im Modelhimmel

Wer hätte gedacht, dass die kleine (1,60m) Lena einmal ein Shootingangebot bekommt. Ein Angebot das Model des Shootings zu sein. Ein Angebot mit kostenlosen Bildern und jeder Menge Spaß. Ja ich nicht aber so kam es nun doch vor einigen Wochen. Eine Visagistin postete in einer Gruppe bei Facebook, dass sie noch weibliche Modelle für ein Shooting sucht. Ich machte mir natürlich keinerlei Hoffnung und klickte nur auf Gefällt mir geklickt. Kurz darauf erhielt ich bei Facebook eine Nachricht:

Hallo. Du hattest mein Shooting-Gesuch in der Fotogruppe mit“Gefällt mir“ markiert, daher bin ich auf deine Seite gestoßen und habe mich ein bisschen umgesehen.
Ich finde dich als Model sehr ansprechend und könnte mir gut eine Zusammenarbeit mit dir vorstellen. Deswegen wollte ich fragen, ob du eventuell an dem in der Gruppe ausgeschriebenen Angebot interessiert wärst?
Ich suche für ein TfP-Shooting am Sonntag mit dem Fotografen www.kuchtsbelichtung.de noch ein Model. Geplant sind je nach Wetter entweder Outdoor-Aufnahmen im romantischen Stil (Makeup in zarten Farben, Flechtfrisur, Outfit in Pastellfarben, Rüschen, usw) oder Studio-Aufnahmen in einem ähnlichen Stil. Das Shooting würde entweder Outdoor in Düsseldorf oder im Studio in Mönchengladbach stattfinden.
Hättest du Interesse? Würde mich über eine Antwort freuen.

Ich war natürlich total begeistert. Wie oft wird einem schon so ein Angebot unterbreitet? Wohlwollend stimmte ich dem ganzen zu und nach einigen weiteren Absprachen machte ich mich also letzten Sonntag auf zum vereinbarten Treffpunkt.

Terminvereinbarung
Einen Termin mussten wir wie gesagt nicht mehr vereinbaren. Durch die bereits vorhergegangene Planung hielt sich die Vereinbarung sehr einfach und reibungslos. Ich musste lediglich das Angebot von Lisa annehmen und alles war erledigt. Das Shooting lief auf TfP Basis ab, d.h., dass jede der beteiligten Parteien (in diesem Fall Visa, Fotograf und Model) die Zeit gegen Fotos aufwiegen und nicht in Geld. Jeder bekommt also die Fotos umsonst und kann diese für seine Eigenwerbung nutzen. Ich durfte mir 8 Bilder aussuchen und erhielt die ganzen Originale auf meinem USB-Stick. Das ist das beste Angebot, das ich bisher bei einem Fotografen hatte.

Anfahrt
Durch meine letzten Erfahrungen bezüglich Fahrten zu Shootings, habe ich dieses mal möglichst viel Zeit für meine Anfahrt eingeplant – okay ich muss gestehen ich war wirklich großzügig. Ganze zwei Stunden rechnete ich für eine Fahrt, die laut Navi 36 Minuten dauern sollte. Naja mit einem während der Fahrt ausgehenden Auto, Baustellen, Stau, Suchen und Fahrten irgendwo im Nirgendwo wie bisher wäre ich so auf jeden Fall pünktlich gewesen. Ich fuhr also wie geplant um 10 Uhr los und war wie beschrieben um halb elf am Treffpunkt. Ja Mist. Was macht man denn in einer Stadt wie Mönchengladbach mitten in einem Wohngebiet? Nach langem hin und her entschied ich mich nach einem Bäcker zu suchen und mir einen Kaffee gegen meine Müdigkeit zu kaufen. Bestimmt könnte man sich auch dort gemütlich hinsetzen und die Zeit vertrödeln – ja weit gefehlt. Ich bin tatsächlich eine dreiviertel Stunde rumgelaufen und habe nach einer Bäckerei gesucht. Laut Google Maps waren auch viele in meiner Nähe aber jedes mal wenn ich intuitiv in eine Straße abgebogen bin, habe ich diese verfehlt. Leider konnte ich Maps nicht die ganze Zeit benutzen, weil ich meinen Akku sparen wollte. Naja dafür habe ich mir mal ein bisschen die Stadt angesehen.
Die restliche Zeit habe ich übrigens in meinem Auto mit rumliegen und versuchen ein Nickerchen zu halten, meinem Handy und in die Luft starren verbracht.
Die Location war wie gesagt sehr schnell und leicht gefunden und auch die Parkmöglichkeiten in der Umgebung waren nicht schlecht. In der Straße selber ist das Parken umsonst und es waren sogar noch ziemlich viele Parkplätze frei, sodass ich quasi vor der Tür halten konnte.

