Wenn Träume Wirklichkeit werden

IMG_9539-2Erinnert ihr euch noch an eure Kindheitsträume? Wolltet ihr vielleicht Superstar, Sänger oder Astronaut werden? Habt ihr auch davon geträumt etwas zu erreichen, dass scheinbar unerreichbar ist?

IMG_9522-3Ich habe immer davon geträumt Model zu werden. Auf großen Laufstegen zu sein, tolle Fotoshootings zu haben und natürlich weltberühmt zu sein. Nun ja ein wahrhaftig sehr unwahrscheinlich zu erreichender Traum. Dieser Traum ist aber nicht nur so unerreichbar, weil die Wahrscheinlichkeit ihn zu erfüllen viel zu gering ist – Nein! Er scheitert schon an einem winzigen Detail: meiner Größe.
Mit gerade mal 1,60m sind die Laufstege dieser Welt nicht nur unerreichbar, sie sind sozusagen in meiner Welt nicht existent.
Trotz allem liebe ich es vor der Kamera zu stehen, damals wie heute auch. Ich dachte mir immer, dass ich diesen Kindheitstraum aufgegeben habe. Dass ich irgendwann anfing zu realisieren, wie unmöglich das Alles ist und trotzdem bemerke ich jetzt, dass ich es doch nie vollkommen tat.

So ein Fotoshooting kostet viel Geld, deswegen habe ich immer lange darauf gespart, es mir zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken lassen oder mich selbst damit beschenkt.

IMG_9574-2Doch irgendwann kam der Moment, als für ein TfP-Shooting angeschrieben wurde.
Der Kindheitstraum, den ich tief in meinem Inneren verborgen hatte, flammte plötzlich wieder auf und so wurde mein Traum Wirklichkeit. Nun ja… nicht ganz! Ich würde mich auch heute nicht als „Model“ bezeichnen aber in einer gewissen Art und Weise hat sich mein Traum erfüllt.
Es schneite schließlich einige weitere Anfragen in meinen Facebook-Postfach, die ich mit großer Freude und Dankbarkeit las und beantwortete.

Auf den Fotos in diesem Post seht ihr die Ergebnisse meines letzten Shootings in einem Lost Place in Spa mit KMK-Fotografie. Ich habe mich schon einige Zeit für Lost Places begeistert und ich liebe lange Abendkleider. Die Vorstellungen des Fotografen und meine Eigenen kamen also sehr schnell überein. Allerdings war ich zu Beginn etwas skeptisch – mit einem fremden Fotografen in einem verlassenen Hotel? Klingt ziemlich gruselig.

IMG_9581-2Diese Skepsis wurde mir aber bereits zu Beginn genommen! Es war ein tolles Shooting in dem ich meinem Kindheitstraum wieder ein kleines Stück näher gekommen bin.
Ist es naiv daran zu glauben, dass Träume Wirklichkeit werden können? Oh Nein, gewiss nicht! Wenn man nur hart genug an sich arbeitet, wenn man fest genug daran glaubt, dann kann man seine Träume Wirklichkeit werden lassen!
Ich muss allerdings gestehen, dass mein Traum sich durch die harte Erkenntnis der Realität, sprich meiner Größe und den Anforderungen generell, etwas abgewandelt hat
aber würdet ihr mir nicht zustimmen, wenn ich behaupte

Mein Traum ist Wirklichkeit geworden!

 

 

Das Ziel ist doch letztendlich nichts weiter, als ein Zwischenstopp auf dem langen Weg des Lernens und Lebens!

Wie ich bereits sagte tue ich mich mit dem Begriff „Model“ sehr schwer. Ich habe noch viel zu lernen und zu erreichen, bis ich diesen Begriff auf mich anwenden möchte. Aber wie heißt es doch so schön: Man lernt niemals aus!

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im Modelhimmel

Wer hätte gedacht, dass die kleine (1,60m) Lena einmal ein Shootingangebot bekommt. Ein Angebot das Model des Shootings zu sein. Ein Angebot mit kostenlosen Bildern und jeder Menge Spaß. Ja ich nicht aber so kam es nun doch vor einigen Wochen. Eine Visagistin postete in einer Gruppe bei Facebook, dass sie noch weibliche Modelle für ein Shooting sucht. Ich machte mir natürlich keinerlei Hoffnung und klickte nur auf Gefällt mir geklickt. Kurz darauf erhielt ich bei Facebook eine Nachricht:

Hallo. Du hattest mein Shooting-Gesuch in der Fotogruppe mit“Gefällt mir“ markiert, daher bin ich auf deine Seite gestoßen und habe mich ein bisschen umgesehen.
Ich finde dich als Model sehr ansprechend und könnte mir gut eine Zusammenarbeit mit dir vorstellen. Deswegen wollte ich fragen, ob du eventuell an dem in der Gruppe ausgeschriebenen Angebot interessiert wärst?
Ich suche für ein TfP-Shooting am Sonntag mit dem Fotografen www.kuchtsbelichtung.de noch ein Model. Geplant sind je nach Wetter entweder Outdoor-Aufnahmen im romantischen Stil (Makeup in zarten Farben, Flechtfrisur, Outfit in Pastellfarben, Rüschen, usw) oder Studio-Aufnahmen in einem ähnlichen Stil. Das Shooting würde entweder Outdoor in Düsseldorf oder im Studio in Mönchengladbach stattfinden.
Hättest du Interesse? Würde mich über eine Antwort freuen.

Ich war natürlich total begeistert. Wie oft wird einem schon so ein Angebot unterbreitet? Wohlwollend stimmte ich dem ganzen zu und nach einigen weiteren Absprachen machte ich mich also letzten Sonntag auf zum vereinbarten Treffpunkt.

Terminvereinbarung
Einen Termin mussten wir wie gesagt nicht mehr vereinbaren. Durch die bereits vorhergegangene Planung hielt sich die Vereinbarung sehr einfach und reibungslos. Ich musste lediglich das Angebot von Lisa annehmen und alles war erledigt. Das Shooting lief auf TfP Basis ab, d.h., dass jede der beteiligten Parteien (in diesem Fall Visa, Fotograf und Model) die Zeit gegen Fotos aufwiegen und nicht in Geld. Jeder bekommt also die Fotos umsonst und kann diese für seine Eigenwerbung nutzen. Ich durfte mir 8 Bilder aussuchen und erhielt die ganzen Originale auf meinem USB-Stick. Das ist das beste Angebot, das ich bisher bei einem Fotografen hatte.

Anfahrt
Durch meine letzten Erfahrungen bezüglich Fahrten zu Shootings, habe ich dieses mal möglichst viel Zeit für meine Anfahrt eingeplant – okay ich muss gestehen ich war wirklich großzügig. Ganze zwei Stunden rechnete ich für eine Fahrt, die laut Navi 36 Minuten dauern sollte. Naja mit einem während der Fahrt ausgehenden Auto, Baustellen, Stau, Suchen und Fahrten irgendwo im Nirgendwo wie bisher wäre ich so auf jeden Fall pünktlich gewesen. Ich fuhr also wie geplant um 10 Uhr los und war wie beschrieben um halb elf am Treffpunkt. Ja Mist. Was macht man denn in einer Stadt wie Mönchengladbach mitten in einem Wohngebiet? Nach langem hin und her entschied ich mich nach einem Bäcker zu suchen und mir einen Kaffee gegen meine Müdigkeit zu kaufen. Bestimmt könnte man sich auch dort gemütlich hinsetzen und die Zeit vertrödeln – ja weit gefehlt. Ich bin tatsächlich eine dreiviertel Stunde rumgelaufen und habe nach einer Bäckerei gesucht. Laut Google Maps waren auch viele in meiner Nähe aber jedes mal wenn ich intuitiv in eine Straße abgebogen bin, habe ich diese verfehlt. Leider konnte ich Maps nicht die ganze Zeit benutzen, weil ich meinen Akku sparen wollte. Naja dafür habe ich mir mal ein bisschen die Stadt angesehen.
Die restliche Zeit habe ich übrigens in meinem Auto mit rumliegen und versuchen ein Nickerchen zu halten, meinem Handy und in die Luft starren verbracht.
Die Location war wie gesagt sehr schnell und leicht gefunden und auch die Parkmöglichkeiten in der Umgebung waren nicht schlecht. In der Straße selber ist das Parken umsonst und es waren sogar noch ziemlich viele Parkplätze frei, sodass ich quasi vor der Tür halten konnte.

