Heißhunger auf gebratenen Reis

Neulich hatte ich abends auf einmal totalen Heißhunger auf gebratenen Reis. Nun war es aber schon 20:30… nach langem hin und her entschied ich mich dann aber doch dagegen welchen zu machen. Was einerseits an der Uhrzeit und andererseits am Mangel an Zutaten lag. Ich hatte zwar Reis, Eier und Soja-Sauce aber weder Fleisch, noch irgendeine Art an Gemüse.
Gebratenen Reis bestellen? Das wäre die einzige Alternative gewesen, doch das wäre nun wirklich zu spät geworden. Also griff ich kurzerhand zu meinem Handy und schrieb meinem Freund

Morgen wird nicht auf der Arbeit gegessen! Wir machen gebratenen Reis!

Hier also nun unser Rezept (5 Portionen):
Wir haben hier ein Wok-Rezept umgewandelt und das ganze in mehreren Pfannen zubereitet.

Ihr braucht:

  1. 250g gekochten Reis = 2 Kochbeutel (den bereitet ihr am besten schon vorher zu, ich habe das morgens um zehn gemacht – es reicht aber etwa eine Stunde vorher)
  2. drei Eier
  3. eine Zucchini
  4. zwei Möhren
  5. eine Zwiebel
  6. 2 Hähnchenschnitzel
  7. ein Bund Frühlingszwiebeln
  8. Soja-Sauce
  9. Pfeffer, Salz, Sambal Olek, Paprika-Chili Gewürz
  10. zwei Pfannen, eine Schüssel, einen Topf

Zubereitung:

  • Den Reis wie oben schon beschrieben am besten schon vorher zubereiten.
  • Wenn ihr zu zweit seit, dann könnt ihr schnippeln und braten gleichzeitig – alleine solltet ihr aber besser zuerstschnippeln, damit euch nichts anbrennt.
    • Zwiebeln in Würfel schneiden und anschließend möglichst klein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln glasig anbraten.
    • Möhren schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Diese zu den Zwiebeln dazu geben, da die Möhren am längsten brauchen, bis sie durch sind.
    • Zucchini ebenfalls halbieren und in Scheiben schneiden und anschließend mit zu den Möhren und Zwiebeln in die Pfanne geben.
    • Als letztes die in Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Das Gemüsegemisch nun eine kurze Zeit braten lassen, mit Pfeffer und Salz würzen und anschließend von der Platte nehmen – in ein separates Gefäß füllen (wir haben einen Topf genommen)
  • In einer seperaten Pfanne bratet ihr nun das in Streifen geschnittene Hähnchen an.
  • Die drei Eier in einer Schüssel mit etwas Soja-Sauce verrühren und danach mit dem bereits vorbereiteten Reis in die „Gemüsepfanne“ geben und kurz anbraten.
  • Hähnchen und Gemüse wieder mit zum Reis geben und das ganze weiter anbraten. Zuletzt mit Pfeffer, Salz, Sambal Olek und Paprika-Chili Gewürz abschmecken. Wer mag kann auch noch etwas Soja-Sauce ergänzen.

Et violà.

Mein Freund war mehr als begeistert von diesem Gericht, da es so gesund und sättigend ist. Nach der kleinen Portion, die ihr auf meinem Teller sehen könnt war mein Bauch voller als voll. Dieses Rezept ist auch nahezu glutenfrei (Soja-Sauce enthält leider Weizenstärke) und nebenbei auch noch gut für die Linie.

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Bon appétit!

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Ein Geburtstagsgeschenk an mich selbst.

