einen Vergleich zu einer anderen Fotografin könnt ihr hier ziehen.

Terminvereinbarung
Einen Termin hatten wir überraschenderweise schnell gefunden. Sogar ein Termin am Wochenende war ohne Probleme möglich – shooten wollten wir draußen. Nach einigen Tagen überbrachte Martha mir dann allerdings die „Schreckensnachricht“

Am Sonntag soll schlechtes Wetter werden

Nun musste ganz kurzfristig ein neuer Termin gefunden werden an dem sowohl ich, Martha und meine Stylistin Mareike Zeit hatten.
Dementsprechend war ein Wochenendtermin leider nicht mehr möglich. Nun kam es dazu, dass ich an einem Donnerstagabend nach der Arbeit direkt in die Eifel losgefahren bin. Wie der Zufall es so wollte kamen aber natürlich viel zu viele Dinge dazwischen – mein Auto wollte nicht anspringen, mein Bus hatte Verspätung etc.
Allgemein war es für mich dieses mal sehr einfach mit dieser Fotografin in Kontakt zu treten, da ich sie privat kenne und ihr deswegen einfach per Whatsapp schreiben konnte aber auch die Male zuvor war es immer unproblematisch – einfach per Facebook über ihre Seite schreiben und es klappt.
Besonders hervorheben möchte ich in dieser Kategorie ihre Initiative bezüglich des Wetterberichts und der schnellen Suche nach einem neuen Termin.

Anfahrt
Ich machte mich also am Donnerstagabend nach der Arbeit auf den Weg in die Heimat. Wie bereits erwähnt hatte ich einige Probleme dabei. Zunächst kam mein Bus zu spät, dann wollte mein Auto nicht anspringen und natürlich hatte ich Trecker und langsam fahrende Fahrer vor mir. Es lag also nicht an ihr, sondern einfach an meinem eigenen, persönlichem Unglück.
Ansonsten war die Anfahrt sehr einfach. Wir haben uns bei Mareike in Monschau getroffen und selbst, wenn ich den Weg nicht gekannt hätte, wäre es mit einem Navi ganz einfach zu finden gewesen.
Nachdem ich fertig geschminkt war, sind wir drei zusammen zu einer kleinen Kapelle gefahren. Es war wirklich eine traumhaft schöne Kulisse mit Blick über die ganze Stadt und wundervollem Sonnenuntergang-Zauberlicht.

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Zuverlässigkeit
Ich würde ihre und die von Mareike durchaus als sehr hoch bezeichnen. Sie sind beide sehr gut erreichbar und auch die Bearbeitung der Fotos erfolgte wie gewohnt schnell.

_N4A2458Freundlichkeit
Martha ist mir in der Zwischenzeit sehr ans Herz gewachsen. Man merkt ihr an, dass ihre Arbeit nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre Leidenschaft ist und sie bei jedem Shooting mit eben dieser am Werk ist. Das war nun mein dritter Shootingtermin und ich habe den Eindruck, dass sie je mehr sie in ihrem Beruf gewachsen und professioneller geworden ist auch, umso mehr Freude daran entwickelt.
Bei Shootings mit ihr wird nicht nur fotografiert, sondern auch gescherzt und gelacht. Das Model wird umsorgt und sogar die vom Licht hervorgerufenen Tränchen werden mit einem Taschentuch aus den Augen gewischt. Ich kam mir in den paar Stunden tatsächlich vor wie ein richtiges Model, mit einer Fotografin, die mir Anweisungen gibt und einer Stylistin, die zu jeder Zeit angelaufen kommt um Haare und Kleidung zu richten. Alles in allem herrschte am ganzen Set eine tolle Atmosphäre in der ich mich wohlfühlen und so ohne Bedenken shooten konnte.

Equipment
Gut ausgerüstet zogen wir mit Kamera, Objektiven, Lichtformern und Wechselkleidung zu unserer Wahllocation los. Alles funktionierte einwandfrei. Mareike wurde kurzerhand für das Halten der Lichformer entfremdet, um so für das perfekte Licht auf den Fotos zu sorgen. Ich habe oben schon erwähnt, dass wir von Sonnenuntergang-Zauberlicht gesegnet waren.

Ergebnis
Wie bereits gesagt war es wirklich ein traumhaftes Shooting, indem ich umsorgt, modelliert und unterhalten wurde. Im Shooting enthalten waren 4 bearbeitete Fotos in schwarz-weiß und in Farbe, drei Outfits zum Wechseln und zusätzlich eine kostenlose Stylingberatung. Die Visagistin habe ich zusätzlich dazu gebucht und kann es jedem nur weiterempfehlen.