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Zuverlässigkeit
Auch in dieser Kategorie habe ich nichts auszusetzen. Alle erschienen wie vereinbart und auch die versprochenen Fotos erreichen mich in Lichtgeschwindigkeit.

Freundlichkeit
Eine lustige und verrückte Truppe war an diesem Tag dabei. Von Beginn des Shootings an wurde ich liebevoll umsorgt, mir wurde jeder einzelne Schritt erklärt, viele Beispielbilder und Arbeiten des Fotografen gezeigt (dadurch auch die Arbeit der Visa), es gab Snacks und Getränke und jede Menge Späßchen und Scherze. Es war wirklich eine angenehme Atmosphäre. Auch während dem Shooting selber wurde ich nicht einfach in der Luft hängen gelassen, gewollte Posen wurden genau erklärt und gezeigt und auch hier löste sich der ein oder andere Spruch von den Lippen. Auch wie bei meinen bisherigen Shootings mit Martha konnte ich mich in dieser Umgebung und mit diesen Leuten sehr wohlfühlen und während dem Shot.

Equipment
Von beiden Parteien, sowohl Lisa als auch den Fotografen war wirklich mehr als genug Equipment vorhanden. Ich hatte den Eindruck, dass es Lisa niemals an Pinseln und Make-Up fehlen kann, weil sie scheinbar für jeden Hauttyp die richtigen Sachen dabei hat und für jedes Thema passenden Lidschatten und Lippenstift. Bei den beiden Fotografen war es ähnlich von allen möglichen Objektiven über Accessoires und Deko bis hin zu Lampen war alles vorhanden. Zwischendurch konnten Objektive je nach gewünschter Einstellung gewechselt werden, ich erhielt eine Sonnenbrille und wurde sogar mit einer Nebel- und Windmaschine angepustet.

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Ergebnis
Wie bereits oben beschrieben waren sehr romantische und mädchenhafte Fotos gewünscht. Ähnlich wie bei meinem letzten Shooting mit Martha packte ich viele verschiedene Kleidchen und Jumpsuits ein – alles was ich in meinem Kleiderschrank zum Thema romantisch, Blümchen und Spitze finden konnte. Die Bilder sind echt toll geworden irgendwie anders als die bisherigen Fotos, die ich von mir habe.
Als ich meine beste Freundin um Rat gefragt habe, als ich mir Bilder aussuchen durfte sagte sie

Das sieht aus wie aus einem Modejournal

Na, wenn das mal kein Kompliment war.
Die Bearbeitung der Fotos verlief wie gesagt rasend schnell. Nur einige wenige Tage nach dem Shooting erreichte mich schon die erste Mail mit den ersten Fotos und Tag für Tag gibt es 1-2 neue Fotos in mehreren bearbeiteten Ausführungen. Aber nicht nur die Arbeit der Fotografen sollte man an dieser Stelle loben, sondern auch die Arbeit der Visa. Obwohl sie sich das Schminken selber beigebracht hat, beherrscht sie ihr Handwerk wirklich gut. Wie gesagt hatte sie genug Auswahl an verschiedensten Utensilien und auch ihre Pinselstriche saßen. Durch ihre Ausbildung zur Friseurin konnte sie auch meine Haare wundervoll herrichten und ich dachte mir

Wenn du jemals so nach einem Firseurtermin ausgesehen hättest, dann würdest du diese Termine wesentlich mehr genießen

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Fazit
Es war wirklich ein gelungenes Shooting und auch hier kann ich sowohl Fotograf, als auch Visa nur weiterempfehlen. Klickt euch mal durch ihre Seiten durch und taucht in wundervolle Fotos, verrückte Ideen und kreative Umsetzungen ein. Wenn ihr also auf nette Leute und unterhaltsame, entspannte und gut durchgeführte Shootings legt, seid ihr dort auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Alle strahlen nur so vor Kreativität und Einfallsreichtum aber auch die Umsetzung dieser Ideen wird gut gemacht.
Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst.

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Hair & Make-Up: Lisa Knape Makeup Artist
Photo & Retouch: Kuchtsbelichtung

 

 

 

 

Meine bisherigen Reviews findet ihr über Marei Photography/Make-Up Artist Mareike Thelen hier und über Victoria Lindt hier

Ein Geburtstagsgeschenk an mich selbst.

Ein Wochenende bei meinen Eltern und ich kann endlich wieder arbeiten. Der Umzug in meine neue Wohnung ist quasi abgeschlossen allerdings fehlt uns noch Kabelfernseh, Telefon und Internet, deswegen ist es auch hier in letzter Zeit ziemlich ruhig. Nun aber zu meinem eigentlichen, bereits angekündigtem Anliegen: mein Fotoshooting mit der lieben Martha von Marei Photography.
Das ganze war nun schon wirklich viel zu lange in Planung und scheiterte meistens an meinen finanziellen Mitteln. Doch Ende April entschloss ich mich endlich dazu und dachte mir

Das wird dein Geburtstagsgeschenk an dich selbst

Geburtstag habe ich zwar erst Ende diesen Monats, aber was soll’s. Ich werde auch diesen Post wieder in verschiedene Kategorien gliedern. Einen Vergleich zu einer anderen Fotografin könnt ihr hier ziehen.

Terminvereinbarung
Einen Termin hatten wir überraschenderweise schnell gefunden. Sogar ein Termin am Wochenende war ohne Probleme möglich – shooten wollten wir draußen. Nach einigen Tagen überbrachte Martha mir dann allerdings die „Schreckensnachricht“

Am Sonntag soll schlechtes Wetter werden

Nun musste ganz kurzfristig ein neuer Termin gefunden werden an dem sowohl ich, Martha und meine Stylistin Mareike Zeit hatten.
Dementsprechend war ein Wochenendtermin leider nicht mehr möglich. Nun kam es dazu, dass ich an einem Donnerstagabend nach der Arbeit direkt in die Eifel losgefahren bin. Wie der Zufall es so wollte kamen aber natürlich viel zu viele Dinge dazwischen – mein Auto wollte nicht anspringen, mein Bus hatte Verspätung etc.
Allgemein war es für mich dieses mal sehr einfach mit dieser Fotografin in Kontakt zu treten, da ich sie privat kenne und ihr deswegen einfach per Whatsapp schreiben konnte aber auch die Male zuvor war es immer unproblematisch – einfach per Facebook über ihre Seite schreiben und es klappt.
Besonders hervorheben möchte ich in dieser Kategorie ihre Initiative bezüglich des Wetterberichts und der schnellen Suche nach einem neuen Termin.