Ein Wochenende bei meinen Eltern und ich kann endlich wieder arbeiten. Der Umzug in meine neue Wohnung ist quasi abgeschlossen allerdings fehlt uns noch Kabelfernseh, Telefon und Internet, deswegen ist es auch hier in letzter Zeit ziemlich ruhig. Nun aber zu meinem eigentlichen, bereits angekündigtem Anliegen: mein Fotoshooting mit der lieben Martha von Marei Photography.
Das ganze war nun schon wirklich viel zu lange in Planung und scheiterte meistens an meinen finanziellen Mitteln. Doch Ende April entschloss ich mich endlich dazu und dachte mir

Das wird dein Geburtstagsgeschenk an dich selbst

Geburtstag habe ich zwar erst Ende diesen Monats, aber was soll’s. Ich werde auch diesen Post wieder in verschiedene Kategorien gliedern. Einen Vergleich zu einer anderen Fotografin könnt ihr hier ziehen.

Terminvereinbarung
Einen Termin hatten wir überraschenderweise schnell gefunden. Sogar ein Termin am Wochenende war ohne Probleme möglich – shooten wollten wir draußen. Nach einigen Tagen überbrachte Martha mir dann allerdings die „Schreckensnachricht“

Am Sonntag soll schlechtes Wetter werden

Nun musste ganz kurzfristig ein neuer Termin gefunden werden an dem sowohl ich, Martha und meine Stylistin Mareike Zeit hatten.
Dementsprechend war ein Wochenendtermin leider nicht mehr möglich. Nun kam es dazu, dass ich an einem Donnerstagabend nach der Arbeit direkt in die Eifel losgefahren bin. Wie der Zufall es so wollte kamen aber natürlich viel zu viele Dinge dazwischen – mein Auto wollte nicht anspringen, mein Bus hatte Verspätung etc.
Allgemein war es für mich dieses mal sehr einfach mit dieser Fotografin in Kontakt zu treten, da ich sie privat kenne und ihr deswegen einfach per Whatsapp schreiben konnte aber auch die Male zuvor war es immer unproblematisch – einfach per Facebook über ihre Seite schreiben und es klappt.
Besonders hervorheben möchte ich in dieser Kategorie ihre Initiative bezüglich des Wetterberichts und der schnellen Suche nach einem neuen Termin.

Anfahrt
Ich machte mich also am Donnerstagabend nach der Arbeit auf den Weg in die Heimat. Wie bereits erwähnt hatte ich einige Probleme dabei. Zunächst kam mein Bus zu spät, dann wollte mein Auto nicht anspringen und natürlich hatte ich Trecker und langsam fahrende Fahrer vor mir. Es lag also nicht an ihr, sondern einfach an meinem eigenen, persönlichem Unglück.
Ansonsten war die Anfahrt sehr einfach. Wir haben uns bei Mareike in Monschau getroffen und selbst, wenn ich den Weg nicht gekannt hätte, wäre es mit einem Navi ganz einfach zu finden gewesen.
Nachdem ich fertig geschminkt war, sind wir drei zusammen zu einer kleinen Kapelle gefahren. Es war wirklich eine traumhaft schöne Kulisse mit Blick über die ganze Stadt und wundervollem Sonnenuntergang-Zauberlicht.

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Zuverlässigkeit
Ich würde ihre und die von Mareike durchaus als sehr hoch bezeichnen. Sie sind beide sehr gut erreichbar und auch die Bearbeitung der Fotos erfolgte wie gewohnt schnell.

_N4A2458Freundlichkeit
Martha ist mir in der Zwischenzeit sehr ans Herz gewachsen. Man merkt ihr an, dass ihre Arbeit nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre Leidenschaft ist und sie bei jedem Shooting mit eben dieser am Werk ist. Das war nun mein dritter Shootingtermin und ich habe den Eindruck, dass sie je mehr sie in ihrem Beruf gewachsen und professioneller geworden ist auch, umso mehr Freude daran entwickelt.
Bei Shootings mit ihr wird nicht nur fotografiert, sondern auch gescherzt und gelacht. Das Model wird umsorgt und sogar die vom Licht hervorgerufenen Tränchen werden mit einem Taschentuch aus den Augen gewischt. Ich kam mir in den paar Stunden tatsächlich vor wie ein richtiges Model, mit einer Fotografin, die mir Anweisungen gibt und einer Stylistin, die zu jeder Zeit angelaufen kommt um Haare und Kleidung zu richten. Alles in allem herrschte am ganzen Set eine tolle Atmosphäre in der ich mich wohlfühlen und so ohne Bedenken shooten konnte.