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vor der Bearbeitung
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nach der Bearbeitung

 

Fazit
Ihr vermutet wahrscheinlich schon wie mein Fazit ausfällt. Eine Fotografin und eine Visagistin, die ich in allem Maße weiterempfehlen kann. Mareike kannte ich nicht nur durch das Shooting, sondern auch schon von einem Auftrag für meine Formation bei der deutschen Meisterschaft im Videoclipdancing und auch damals waren wir alle schon sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Als kleines Extra durfte ich mir sogar ein Foto mehr aussuchen und glaubt mir das war mir wirklich eine große Hilfe, denn bei den ganzen tollen Fotos viel mir die Wahl mehr als schwer. Was haltet ihr so von dem Ergebnis? Vor allem im Vergleich zum letzten Shooting über das ich euch berichtet habe?
Schaut euch doch mal auf den Seiten der beiden um und lasst euch überraschen und verzaubern. Einige von Marthas Fotos könnt ihr auch in meinen Posts wiederfinden. Ich bin gespannt, ob ihr das ein oder andere entdeckt.

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Wir sind nur so unzufrieden, wie wir uns selber machen.

Durchaus keine „Weisheit“, die auf alle Lebenslagen aber definitiv eine, die auf meine gestörte weibliche Wahrnehmung im Hinblick auf meine Figur zutrifft. Seit einigen Wochen gehe ich neben meinem normalen Training in der Tanzschule wieder regelmäßig mit einer Freundin ins Fitnessstudio. Eigentlich wollte ich meinen Vertrag kündigen, weil ich rundum sehr zufrieden mit meiner Figur und der zusammenhängenden Lebensweise war. Nun kam es aber so, dass wir bereits im Oktober 2013 uns zusammen angemeldet hatten aber nie wirklich zusammen trainieren waren. Damals war ich ein regelrechter Fitnessfanatiker. Ich trainierte jeden Tag, entweder im Fitnessstudio oder zu Hause. Das Minimum war damals zwei Stunden schwitzen am Stück. Natürlich sah man Erfolge aber glücklich war ich irgendwie trotzdem nicht. Ich hatte immer mehr an meiner Figur auszusetzen.
Der Po war nicht rund genug. Die Beine zu dick. Der Bauch und Rücken zu speckig. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, erscheint mir das ganze mehr als verrückt. Ich trage in Oberteilen Kleidergröße 34 und in Hosen 36. Von Natur aus habe ich sehr kräftige und muskulöse Beine, was durch das regelmäßige Tanztraining auch noch verstärkt wird. Meine Schwachstellen sind definitiv meine Arme. Die typischen Schwabbelarme der Frauen. Am Bauch zeichnete sich schon lange der Ansatz meiner Bauchmuskeln ab, naja man sieht, dass unter dem Speck welche sind.
Während dieser Phase habe ich so viele Dinge meines Lebens aufgegeben, die mir Freude bereiten und das nur, um in dieses perfekte Bild unserer doch ziemlich kranken Gesellschaft zu passen. Fit sein – Nein, wohl eher 0% Körperfett haben. Schon lange sage ich zu meinem Freund:

Ich habe lieber ein bisschen Speck auf den Hüften aber dafür eine weibliche Figur!

Es klang für mich selber oft nach einer Ausrede aber seitdem ich selber wieder ins Fitnessstudio gehe ist mir erst bewusst geworden wie viel Wahrheit dahinter steckte. Ich war in der Zeit, in der ich einfach aß, was ich wollte und Sport machte, wann ich es wollte so zufrieden mit meiner Figur, wie schon lange nicht mehr. Ich verbannte die schreckliche Waage vollkommen aus meinem Leben. Von ein-zweimal pro Tag wiegen wurde keinmal. Ganz ehrlich? Ich weiß nicht wie viel ich wiege und es interessiert mich auch nicht. Da stelle ich mich lieber vor den Spiegel und entscheide nach dem Anblick darin, ob ich mir gefalle oder nicht und nicht nach irgendwelchen Zahlen einer Waage. Wer regelmäßig Sport betreibt, versteht, dass diese Zahlen sowieso kaum eine Aussagekraft haben, denn

Muskeln wiegen mehr als Fett.

Man quält sich jeden Tag ins Fitnessstudio und wird einfach nicht leichter. Man ärgert sich und gibt letztendlich auf.
Seit einigen Wochen gehe ich wie gesagt wieder regelmäßig um besagte Freundin zu unterstützen. Vorhin stand ich vorm Spiegel und bemerkte erst gar nicht, wie ich direkt wieder anfing unzufrieden mit mir zu sein. Ich ärgerte mich darüber, dass meine Beine einfach nicht dünner werden, dass meine Waden und mein Bauch zu dick sind und die Knochen an den Schlüsselbeinen hat man auch schon mal besser gesehen. In dem Moment als mir klar wurde, was ich da eigentlich dachte, ärgerte ich mich nur noch über mich selbst. Ich ärgerte mich darüber, dass ich meinen Körper nicht mehr mochte. Ich ärgerte mich darüber, dass ich innerhalb dieser paar Wochen wieder unzufrieden war. Ich ärgerte mich darüber, dass ich wieder anfing zu überlegen was ich wann esse. Aber am meisten ärgerte ich mich darüber, dass ich mich so schnell von dieser fitnessbesessenen Gesellschaft beeinflussen lasse!