Anfahrt
Ich machte mich also am Donnerstagabend nach der Arbeit auf den Weg in die Heimat. Wie bereits erwähnt hatte ich einige Probleme dabei. Zunächst kam mein Bus zu spät, dann wollte mein Auto nicht anspringen und natürlich hatte ich Trecker und langsam fahrende Fahrer vor mir. Es lag also nicht an ihr, sondern einfach an meinem eigenen, persönlichem Unglück.
Ansonsten war die Anfahrt sehr einfach. Wir haben uns bei Mareike in Monschau getroffen und selbst, wenn ich den Weg nicht gekannt hätte, wäre es mit einem Navi ganz einfach zu finden gewesen.
Nachdem ich fertig geschminkt war, sind wir drei zusammen zu einer kleinen Kapelle gefahren. Es war wirklich eine traumhaft schöne Kulisse mit Blick über die ganze Stadt und wundervollem Sonnenuntergang-Zauberlicht.

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Zuverlässigkeit
Ich würde ihre und die von Mareike durchaus als sehr hoch bezeichnen. Sie sind beide sehr gut erreichbar und auch die Bearbeitung der Fotos erfolgte wie gewohnt schnell.

_N4A2458Freundlichkeit
Martha ist mir in der Zwischenzeit sehr ans Herz gewachsen. Man merkt ihr an, dass ihre Arbeit nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre Leidenschaft ist und sie bei jedem Shooting mit eben dieser am Werk ist. Das war nun mein dritter Shootingtermin und ich habe den Eindruck, dass sie je mehr sie in ihrem Beruf gewachsen und professioneller geworden ist auch, umso mehr Freude daran entwickelt.
Bei Shootings mit ihr wird nicht nur fotografiert, sondern auch gescherzt und gelacht. Das Model wird umsorgt und sogar die vom Licht hervorgerufenen Tränchen werden mit einem Taschentuch aus den Augen gewischt. Ich kam mir in den paar Stunden tatsächlich vor wie ein richtiges Model, mit einer Fotografin, die mir Anweisungen gibt und einer Stylistin, die zu jeder Zeit angelaufen kommt um Haare und Kleidung zu richten. Alles in allem herrschte am ganzen Set eine tolle Atmosphäre in der ich mich wohlfühlen und so ohne Bedenken shooten konnte.

Equipment
Gut ausgerüstet zogen wir mit Kamera, Objektiven, Lichtformern und Wechselkleidung zu unserer Wahllocation los. Alles funktionierte einwandfrei. Mareike wurde kurzerhand für das Halten der Lichformer entfremdet, um so für das perfekte Licht auf den Fotos zu sorgen. Ich habe oben schon erwähnt, dass wir von Sonnenuntergang-Zauberlicht gesegnet waren.

Ergebnis
Wie bereits gesagt war es wirklich ein traumhaftes Shooting, indem ich umsorgt, modelliert und unterhalten wurde. Im Shooting enthalten waren 4 bearbeitete Fotos in schwarz-weiß und in Farbe, drei Outfits zum Wechseln und zusätzlich eine kostenlose Stylingberatung. Die Visagistin habe ich zusätzlich dazu gebucht und kann es jedem nur weiterempfehlen.

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vor der Bearbeitung
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nach der Bearbeitung

 

Fazit
Ihr vermutet wahrscheinlich schon wie mein Fazit ausfällt. Eine Fotografin und eine Visagistin, die ich in allem Maße weiterempfehlen kann. Mareike kannte ich nicht nur durch das Shooting, sondern auch schon von einem Auftrag für meine Formation bei der deutschen Meisterschaft im Videoclipdancing und auch damals waren wir alle schon sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Als kleines Extra durfte ich mir sogar ein Foto mehr aussuchen und glaubt mir das war mir wirklich eine große Hilfe, denn bei den ganzen tollen Fotos viel mir die Wahl mehr als schwer. Was haltet ihr so von dem Ergebnis? Vor allem im Vergleich zum letzten Shooting über das ich euch berichtet habe?
Schaut euch doch mal auf den Seiten der beiden um und lasst euch überraschen und verzaubern. Einige von Marthas Fotos könnt ihr auch in meinen Posts wiederfinden. Ich bin gespannt, ob ihr das ein oder andere entdeckt.

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Wir sind nur so unzufrieden, wie wir uns selber machen.

Durchaus keine „Weisheit“, die auf alle Lebenslagen aber definitiv eine, die auf meine gestörte weibliche Wahrnehmung im Hinblick auf meine Figur zutrifft. Seit einigen Wochen gehe ich neben meinem normalen Training in der Tanzschule wieder regelmäßig mit einer Freundin ins Fitnessstudio. Eigentlich wollte ich meinen Vertrag kündigen, weil ich rundum sehr zufrieden mit meiner Figur und der zusammenhängenden Lebensweise war. Nun kam es aber so, dass wir bereits im Oktober 2013 uns zusammen angemeldet hatten aber nie wirklich zusammen trainieren waren. Damals war ich ein regelrechter Fitnessfanatiker. Ich trainierte jeden Tag, entweder im Fitnessstudio oder zu Hause. Das Minimum war damals zwei Stunden schwitzen am Stück. Natürlich sah man Erfolge aber glücklich war ich irgendwie trotzdem nicht. Ich hatte immer mehr an meiner Figur auszusetzen.
Der Po war nicht rund genug. Die Beine zu dick. Der Bauch und Rücken zu speckig. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, erscheint mir das ganze mehr als verrückt. Ich trage in Oberteilen Kleidergröße 34 und in Hosen 36. Von Natur aus habe ich sehr kräftige und muskulöse Beine, was durch das regelmäßige Tanztraining auch noch verstärkt wird. Meine Schwachstellen sind definitiv meine Arme. Die typischen Schwabbelarme der Frauen. Am Bauch zeichnete sich schon lange der Ansatz meiner Bauchmuskeln ab, naja man sieht, dass unter dem Speck welche sind.
Während dieser Phase habe ich so viele Dinge meines Lebens aufgegeben, die mir Freude bereiten und das nur, um in dieses perfekte Bild unserer doch ziemlich kranken Gesellschaft zu passen. Fit sein – Nein, wohl eher 0% Körperfett haben. Schon lange sage ich zu meinem Freund:

Ich habe lieber ein bisschen Speck auf den Hüften aber dafür eine weibliche Figur!

Es klang für mich selber oft nach einer Ausrede aber seitdem ich selber wieder ins Fitnessstudio gehe ist mir erst bewusst geworden wie viel Wahrheit dahinter steckte. Ich war in der Zeit, in der ich einfach aß, was ich wollte und Sport machte, wann ich es wollte so zufrieden mit meiner Figur, wie schon lange nicht mehr. Ich verbannte die schreckliche Waage vollkommen aus meinem Leben. Von ein-zweimal pro Tag wiegen wurde keinmal. Ganz ehrlich? Ich weiß nicht wie viel ich wiege und es interessiert mich auch nicht. Da stelle ich mich lieber vor den Spiegel und entscheide nach dem Anblick darin, ob ich mir gefalle oder nicht und nicht nach irgendwelchen Zahlen einer Waage. Wer regelmäßig Sport betreibt, versteht, dass diese Zahlen sowieso kaum eine Aussagekraft haben, denn

Muskeln wiegen mehr als Fett.