Equipment
Gut ausgerüstet zogen wir mit Kamera, Objektiven, Lichtformern und Wechselkleidung zu unserer Wahllocation los. Alles funktionierte einwandfrei. Mareike wurde kurzerhand für das Halten der Lichformer entfremdet, um so für das perfekte Licht auf den Fotos zu sorgen. Ich habe oben schon erwähnt, dass wir von Sonnenuntergang-Zauberlicht gesegnet waren.

Ergebnis
Wie bereits gesagt war es wirklich ein traumhaftes Shooting, indem ich umsorgt, modelliert und unterhalten wurde. Im Shooting enthalten waren 4 bearbeitete Fotos in schwarz-weiß und in Farbe, drei Outfits zum Wechseln und zusätzlich eine kostenlose Stylingberatung. Die Visagistin habe ich zusätzlich dazu gebucht und kann es jedem nur weiterempfehlen.

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vor der Bearbeitung
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nach der Bearbeitung

 

Fazit
Ihr vermutet wahrscheinlich schon wie mein Fazit ausfällt. Eine Fotografin und eine Visagistin, die ich in allem Maße weiterempfehlen kann. Mareike kannte ich nicht nur durch das Shooting, sondern auch schon von einem Auftrag für meine Formation bei der deutschen Meisterschaft im Videoclipdancing und auch damals waren wir alle schon sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Als kleines Extra durfte ich mir sogar ein Foto mehr aussuchen und glaubt mir das war mir wirklich eine große Hilfe, denn bei den ganzen tollen Fotos viel mir die Wahl mehr als schwer. Was haltet ihr so von dem Ergebnis? Vor allem im Vergleich zum letzten Shooting über das ich euch berichtet habe?
Schaut euch doch mal auf den Seiten der beiden um und lasst euch überraschen und verzaubern. Einige von Marthas Fotos könnt ihr auch in meinen Posts wiederfinden. Ich bin gespannt, ob ihr das ein oder andere entdeckt.

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Wir sind nur so unzufrieden, wie wir uns selber machen.

Durchaus keine „Weisheit“, die auf alle Lebenslagen aber definitiv eine, die auf meine gestörte weibliche Wahrnehmung im Hinblick auf meine Figur zutrifft. Seit einigen Wochen gehe ich neben meinem normalen Training in der Tanzschule wieder regelmäßig mit einer Freundin ins Fitnessstudio. Eigentlich wollte ich meinen Vertrag kündigen, weil ich rundum sehr zufrieden mit meiner Figur und der zusammenhängenden Lebensweise war. Nun kam es aber so, dass wir bereits im Oktober 2013 uns zusammen angemeldet hatten aber nie wirklich zusammen trainieren waren. Damals war ich ein regelrechter Fitnessfanatiker. Ich trainierte jeden Tag, entweder im Fitnessstudio oder zu Hause. Das Minimum war damals zwei Stunden schwitzen am Stück. Natürlich sah man Erfolge aber glücklich war ich irgendwie trotzdem nicht. Ich hatte immer mehr an meiner Figur auszusetzen.
Der Po war nicht rund genug. Die Beine zu dick. Der Bauch und Rücken zu speckig. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, erscheint mir das ganze mehr als verrückt. Ich trage in Oberteilen Kleidergröße 34 und in Hosen 36. Von Natur aus habe ich sehr kräftige und muskulöse Beine, was durch das regelmäßige Tanztraining auch noch verstärkt wird. Meine Schwachstellen sind definitiv meine Arme. Die typischen Schwabbelarme der Frauen. Am Bauch zeichnete sich schon lange der Ansatz meiner Bauchmuskeln ab, naja man sieht, dass unter dem Speck welche sind.
Während dieser Phase habe ich so viele Dinge meines Lebens aufgegeben, die mir Freude bereiten und das nur, um in dieses perfekte Bild unserer doch ziemlich kranken Gesellschaft zu passen. Fit sein – Nein, wohl eher 0% Körperfett haben. Schon lange sage ich zu meinem Freund:

Ich habe lieber ein bisschen Speck auf den Hüften aber dafür eine weibliche Figur!