Zum Abschluss noch ein Foto, das dem Trend entspricht. Ein after-workout-selfie #nothighgapneeded

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Sorry for bad quality

P.S. Leben und leben lassen lautet die Devise. Mein Gott nichts gegen Fitnessfreaks. Es geht lediglich darum, dass eben nicht nur die Menschen akzeptiert werden, die in dieses Bild passen – Nein eben auch die, die keine Lust haben sich jeden Tag ins Fitnessstudio zu quälen und Sport zu machen, der ihnen eigentlich gar keinen Spaß macht. Es geht doch darum, jeden seine persönlich optimale Lebensweise zu finden und mit sich selbst im Einklang zu sein, ganz gleich ob mit abs oder ohne. Ein glückliches, gesundes Leben führen, ganz ohne diesen Fitnesszwang, das wäre doch schön.

DIY: glutenfreie Sonnenblumenkernbrötchen

Ich wünsche euch allen noch frohe Ostern und einen letzten schönen Familientag. Gestern fand bei meinen Eltern ein Osterfrühstück statt und da ich ja keine gewöhnlichen Brötchen vom Bäcker essen darf, entschied ich mich kurzerhand dazu selber welche zu backen.
Im Supermarkt griff ich selbstbewusst zum Bio Buchweizen-Vollkornmehl und musste an der Kasse mit Entsetzen feststellen, dass sogar dieses Mehl Gluten enthält. Eigentlich war ich der festen Überzeugung, dass Buchweizen glutenfrei ist, doch auf der Verpackung stand in fettgedruckter Schrift

Enthält Gluten.

Also bin ich schnell wieder zurück in die Mehlabteilung gelaufen, um das einzige glutenfreie Mehl des Sortiments zu wählen

Kichererbsenmehl

Das ganze ist wirklich ein sehr teurer Spaß. Für 1kg Weizenmehl bezahlt man knapp 1€, für 350g Kichererbsenmehl zahlt man knapp 3€. Dann waren endlich alle Zutaten zusammengetragen und der Backspaß konnte beginnen.

 

Das ganze soll etwa 10 Brötchen ergeben, bei mir waren es nur sechs (dafür aber sehr große)

Ihr braucht:
250g Kichererbsenmehl
2Tl Backpulver
1/2 Tl Salz
150g Magerquark
6El Milch
1 Ei (Größe M)
6 El Öl
Sonnenblumenkerne (oder Andere) zur Verzierung

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen, in einer zweiten Schüssel Magerquark, Milch, Ei und Öl verquirlen. Anschließend das Mehlgemisch hinzugeben und alles mit Knethaken zu einem festen Teig verkneten. Der Teig sollte etwa 30Min im Kühlschrank ruhen. Währenddessen könnt ihr den Backofen schon mal auf 200° vorheizen.
Nach den 30Minuten teilt ihr den Teig in 10 gleichgroße Portionen. Mit feuchten Händen formt ihr nun die Brötchen, am besten stellt ihr euch eine Schüssel mit Wasser daneben, damit ihr die Hände immer wieder benetzen könnt (glutenfreie Teige sind sehr klebrig!). Die fertigen Brötchen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem Messer kreuzweise einschneiden.
Als letztes könnt ihr nun die Brötchen nach eurem Belieben verzieren. Ich habe Sonnenblumenkerne verwendet. Im heißen Ofen werden sie ca. 25 Minuten gebacken.
Achtung! Sollten die Brötchen sehr flach sein, dann holt sie früher raus, da sie sonst schnell zu trocken werden.

Lasst euch nicht durch den Geschmack des Teiges abschrecken. Natürlich schmeckt dieser sehr nach Erbsen, der Geschmack verändert sich aber durch das Backen. Anschließend ist der Geschmack zwar immer noch ungewohnt aber das Erbsenaroma ist verschwunden. Das Mehl ist nicht so fein, wie gewöhnliches Weizenmehl, d.h. die Brötchen werden etwas krümelig – deswegen müsst ihr ganz besonders auf die Backzeit achten!

Zur ersten Verkostung habe ich das ganze mit einem Steak und meinem Lieblingssmoothie der Marke Innocent serviert.

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