Man quält sich jeden Tag ins Fitnessstudio und wird einfach nicht leichter. Man ärgert sich und gibt letztendlich auf.
Seit einigen Wochen gehe ich wie gesagt wieder regelmäßig um besagte Freundin zu unterstützen. Vorhin stand ich vorm Spiegel und bemerkte erst gar nicht, wie ich direkt wieder anfing unzufrieden mit mir zu sein. Ich ärgerte mich darüber, dass meine Beine einfach nicht dünner werden, dass meine Waden und mein Bauch zu dick sind und die Knochen an den Schlüsselbeinen hat man auch schon mal besser gesehen. In dem Moment als mir klar wurde, was ich da eigentlich dachte, ärgerte ich mich nur noch über mich selbst. Ich ärgerte mich darüber, dass ich meinen Körper nicht mehr mochte. Ich ärgerte mich darüber, dass ich innerhalb dieser paar Wochen wieder unzufrieden war. Ich ärgerte mich darüber, dass ich wieder anfing zu überlegen was ich wann esse. Aber am meisten ärgerte ich mich darüber, dass ich mich so schnell von dieser fitnessbesessenen Gesellschaft beeinflussen lasse!

Zum Abschluss noch ein Foto, das dem Trend entspricht. Ein after-workout-selfie #nothighgapneeded

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Sorry for bad quality

P.S. Leben und leben lassen lautet die Devise. Mein Gott nichts gegen Fitnessfreaks. Es geht lediglich darum, dass eben nicht nur die Menschen akzeptiert werden, die in dieses Bild passen – Nein eben auch die, die keine Lust haben sich jeden Tag ins Fitnessstudio zu quälen und Sport zu machen, der ihnen eigentlich gar keinen Spaß macht. Es geht doch darum, jeden seine persönlich optimale Lebensweise zu finden und mit sich selbst im Einklang zu sein, ganz gleich ob mit abs oder ohne. Ein glückliches, gesundes Leben führen, ganz ohne diesen Fitnesszwang, das wäre doch schön.

Tag 3: Was darf ich eigentlich überhaupt essen?

Seitdem ich mit meiner 60Tage Challenge begonnen habe, habe ich schon deutliche Veränderungen gemerkt. Nicht nur, dass ich mich gesünder ernähre, sondern auch, dass ich mich besser fühle, nicht mehr so schlapp und krank. Trotzdem ist es unglaublich schwierig Lebensmittel zu finden, in denen kein Gluten enthalten ist – ich bin gestern schon in die Walnussfalle getappt. Ja in Walnüssen können Spuren von Gluten vorhanden sein. Manch einer wird jetzt vermutlich sagen

Das sind doch nur Spuren

Das mag schon sein aber ich möchte ja komplett darauf verzichten.

Nach meinem letzten Post habe ich einige Kritik bekommen und möchte nun erläutern, wieso ich mich für diese 60Tage Diät und gegen eine klinische Untersuchung entschieden habe. Zunächst mal vorweg, durch meinen Beruf bin ich kein absoluter Laie was dieses Thema angeht. Wenn mein Arzt mir ein diagnostisches Verfahren vorstellt, dann durchleuchte ich das vermutlich auf einer ganz anderen Ebene, als ein gewöhnlicher Patient. Hoch angepriesene Verfahren werden immer mit einem kritischen Auge betrachtet und wenn er mir etwas andrehen will, lasse ich mich davon nicht bequatschen. Mein Hausarzt weiß das aber auch.

Wieso habe ich mich also für die Diät entschieden?
Ich habe mir sehr viele verschiedene Meinungen eingeholt und nachgelesen und das Problem bei der Blutuntersuchung ist, dass dort nur nach speziellen Antikörpern gesucht wird und die Untersuchung deswegen sehr ungenau ist. Bei geringer Ausprägung, sprich geringer Antikörperbildung, wird der Test meist als negativ gewertet. So können ziemlich schnell Fehldiagnosen gestellt werden – häufig ist es Morbus Crohn (das Reizdarmsyndrom). Ich bin sowieso ein Fan von alternativen, nicht operativen/klinischen Methoden und kann deswegen sehr gut auf eine Dünndarmbiopsie verzichten, wenn sie nicht unbedingt sein muss. Eine Gastroduodenoskopie (auch Gastroskopie, Magenspiegelung) hatte ich vor Jahren auch schon. Deswegen habe ich mich lange mit meinem Hausarzt beraten und letztendlich entschieden zunächst diese Diät zu probieren. Sollte sich der Verdacht erhärten spricht natürlich nichts gegen diese diagnostischen Verfahren.
Vielleicht liegt meine Einstellung auch an meiner Erziehung. Meine Mama ist eine eingefleischte Homöopathin und dementsprechend war ich schon als Kind nur sehr selten beim Arzt. Medikamente gab es nur, wenn es wirklich zwingend notwendig war.

Was ist eine Biopsie?
Bei einer Biopsie werden Gewebeproben aus dem zu untersuchenden Organ entnommen. Am bekanntesten ist wohl die Koloskopie (Darmspiegelung). Es erfolgt aber nicht nur die Entnahme, sondern auch die Untersuchung auf mögliche pathologische (krankhaft veränderte) Befunde bzw. diese auszuschließen.

Was ist, wenn die Symptome nach der Diät wieder auftreten oder sogar schlimmer werden?
Ich bin nun fast 21 Jahre meines Lebens mit dieser möglichen Glutensensitivität klar gekommen und werde das auch noch den Rest meines Lebens, zumal ich dann weiß, wie ich darauf achten kann. Bei einer Diagnose gibt es keine Heilungschancen, man kann lediglich die Symptome lindern durch die Vermeidung von Gluten – erfolgreiche Medikamente sind zur Zeit noch nicht auf dem Markt. So oder so müsste ich meine Ernährung umstellen und wenn der Verdacht sich bewahrheiten sollte, dann werde ich den Teufel tun und wieder Gluten schlemmen wie zuvor. Ich möchte nicht komplett darauf verzichten, sondern es eher in Maßen zu mir nehmen. Nicht weil ich denke, dass es sowieso keinen Sinn hat, sondern eher weil es so unglaublich schwierig und vor allem teuer ist glutenhaltige Produkte zu ersetzen.

Nun zu meinem zweiten Rezept:
Ich habe lange überlegt, was ich mir als Frühstück zubereiten kann, denn Brötchen, Toast, Müsli und Cornflakes sind raus. Also entschied ich mich für Joghurt mit Obst. Als ich nun im Supermarkt meine Zutaten besorgen wollte, dachte ich lange darüber nach, was ich als Ersatz reinpacken kann und entschied mich spontan für Walnüsse. Joghurt mit Mango und Walnuss, das klang doch ganz gut. Zu Hause bemerkte ich erst, dass ich, wie bereits oben erwähnt, in die Glutenfalle getappt war. Ja schade, damit war meine Idee gestorben. Nun hatte ich aber noch Reis von meinem Hähnchencurry übrig, das ist daraus geworden.

Ihr braucht:
etwas Mango/Melone
Joghurt
Reis

Vorbereitung:
Die Mango klein schneiden und den Reis (es muss nicht zwingend Milchreis sein, ich habe Langkornreis genommen) nach Packungsaufschrift in leicht gesalzenem Wasser kochen.