Es klang für mich selber oft nach einer Ausrede aber seitdem ich selber wieder ins Fitnessstudio gehe ist mir erst bewusst geworden wie viel Wahrheit dahinter steckte. Ich war in der Zeit, in der ich einfach aß, was ich wollte und Sport machte, wann ich es wollte so zufrieden mit meiner Figur, wie schon lange nicht mehr. Ich verbannte die schreckliche Waage vollkommen aus meinem Leben. Von ein-zweimal pro Tag wiegen wurde keinmal. Ganz ehrlich? Ich weiß nicht wie viel ich wiege und es interessiert mich auch nicht. Da stelle ich mich lieber vor den Spiegel und entscheide nach dem Anblick darin, ob ich mir gefalle oder nicht und nicht nach irgendwelchen Zahlen einer Waage. Wer regelmäßig Sport betreibt, versteht, dass diese Zahlen sowieso kaum eine Aussagekraft haben, denn

Muskeln wiegen mehr als Fett.

Man quält sich jeden Tag ins Fitnessstudio und wird einfach nicht leichter. Man ärgert sich und gibt letztendlich auf.
Seit einigen Wochen gehe ich wie gesagt wieder regelmäßig um besagte Freundin zu unterstützen. Vorhin stand ich vorm Spiegel und bemerkte erst gar nicht, wie ich direkt wieder anfing unzufrieden mit mir zu sein. Ich ärgerte mich darüber, dass meine Beine einfach nicht dünner werden, dass meine Waden und mein Bauch zu dick sind und die Knochen an den Schlüsselbeinen hat man auch schon mal besser gesehen. In dem Moment als mir klar wurde, was ich da eigentlich dachte, ärgerte ich mich nur noch über mich selbst. Ich ärgerte mich darüber, dass ich meinen Körper nicht mehr mochte. Ich ärgerte mich darüber, dass ich innerhalb dieser paar Wochen wieder unzufrieden war. Ich ärgerte mich darüber, dass ich wieder anfing zu überlegen was ich wann esse. Aber am meisten ärgerte ich mich darüber, dass ich mich so schnell von dieser fitnessbesessenen Gesellschaft beeinflussen lasse!

Zum Abschluss noch ein Foto, das dem Trend entspricht. Ein after-workout-selfie #nothighgapneeded

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Sorry for bad quality

P.S. Leben und leben lassen lautet die Devise. Mein Gott nichts gegen Fitnessfreaks. Es geht lediglich darum, dass eben nicht nur die Menschen akzeptiert werden, die in dieses Bild passen – Nein eben auch die, die keine Lust haben sich jeden Tag ins Fitnessstudio zu quälen und Sport zu machen, der ihnen eigentlich gar keinen Spaß macht. Es geht doch darum, jeden seine persönlich optimale Lebensweise zu finden und mit sich selbst im Einklang zu sein, ganz gleich ob mit abs oder ohne. Ein glückliches, gesundes Leben führen, ganz ohne diesen Fitnesszwang, das wäre doch schön.

DIY: glutenfreie Sonnenblumenkernbrötchen

Ich wünsche euch allen noch frohe Ostern und einen letzten schönen Familientag. Gestern fand bei meinen Eltern ein Osterfrühstück statt und da ich ja keine gewöhnlichen Brötchen vom Bäcker essen darf, entschied ich mich kurzerhand dazu selber welche zu backen.
Im Supermarkt griff ich selbstbewusst zum Bio Buchweizen-Vollkornmehl und musste an der Kasse mit Entsetzen feststellen, dass sogar dieses Mehl Gluten enthält. Eigentlich war ich der festen Überzeugung, dass Buchweizen glutenfrei ist, doch auf der Verpackung stand in fettgedruckter Schrift

Enthält Gluten.

Also bin ich schnell wieder zurück in die Mehlabteilung gelaufen, um das einzige glutenfreie Mehl des Sortiments zu wählen

Kichererbsenmehl

Das ganze ist wirklich ein sehr teurer Spaß. Für 1kg Weizenmehl bezahlt man knapp 1€, für 350g Kichererbsenmehl zahlt man knapp 3€. Dann waren endlich alle Zutaten zusammengetragen und der Backspaß konnte beginnen.

 

Das ganze soll etwa 10 Brötchen ergeben, bei mir waren es nur sechs (dafür aber sehr große)

Ihr braucht:
250g Kichererbsenmehl
2Tl Backpulver
1/2 Tl Salz
150g Magerquark
6El Milch
1 Ei (Größe M)
6 El Öl
Sonnenblumenkerne (oder Andere) zur Verzierung

Zubereitung:
Mehl mit Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen, in einer zweiten Schüssel Magerquark, Milch, Ei und Öl verquirlen. Anschließend das Mehlgemisch hinzugeben und alles mit Knethaken zu einem festen Teig verkneten. Der Teig sollte etwa 30Min im Kühlschrank ruhen. Währenddessen könnt ihr den Backofen schon mal auf 200° vorheizen.
Nach den 30Minuten teilt ihr den Teig in 10 gleichgroße Portionen. Mit feuchten Händen formt ihr nun die Brötchen, am besten stellt ihr euch eine Schüssel mit Wasser daneben, damit ihr die Hände immer wieder benetzen könnt (glutenfreie Teige sind sehr klebrig!). Die fertigen Brötchen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem Messer kreuzweise einschneiden.
Als letztes könnt ihr nun die Brötchen nach eurem Belieben verzieren. Ich habe Sonnenblumenkerne verwendet. Im heißen Ofen werden sie ca. 25 Minuten gebacken.
Achtung! Sollten die Brötchen sehr flach sein, dann holt sie früher raus, da sie sonst schnell zu trocken werden.

Lasst euch nicht durch den Geschmack des Teiges abschrecken. Natürlich schmeckt dieser sehr nach Erbsen, der Geschmack verändert sich aber durch das Backen. Anschließend ist der Geschmack zwar immer noch ungewohnt aber das Erbsenaroma ist verschwunden. Das Mehl ist nicht so fein, wie gewöhnliches Weizenmehl, d.h. die Brötchen werden etwas krümelig – deswegen müsst ihr ganz besonders auf die Backzeit achten!

Zur ersten Verkostung habe ich das ganze mit einem Steak und meinem Lieblingssmoothie der Marke Innocent serviert.

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Langsam einen Fuß vor den anderen setzen.

Schritt für Schritt gefällt mir mein Blog immer besser. Schritt für Schritt traue ich mich immer mehr ihn vorzuzeigen, nicht nur in Bloggergruppen – NEIN, vor allem auch vor meinen Freunden und meiner Familie. Es war schon länger bei vielen bekannt, dass ich diesen Blog führe aber einen bewussten Schritt in die Richtung dazu zu stehen und stolz auf meine Arbeit sein zu können das begann erst so langsam als ich anfing meine Posts per Instagram Publik zu machen.
Das war an sich kein riesiger Schritt – eher ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Meine eigene Facebookpage zu veröffentlichen war eine ganz andere Nummer. Ich habe schon sehr lange darüber nachgedacht diesen Schritt zu wagen und für die meisten scheint es vielleicht auch gar kein bewegendes Erlebnis zu sein aber für mich ist es eine ganz andere Hausnummer ein Feedback von „Fremden“ zu bekommen oder von Leuten, die ich gut kenne. Es entstehen viel zu schnell Lästerein und fiese Tuscheleien. Es entstehen Gerüchte und Lauffeuer. Ich kenne meine Heimat sehr gut und weiß wie schnell so was geht. Wie schnell eine Einladung zum liken meiner Page zu einem Lauffeuer wird. Es bleibt nicht dabei, man schaut es sich vielleicht nicht mal an, nein man schreibt direkt der besten Freundin

Hast du schon gesehen?!