Zubereitung:
Sehr simpel: alles zusammen in eine Schüssel geben und fertig. Ich hätte liebend gerne noch etwas Honig oder ähnliches zum süßen hinzugefügt, leider hatte mein Freund nichts dergleichen in seiner Wohnung zur Verfügung. Trotzdem war es sehr lecker und vor allem sättigend. Ich hätte nie gedacht, dass gesalzener Reis in dieser Kombi schmeckt. Klar war es gewöhnungsbedürftig, ich habe so etwas noch nie vorher gegessen aber alles in allem sehr schmackhaft. Ihr könnt natürlich jedes beliebige Obst nehmen und es in den Joghurt schnippeln.

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Liebster Award.

LiebsterAward_3lilapplesWow, ich wurde von der Lieben natashaneverland für den Liebster Award nominiert. Folgt an dieser Stelle nicht eine Rede? Keine Sorge darauf bin ich nicht vorbereitet aber danke dafür. Ich hätte niemals damit gerechnet.

Der Liebster Award

Im Prinzip sind die Regeln zum Liebster Award ziemlich einfach:

  1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat
  2. Beantworte alle 11 Fragen, die dir gestellt wurden
  3. Nominiere 11 weitere Blogs, die weniger als 200 Follower haben
  4. Denke dir selber 11 Fragen aus, die deine Nominierten beantworten müssen

Hier also meine Antworten auf die Fragen, die natashaneverland mir gestellt hat:

1. Wenn du für einen Tag in die Haut einer berühmten Person schlüpfen könntest, welche wäre es?
– Ich würde gerne nur ein einziges Mal in meinem Leben ein Model sein. Nennen wir sie Heidi Klum oder Gisele Bündchen. Wer es ist, ist mir eigentlich egal. Ich wäre gerne ein einziges Mal groß. Größer als diese winzigen 1,60m für die ich so oft geärgert werde. Nur für einen einzigen Tag mal die Luft schnuppern, die dort oben ist und nicht immer nur zwischen den Achseln der ganzen Leute rumlaufen. Ein Mal über alle anderen drüber hinwegsehen können – das wär’s doch.

2. Was siehst du, wenn du aus dem Fenster blickst?
– Ich habe aus meiner Wohnung einen wunderschönen Ausblick über einen ziemlich grünen Teil der Stadt. Jeden Sommer sehe ich die Bewohner der Nachbarhäuser auf ihren Dachterrassen und Balkonen und beneide sie, dass ich keins von beiden habe. Ich sehe den wunderbar gestalteten Garten meiner Nachbarn und das Krankenhaus, in dem mein Freund arbeitet. Im Winter kann ich sogar bis zu seiner Wohnung sehen.

3. Wovon hast du als letztes geträumt?
– Ich glaube es ging darum, dass mein Freund eine ganze Tafel Schokolade ohne mich gegessen hat und wir ich deswegen sehr entsetzt und zutiefst enttäuscht war. Meine Liebe zu Süßem ist wirklich tiefgehend…

4. Wenn dein Zimmer brennen würde, welche drei Gegenstände (keine Haustiere & Menschen) würdest du retten?
– Da mein Zimmer meine gesamte Wohnung ist, fällt mir die Entscheidung zu dieser Frage wirklich schwer. Mein gesamter Besitz befindet sich schließlich hier. Trotzdem entscheide ich mich für meinen Laptop, weil dort alle Fotos gespeichert sind, die in den letzten Jahren gemacht wurden, Pauly – mein allererstes Kuscheltier, weil einfach zu viele Erinnerungen und gemeinsame Stunden an ihm hängen und der letze Gegenstand wäre ein Bild, das meine Mutter für mich gemalt hat.

5. Was würdest du dir kaufen, wenn du für einen Tag unbegrenzt viel Geld zur Verfügung hättest?
– Ich würde mir definitiv einen Flug und ein tolles Hotel in Japan buchen. Damit würde sich einer meiner größten Wünsche erfüllen.

6. Welche Ziele möchtest du dieses Jahr noch erreichen?
– Meine Ausbildung würde ich gerne abschließen, mit einer Freundin zusammen in eine WG ziehen und am Ende des Jahres mit meinem Studium beginnen. Alles ist bereits in Arbeit. Für die Prüfung wird mehr oder weniger gelernt – ich meinte natürlich lerne ich sehr viel Mama –  eine geeignete Wohnung wird gesucht und die Bewerbungen sind soweit möglich abgeschickt. Alles in Allem sieht es bisher so aus als würde ich alle meine Ziele irgendwann erreichen.

7. Wenn du dir etwas wünschen könntest und es würde mit Sicherheit in Erfüllung gehen, was wäre es?
– Puh. Für diese Antwort kriege ich bestimmt eine Standpauke von meinem Freund gehalten aber ich würde mir wünschen, dass wir noch eine lange Zeit gemeinsam glücklich sein können. Tut mir leid, dass das so naiv klingt.

8. Welches Land möchtest du mal besuchen und weshalb?
– Wie bereits in Frage 5 erwähnt würde ich gerne nach Japan reisen. Mich interessiert die Kultur dort sehr. Ich würde mir gerne ein Bild davon machen, ob es stimmt, was man über dieses Land hört, die verschiedenen Orte sehen und von ihnen verzaubert werden und natürlich auch, weil es das Heimatland des Genres ist, das ich so liebe. Ich würde gerne all die Leute dort treffen, die Shops durchschauen und die „verrücktesten“ Dinge erleben. Irgendwie scheint es mir, im Gegensatz zu Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein. Ich will die verschiedenen Kulturen, die Heutige aber auch die Alte erkunden. Ich würde gerne einen Kimono tragen und unter einem Kirschbaum sitzen. Klingt ganz schön bescheuert.

9. Wenn du dich in diesem Moment an einen anderen Ort Zauber könntest, wo würdest du hin?
– Ich wäre gerne schon in meiner neuen Wohnung – natürlich wundervoll eingerichtet und renoviert. Ab Mai ist es endlich so weit. Ich ziehe mit meiner längsten Freundin in eine WG. Wuhu – tschüss langweilige Abende alleine, Hallo WG-Leben.

10. Was würdest du nie in deinem Leben tun?
– Das ist wirklich eine schwierige Frage. Ich überlege nun schon sehr lange aber ich bin zu keiner richtigen Antwort gekommen. Alles was mir in den Sinn kam wurde direkt wieder beiseite geschoben. Eine Vogelspinne anfassen, weil ich große Angst vor Spinnen habe? Hm ja doch wieso nicht? Ich habe mir schon so oft gesagt

Das würdest du nie im  Leben machen

doch irgendwann hat man es eben doch gemacht. Ganz gleich ob es nun ein Besuch in einer Sauna oder das Rauchen einer Zigarette ist. Ich versuche in meinem Leben so viele Erfahrungen zu sammeln wir nur möglich und habe so schon viel zu viele peinliche Situationen erlebt und „das-würde-ich-nie-machen“-Situationen überlebt, dass mir ausser einem Gesichtstattoo oder einem Lippenteller echt nichts einfällt. Vielleicht stehe ich auch einfach auf dem Schlauch und der erste Kommentar reißt mich hinunter.