Ja ich kenne es doch selber und bin wahrscheinlich nicht viel besser. Vielleicht hatte ich deswegen so große Angst davor diesen Schritt zu gehen.

Das erstellen der Seite hat mir großen Spaß gemacht und auch die Gestaltung meines (nennen wir es mal) vorläufigen Logos. Ich habe viel Arbeit in alles investiert und bin total überrascht, meine Blogstatistik schien förmlich zu explodieren. So viele Leser hatte ich noch nie an einem einzigen Tag. Outlawedvogelfrei steckt eben immer noch in den Kinderschuhen und wie das eben bei Kindern so ist, gibt es noch viele Dinge die es lernen muss und mit seinen kurzen Beinchen kann es auch nur kleine Schritte vorwärts machen aber es macht sie und ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen werden.

Wieso mache ich mir überhaupt so viele Gedanken? Weil Leute, die ich sowieso nicht leiden kann hinter meinem Rücken schlecht über mich reden? Weil ich ihnen wieder einen Aufhänger liefern könnte? Könnte – JA genau das. Ich könnte einen liefern aber vielleicht auch nicht. Woher weiß ich das schon? Menschen brauchen immer etwas worüber sie sich unterhalten können. Sie brauchen immer jemanden über den sie sich unterhalten können. Möglicherweise, weil ihr eigenes Leben zu langweilig ist oder sie selber nichts erreicht haben. Wer weiß das schon. Wer weiß schon, was in den Köpfen der Menschen vor sich geht.

Also Welt hör‘ mich an! Ich bin Lena, 20 Jahre alt und das Gesicht hinter dem Blog outlawedvogelfrei.

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Steckt noch in den Kinderschuhen

Ich drücke mich heute vorm lernen und bastle stattdessen an meiner facebookpage. Ja richtig gehört outlawedvogelfrei ist ab heute auch bei facebook erreichbar.

Facebookpage

 

Wie der Titel schon sagt, steckt meine Seite noch in den Kinderschuhen. Es werden wohl noch einige Stunden Arbeit hinein fließen, bis ich mit ihr endgültig zufrieden bin. Habt ihr vielleicht noch einige Tipps und Tricks auf Lager, wie ich meine Page verbessern und mehr Leute erreichen kann?
Natürlich wird das ganze erst so richtig losgehen, wenn meine Posts dort hochgeladen werden, das ist mir klar aber ich kenne mich leider wenig mit diesem HTML-CSS-Formatierungs-Internetseiten-schön-machen-Kram aus und bin deswegen für Kritik und Anregungen zu jeder Zeit offen.

Ist euch übrigens schon mein neues Blogdesign aufgefallen? Ich habe schon länger überlegt das Design zu ändern. Es gefiel mir zwar immer recht gut, allerdings habe ich es von Beginn an nicht für allzu benutzerfreundlich empfunden und gerade um euch geht es ja. Da ich aber bisher nur positives Feedback dazu erhalten habe, entschied ich mich stets gegen eine Änderung. Doch heute erhielt ich eine Nachricht von der lieben Laura von pixeldetail.de, die mich genau auf die Punkte hinwies, die mich ebenfalls schon störten.

altes Designneues Design

 

Nun habe ich mich einige Zeit umgesehen und letztendlich dieses Design ausgewählt. Für mich war es wichtig, dass trotz allem immer noch meine Bilder auf der Startseite angezeigt werden aber trotzdem schon die Titel der verschiedenen Beiträge angezeigt werden. Stetig lerne ich durch eure Anregungen und Kritiken dazu. Ohne euch wäre eine Verbesserung meines Blogs wohl kaum möglich.