11. Welche Superkraft hättest du gerne?
– Diese Frage sehe ich in letzter Zeit erstaunlich oft auf diversen Internetseiten. Ich würde gerne die Elemente bändigen können (zählt das als Superkraft?). Dann wäre ich Avatar, die Herrin der Elemente. Die Legende von Lena.
Buch eins: Feuer – Ich war schon immer mehr interessiert an den Bösen, als an den Guten, ganz gleich, ob es in Buch, Serie oder Film war und Feuerkräfte sind schon ziemlich cool. Mir fällt gerade auf, dass viele Charaktere aus meinen liebsten Serien Feuerkräfte besitzen aber auch im realen Leben verzauberte es mich immer sehr. Die Wärme, die es ausstrahlt, das Flackern und die wunderschöne Farbe. Nicht umsonst habe ich mich jedes Jahr beim Kindermitmachzirkus für den Feuerkurs gemeldet.
Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, habe ich oft Ewigkeiten vor dem Kamin gesessen und den Flammen zugesehen und wenn ich jetzt in meiner Wohnung Kerzen anzünde, bleibt mein Blick allzu oft an den tanzenden Flammen hängen.
Buch zwei: Luft – Schon seitdem ich mich zurückerinnern kann, wollte ich fliegen können. Frei wie ein Vogel durch die Lüfte schweben und mich von den Winden tragen lassen. Das Fliegen fasziniert mich so sehr, dass ich sogar überlegte eine Ausbildung als Stewardes zu machen aber wie das Schicksal es so will – ich bin zu klein. Trotzdem fühle ich mich wie ein kleines Kind an Weihnachten, Geburtstag, Silvester, Ostern und Nikolaus zusammen, wenn ich in einem Flugzeug sitze. Es gab bisher keinen Flug, an dem ich nicht begeistert aus dem Fenster gesehen und zu meinem Sitznachbarn Dinge wie

Guck mal da!

Hast du die Berge gesehen?!

Da ist ja das Meer!

Oh wie schön die Wolken sind.

gesagt habe. An dieser Stelle entschuldige ich mich zutiefst dafür.
Buch drei: Wasser – In der Schule habe ich den Schwimmunterricht gehasst und ich war auch nie eine richtige Wasserratte aber was ich nie jemandem verraten habe ist die Reue, die ich jedes Mal empfand, wenn ich am Beckenrand saß. Ich starrte auf das Wasser im Schwimmbecken und wünschte mir ich könne darin schwimmen. Ich wünschte mir, ich hätte mir keine Ausrede einfallen lassen, wieso ich nicht teilnehmen kann. Ich wünschte mir ich könne die sachten „Wellen“ an meiner Haut spüren und mich schwerelos fühlen. Außerdem steht die Fähigkeit das Wasser zu beherrschen in vielen Geschichten für Heilfähigkeiten und das ist auch nicht schlecht.
Buch vier: Erde – Erde war mir immer ein bisschen zu männlich. An sich verbinde ich auch nichts mit diesem Material. Ich mache mich nicht gerne schmutzig oder wühle gerne draußen herum. Ich habe auch keine Fähigkeit dazu Zimmerpflanzen lange am Leben zu erhalten. Sogar meinen Kaktus habe ich innerhalb von zwei Jahren um die Ecke gebracht. Den grünen Daumen hat meine Mutter mir anscheinend nicht vererbt aber ich liebe die Natur, die uns umgibt. Es gibt nichts schöneres als das. Gleichzeitig birgt sich in ihr aber auch etwas unheimliches, unentdecktes und damit meine ich nicht die bösen Pollen, die mich jedes Jahr aufs Neue quälen – Nein ich rede von unberührter Natur. Ich denke an Wasserfälle, schöne (wenn auch gruselige) Wälder, Wiesen und weite Felder.

 

An dieser Stelle sollen eigentlich 11 weitere Blogs nominiert werden. Ich habe mich allerdings nur für drei entschieden, da diese mir wirklich gut gefallen. Die kleinen Blogs sind leider alle sehr unbekannt und deswegen ziemlich schwer zu finden.

Fliederglück

Bleu, Blanc, Rouge

schwarzbuntgestreift

 

Nun also zu meinen 11 Fragen. Ein böses Lachen folgt an dieser Stelle.

1. Wieso hast du dich für diesen Blogtitel entschieden?

2. Woher nimmst du deine Inspirationen für deine Posts? Hast du eine Muse?

3. Hast du neben dem Blog noch andere Hobbys?

4. Wer steckt hinter deinem Blog und was sollte man unbedingt über dich wissen?

5. Wieso hast du mit dem bloggen angefangen?

6. Was möchtest du auf jeden Fall noch erleben?

7. Liest du regelmäßig andere Blogs?

8. In welcher Epoche würdest du gerne leben, wenn du durch die Zeit reisen könntest?

9. Was war das außergewöhnlichste, das du bisher gemacht hast?

10. Welche ist deine liebste fiktive Figur?

11. Was bedeutet es für dich wirklich frei (vogelfrei) zu sein?

Meine Klamotte und ich

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Ich hatte mir bei der Gründung dieses Blogs fest vorgenommen nichts über Kleidung zu schreiben, weil ich es selber nicht leiden kann, wenn mir jemand sagt, was schön aussieht und was man auf keinen Fall zusammen tragen kann. Ich entscheide selber, was ich wie anziehe und was mir in welcher Kombination gefällt.
Modeblogs gibt es in der Blogosphäre wie Sand am Meer. In diesem Post möchte ich euch aber nicht zeigen, welche Kleidung wie kombiniert gut aussieht und woher ich sie habe, sondern ich möchte euch Mut machen zu tragen was euch gefällt und wie es euch gefällt. So, dass ihr euch wohl fühlt. Findet euren eigenen Stil. In meinem ersten Post habe ich bereits eine Situation erläutert, in der ich eine damalige Freundin verlor, weil ich meinen Stil veränderte. Von Lappalien und dem möglichen Ende einer Freundschaft.  Dazu später mehr.
Eine Sache mal vorweg – ich bin nicht so eine Art Mädchen, die ihre Kleidung wechselt, nur weil sie von letzter Saison ist. Viele meiner Stücke habe ich bereits seit der 9. Klasse oder noch länger. Diese Stücke sind schon fast sieben Jahre alt (wow, mir fällt jetzt erst auf wie lange das schon her ist). Solange sie mir noch gefallen und noch nicht kaputt sind, wieso sollte ich sie also weg tun? Sind Kleidungsstücke nur verwaschen kann man sie ganz einfach wieder neu einfärben, weiße, mittlerweile gelblich gewordene Stücke, können gebleicht werden und im Handumdrehen hat man ein altes Stück wieder in ein neues verwandelt.

Nun aber zum Wesentlichen – mein Kleidungsstil. Bis vor kurzem war mir nicht mal bewusst, dass ich einen Stil habe. Ich trage einfach was mir gefällt und wie es mir gefällt. Meine Lieblingsjacke kann ich nicht mehr tragen, weil das Bordeauxrot der Jacke und das Kupfer meiner Haare sich beißt? So ein Blödsinn. Ein Volbeat und Rise Against Bandshirt passen nicht in den gleichen Kleiderschrank wir rosa Kleidchen und Blümchenshirts? Blödsinn. Als Frau kann man keinen Männerpulli tragen? Erst Recht Blödsinn.

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Jeder von uns hat mehr als nur eine Fassette und sollte die auch zeigen. Ich habe sehr lange gebraucht, um das zu verstehen und pendelte stehts zwischen dem girly und dem Wunsch alternativ und anders zu sein. Einige Jahre war meine Kleidung so und einige andere Jahre wieder anders. Die Klamotten, die nicht zum jeweils gewählten Stil passten wurden aussortiert oder ganz unten im Schrank verstaut. Doch mittlerweile habe ich begriffen, dass ich mich nicht für einen Stil entscheiden muss. Ich bin wer ich bin und zeige das durch die Kleidung die ich trage. Meine Kleidung zeigt, wie ich mich gerade fühle. Ganz gleich, ob es sexy, süß oder entspannt ist. Ich entscheide morgens, was ich anziehe nach meinem Gefühl. Habe ich keine Lust mir großartig Gedanken darum zu machen wird es eben ein schlabriger Kapuzenpulli und wenn ich den schönen weißen Strickpulli mit einer Jeansbluse drunter, geziert von einer Statement-Kette tragen will, dann wähle ich eben das.
Das einzige, was mich interessiert ist, ob ich mich in meiner Klamotte wohl und schön fühle. Wie ihr merkt verbinden mich und meine Kleidung wirklich eine bizarre Beziehung mit vielen Höhen und Tiefen.