 

Eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu…

Nun ist es offiziell. Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Die Blutwerte sind da und klar ist es waren Beruhigungsmittel in ihrem Glas. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas mal in meinem Freundeskreis passiert und erst recht nicht in eine Cocktailbar. Sind die Getränke dort nicht eigentlich ziemlich geschützt vor solchen Attacken? Schließlich stellt der Kellner es direkt vor eurer Nase hin. Wie kann es also sein, dass so etwas in einen Cocktail kommt?
Die Nebentische waren leer. Niemand näherte sich unserem Tisch. War es also der Kellner? Oder hat sich jemand einen Scherz draus gemacht, als die Cocktails gemischt wurden und einige schon fertig auf dem Tablett standen? Hat dieser jemand uns dann etwa die ganze Zeit beobachtet? Oder war es nur Zufall? Was genau war das für ein Mittel? Und was wäre passiert, wenn sie mit den Typen mitgegangen wäre, die uns auf der Straße angesprochen haben? Alles Fragen, die wir nicht mehr klären können.
Ich bin einfach nur froh, dass nichts schlimmeres passiert ist.

Was ist passiert?
Nichtsahnend waren wir abends in einer Cocktailbar was trinken. Wir waren vorher nirgendwo anders, sondern sind direkt von zu Hause dorthin. Wir haben nirgendwo anders etwas gegessen oder getrunken.
Wir haben unseren Cocktail getrunken, geredet und gelacht und auf ein Mal war eine Freundin von mir weg zur Toilette. Als sie nach einer gefühlten Ewigkeit immer noch nicht zurück war ging ich mal gucken.
Ich habe sie noch nie so erlebt. Sie benahm sich nach diesem einen Cocktail als hätte sie sich betrunken.
Eigentlich wollten wir noch in einen Club und deswegen sind wir gemeinsam mit der Gruppe losgezogen, doch ihr ging es immer schlechter. Sie hat sich die ganze Zeit übergeben und geweint. Irgendwie war sie gar nicht mehr bei Sinnen.
Wir hatten zwar zu diesem Zeitpunkt schon den Verdacht aber sind nie davon ausgegangen, dass ihr jemand etwas in ihr Glas getan haben könnte. Diese Möglichkeit erschien uns einfach als zu unwahrscheinlich. Wir haben es eher noch mit einer Magenverstimmung abgetan bzw. mit den üblichen Ausreden: „Sie hat bestimmt nicht genug gegessen.“
Kurz bevor wir nach Hause gehen wollten sprach uns eine Gruppe Jungs an. Sie sagten ich solle doch feiern gehen und sie bei ihnen lassen, sie würden schon auf sie aufpassen. Ich solle mir nicht den Abend von ihr versauen lassen und Spaß haben. Sie würden auch dafür sorgen, dass sie einen Schafplatz hat. Was für ein unverschämtes Angebot. Was wäre ich denn für eine Freundin, wenn ich sie in diesem Zustand bei Wildfremden lassen würde?
Als wir bei mir zu Hause ankamen wurde es nicht besser. Permanent lief sie ins Bad, lag im Bett und klagte über Bauchschmerzen. Am nächsten Morgen ging es genauso weiter. Sie sagte sie erinnere sich nur noch daran, dass sie einen Cocktail bestellt hat, alles andere war wie gelöscht. Ich erzählte ihr dann alles und sie entschuldigte sich gefühlte tausend mal. Sie sagte sie wäre mir sehr dankbar, weil sie sogar mit dieser Gruppe Jungs mitgegangen wäre, wenn ich nicht da gewesen wäre.
Und nun… nun sagt ihr Arzt, dass sie solch eine Substanz in ihrem Blut hatte. Man kann also nicht mal mehr beruhigt mit Freunden in einer Bar sitzen. Man muss sein Glas also von dem ersten Moment, indem der Kellner es in die Hand nimmt im Auge behalten. Was ist nur aus dieser Welt geworden?

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