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Laut meiner Mutter habe ich bereits mit anderthalb Jahren angefangen meine Kleidung selber auszusuchen. Mit 9 Jahren trug ich am liebsten meine pinkglitzernde Schlaghose und meinen pinken Rollkragenpullover. Ja ein richtiges Mädchen eben. Irgendwann machte ich eine Verwandlung durch und entschied mich gegen pink – es ging wieder zurück zu dem Mädchenstil und wieder vorwärts zu dem „Ich-hasse-pink“-Stil. Erst seit einem Jahr fühle ich mich wirklich bei mir angekommen. Erst seit einem Jahr erkenne ich mich wirklich in meiner Kleidung wieder. Erst seit einem Jahr habe ich das Gefühl mich nicht mehr verstellen und so kleiden zu müssen, wie andere es schön finden.
Ich möchte damit nicht sagen, dass ich auf die Meinung meiner Freunde keinen Wert lege um Gottes Willen aber die Gewichtung hat sich einfach anders verteilt. Die Zeit, in der die Kleidung bestimmte wer unsere beste Freundin ist, ist für mich einfach vorbei. Die Zeit, in der ich mich durch Leute beeinflussen ließ, die mich wegen meines veränderten Kleidungsstils nicht mehr mochten, ist für mich einfach vorbei. Ja ich höre viel eher auf mich selber, auf mein Bauchgefühl und meinen eigenen persönlichen Sinn für Schönheit.

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Was tun bei einem Haardebakel?

Wer kennt es nicht man kommt vom langersehnten Friseurbesuch und ist todunglücklich? Man guckt in den Spiegel und würde am liebsten losheulen. Der Friseur scheint alles falsch gemacht zu haben. Die Haare sind zu kurz, schlecht geschnitten, auf einmal hat man einen Pony und die Farbe ist auch misslungen.
Aber was macht man dann? Was tun?

  • Sagt schon bei dem Besuch selber Bescheid, dass es euch nicht gefällt. So kann es direkt verbessert werden. Klar ist das unangenehm aber es wird nicht besser durch bloßes abwarten.

Ich war bisher erst einmal zufrieden mit meinen Haaren nach einem Friseurbesuch und gehe deswegen in der Regel immer mit dem Gedanken nach Hause, dass es besser aussieht, wenn ich es erst einmal selber gestylt habe.

  • Wenn ihr mit dem Schnitt unzufrieden seid, dann kann das am Styling des Friseurs liegen. Er föhnt eure Haare anders als ihr es gewohnt seid. Stylt eure Haare zu Hause selber noch mal nach.

Sollte das nicht helfen und der Schnitt ist daneben, dann gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Zum Friseur gehen und nachschneiden lassen – falls es dann nicht zur kurz wird.
  2. Sollte nichts mehr zu retten sein, dann helfen Flechtfrisuren, Zöpfe und Haarbänder.

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Ich sah selber nach einem Friseurbesuch aus wie Willy Wonka – das ist kein Scherz. Es war nicht nur viel zu kurz, sondern auch schief geschnitten. Das pure Grauen. Offen konnte ich meine Haare nicht tragen aber einfach einen Zopf machen ging auch nicht, dafür waren sie zu kurz. Also bin ich monatelang nur mit einem Bauernzopf rumgelaufen. Das war ungewohnt und eigentlich trage ich nicht gerne Zopf aber das war die beste Alternative.

    • Ist ungewollt ein Pony da oder er gefällt euch doch nicht, dann könnt ihr ihn einfach wegstecken bis er nachgewachsen ist. Bei einem schrägen Pony sieht eine Flechte zum Beispiel sehr schön aus.

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Und was macht man nun, wenn die Farbe total versaut ist? Die Haare die Farbe nicht richtig angenommen und alles total fleckig ist? Die Farbe viel zu knallig ist oder euch einfach nicht steht?

    • Färbt bitte nicht selber drüber. Klar ist das billiger und es erspart die unangenehme Beschwerde aber man weiß vorher nie wie die beiden Farben sich vertragen. Eventuell müsst ihr danach noch mal zum Friseur, weil aus Blond und Braun Grün geworden ist.
    • Geht einfach noch mal zum gleichen Friseur und sagt, dass ihr unzufrieden seid. Das sollte bei keinem Friseur ein Problem sein. Die Nachbesserung muss sogar kostenlos erfolgen.

Sollte der Friseur bei eurer Beschwerde Widerspruch einlegen und euch keine Nachbesserung gewähren, dann könnt ihr sogar verlangen auf die Kosten des Friseursalons zur Konkurrenz zu gehen.
Wenn ihr natürlich nicht noch mal das gleiche Debakel riskieren wollte, dann dürft ihr auch einen Termin bei einem anderen Friseur des Salons, in dem ihr vorher wart, wahrnehmen.

Sollten eure Haare oder eure Kopfhaut durch den Besuch sogar so sehr geschädigt sein, dass ihr längere Schäden dadurch davontragt (zum Beispiel: Zerstörung der Kopfhaut nach Blondierung oder Abrrechen der Haare nach einer Dauerwelle) dann könnt ihr sogar Schmerzensgeld fordern.

Wie viel wird in solchen Fällen gezahlt?

    • Haare brechen nach Dauerwelle ab – 250€ (Amtsgericht Köln, AZ: 141 C 5/01).
    • Haare müssen nach einer Blondierung kurz geschnitten werden, weil sie kaputt sind – 500€ (Landgericht Berlin AZ: 23 O 539/01, Amtsgericht Hannover AZ: 10 C 705/94).
    • Es fallen büchelsweise Haare nach einer Blondierung aus – 1000€ (Amtsgericht Erkelenz, AZ: 8 C 351/08)
    • Wenn nach unsachgemäßem Färben alle Haare ausfallen und eine Perücke getragen werden muss, bis die Haare wieder nachgewachsen sind – 1500€ (Oberlandesgericht Köln, AZ: 19 U 62/99)
    • Blondierungsmittel verätzt die Kopfhaut und Haare müssen operativ eingepflanzt werden – 5000€ (Landgericht Coburg, AZ: 21 O 205/09)

Das sind aber absolute Ausnahmefälle – nicht nach jedem misslungenen Schnitt müsst ihr zu einem Gericht rennen. In der Regel reicht ein freundlicher Nachbesserungswunsch aus und alles wird wieder gut.

Zum Glück wachsen Haare schließlich nach!

Um ein solches Haardebakel allerdings verhindern zu  können solltet ihr unbedingt folgende Dinge beachten:

    • Der Friseur sollte euch stets gut beraten und sich Zeit für euch nehmen.
    • Er sollte euch über mögliche Risiken einer Behandlung z.B. einer Dauerwelle oder Blondierung informieren.
    • Er sollte schon im Voraus erkennen, wenn euch etwas nicht steht und euch davon abraten.
    • Alle Produkte, die auf euren Kopf kommen sollten für euch sichtbar sein. Seid ihr euch unsicher, dann fragt einfach nach.
    • Ihr könnt im Salon frei wählen, ob ihr zum Azubi oder Meister kommt. Fragt von vornherein danach oder wer am besten für welche Aufgabe (Schneiden, Färben) geeignet ist. Ich persönlich finde aber, dass das lange nichts über das Können aussagt.
    • Euer Friseur sollte sich vor der Behandlung erkundigen, ob ihr irgendwelche Allergien gegen Produkte aufweist.

So nun hoffe ich, dass mit diesen Tipps nichts mehr schief gehen kann und euer nächster Friseurbesuch wird wieder ein Tag der Entspannung.

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Karneval – eine Woche in der die Gesellschaft akzeptiert

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Ich bin kein großer Fan von Karneval. Während alle anderen feiern sitze ich zu Hause und drücke mich. Früher war Karneval noch toll, als man sich das Gesicht bemalte und zum Kinderprogramm ging. Jetzt mit 20 verkleide ich mich immer noch liebend gerne aber diese Partys müssen nicht sein.

Eine Woche, in der die Gesellschaft akzeptiert, dass alle Menschen sich schon morgens anfangen zu betrinken.

Eine Woche in der die Menschen schon morgens um 8 mit einem Bier in der Hand durch die Straße laufen. Die Musik wird mehr gelallt als gesungen und geschunkelt wird auch nicht passend zu dieser, sondern eher als Nebenwirkung des Alkohols. Als Mädchen weiß man schon vorher, dass einem abends nicht nur ein Typ einen gelallten Anmachspruch ins Ohr säuselt. Es ist vorauszusehen, dass alle fünf Meter jemand mehr in einer Hecke liegt und sich übergibt als zu stehen.
Muss das wirklich sein? Ist das noch der eigentliche Sinn dieses Fests? All das macht mir die Freude daran irgendwie kaputt.

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Trotz allem habe ich mich heute in Schale geschmissen und war in meinem improvisierten Matrosenkostüm in der Stadt unterwegs. Extra ein Kostüm gekauft habe ich nicht, sondern lediglich aus meinem Kleiderschrank zusammengebastelt. Wozu auch ein Kostüm kaufen, wenn man sowieso nirgendwohin geht?

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Es ist und bleibt eben nur diese Woche, in der man sich verkleidet, weil es dazugehört.

Eine Woche in der man sich verkleidet, um sich betrinken zu können und um nicht als „Asi“ dazustehen.

Aber ist das nicht genau das?
Es ist eine Woche in der sogar „Kinder“ (ehm Entschuldigung Jugendliche oder besser Teenager) an harten Alkohol kommen. Menschen, die ihre Grenzen noch nicht kennen und so ihrem Körper schaden. Am nächsten Morgen liegen sie im Bett und denken mit Scham an den vorigen Tag. An all die Dinge, die sie im Suff getan haben – falls sie sich überhaupt noch erinnern.
Das kennen wir doch alle. Jeder von uns hat das früher gemacht, es als Fest des Trinkens – nein des Betrinkens – genutzt. Als ein Fest in dem wir mit 14 an Schnaps und ähnliches kamen. Ein Fest an dem es uncool war nüchtern zu sein. Wenn ich zurückdenke dann frage ich mich: Wieso? Wieso musste das sein?

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Was haltet ihr so von Karneval? Feiert ihr noch richtig oder seid ihr auch solche Muffel wie ich?

 

Mama warum sieht die Frau so komisch aus? – Sieh da bloß nicht hin!

Immer wieder begegne ich im Alltag und vor allem in meinem Beruf Kindern. Kinder, die die Welt nicht kennen und neue Dinge erst lernen müssen. Immer wieder begegne ich Eltern, die während sie mit ihren Kindern unterwegs sind anderen Dingen mehr Priorität geben und immer wieder begegne ich Kindern, die andere Menschen anstarren, Trauben bilden, auf jemanden zeigen und lachen. Die dazugehörigen Eltern oder Betreuer interessiert das scheinbar nicht. Sie unterhalten sich und beachten die Kinder nicht. Sie erklären ihnen nicht, dass es Menschen auf dieser Welt gibt, die anders aussehen als sie. Die nicht „normal“ sind, etwas befremdlich wirken.
Vor einigen Wochen war ich im Rahmen meines Nebenjobs mit einem Mädchen, das ich betreue im Kino. Sie hat Trisomie 21.
Gleichzeitig waren einige Kinder, die scheinbar einen Kindergeburtstag feierten, ebenfalls dort. Es dauerte nicht lange bis sich eine Traube Kinder um uns bildete, sie anstarrten und einfach nicht gingen.

Was ist denn eigentlich Trisomie 21?
Trisomie 21 ist wohl besser bekannt unter dem Begriff Down Syndrom. Dieses Syndrom ist keine Krankheit, sondern ein genetischer Deffekt. Dazu müsst ihr wissen, dass unsere Erbinformationen auf sogenannten Chromosomen liegen. Von diesen Chromosomen besitzt jeder Mensch insgesamt 46 oder 23 Paar. Bei Menschen mit Trisomie 21 liegt das 21. Chromosom drei mal anstatt zweimal vor. Durch diesen Gendefekt kommt es zur Beeinträchtigung der körperlichen und gestige Entwicklung der Betroffenen.
Der Gendefekt weist ein typisches Erscheinungsbild auf. Die Betroffenen sind beispielsweise kleinwüchsig, sie haben ein rundes Gesicht und meist schrägstehende Augen, die Hände sind breit mit kurzen Fingern und die Zunge zu groß für den Mund, weswegen sie oft aus dem Mund herausragt.
Außerdem leiden die Betroffenen an einer individuell ausgeprägten Intelligenzminderung, wovon aber nur 8% als geistig behindert gelten.
Wenn ihr einen Menschen mit diesem Snydrom kennt, dann wisst ihr, dass sie zu den freundlichsten Menschen zählen. Ich kenne niemanden der immer so fröhlich und herzensgut ist. Ich kenne niemanden, der so viel lacht und an so vielen Dingen Freude hat. Auch das ist ein Symptom der Betroffenen.

Natürlich ist ihr Äußeres demnach für diese Kinder etwas unbekanntes aber es wäre die Aufgabe der Betreuer gewesen die Situation zu erklären. Für Kinder verständlich erklären, nicht zu sagen „Schau da nicht hin“ aber auch nicht mit dieser Missachtung zu reagieren. Ich glaube zwar nicht, dass das Mädchen, mit dem ich dort war die Situation verstanden hat aber es war trotzdem unangenehm und unmöglich. Es war ihr gegenüber verachtend und ungerecht.
Um sie nicht zu verwirren habe auch ich meinen Ärger geschluckt. Am liebsten aber hätte ich die Erwachsenen angesprochen.
Um solche Situationen nicht nur für uns, sondern auch für alle anderen Betroffenen in Zukunf vermeiden zu können eine Bitte an alle Eltern: bringt euren Kindern bei, dass nicht alle Menschen gleich sind und bitte, bitte, bitte sagt ihnen, dass gucken okay ist – sie sollen ja schließlich lernen – aber aus einer Entfernung und zum Teufel keine Gruppe Kinder sollte jemals ene Traube um einen Menschen bilden, der befremdlich für sie aussieht. Es hätte nur noch gefehlt, dass eins dieser Kinder auf sie gezeigt hätte und gerufen hätte: „Mama warum sieht die Frau so komisch aus?“

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