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Zuverlässigkeit
Auch in dieser Kategorie habe ich nichts auszusetzen. Alle erschienen wie vereinbart und auch die versprochenen Fotos erreichen mich in Lichtgeschwindigkeit.

Freundlichkeit
Eine lustige und verrückte Truppe war an diesem Tag dabei. Von Beginn des Shootings an wurde ich liebevoll umsorgt, mir wurde jeder einzelne Schritt erklärt, viele Beispielbilder und Arbeiten des Fotografen gezeigt (dadurch auch die Arbeit der Visa), es gab Snacks und Getränke und jede Menge Späßchen und Scherze. Es war wirklich eine angenehme Atmosphäre. Auch während dem Shooting selber wurde ich nicht einfach in der Luft hängen gelassen, gewollte Posen wurden genau erklärt und gezeigt und auch hier löste sich der ein oder andere Spruch von den Lippen. Auch wie bei meinen bisherigen Shootings mit Martha konnte ich mich in dieser Umgebung und mit diesen Leuten sehr wohlfühlen und während dem Shot.

Equipment
Von beiden Parteien, sowohl Lisa als auch den Fotografen war wirklich mehr als genug Equipment vorhanden. Ich hatte den Eindruck, dass es Lisa niemals an Pinseln und Make-Up fehlen kann, weil sie scheinbar für jeden Hauttyp die richtigen Sachen dabei hat und für jedes Thema passenden Lidschatten und Lippenstift. Bei den beiden Fotografen war es ähnlich von allen möglichen Objektiven über Accessoires und Deko bis hin zu Lampen war alles vorhanden. Zwischendurch konnten Objektive je nach gewünschter Einstellung gewechselt werden, ich erhielt eine Sonnenbrille und wurde sogar mit einer Nebel- und Windmaschine angepustet.

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Ergebnis
Wie bereits oben beschrieben waren sehr romantische und mädchenhafte Fotos gewünscht. Ähnlich wie bei meinem letzten Shooting mit Martha packte ich viele verschiedene Kleidchen und Jumpsuits ein – alles was ich in meinem Kleiderschrank zum Thema romantisch, Blümchen und Spitze finden konnte. Die Bilder sind echt toll geworden irgendwie anders als die bisherigen Fotos, die ich von mir habe.
Als ich meine beste Freundin um Rat gefragt habe, als ich mir Bilder aussuchen durfte sagte sie

Das sieht aus wie aus einem Modejournal

Na, wenn das mal kein Kompliment war.
Die Bearbeitung der Fotos verlief wie gesagt rasend schnell. Nur einige wenige Tage nach dem Shooting erreichte mich schon die erste Mail mit den ersten Fotos und Tag für Tag gibt es 1-2 neue Fotos in mehreren bearbeiteten Ausführungen. Aber nicht nur die Arbeit der Fotografen sollte man an dieser Stelle loben, sondern auch die Arbeit der Visa. Obwohl sie sich das Schminken selber beigebracht hat, beherrscht sie ihr Handwerk wirklich gut. Wie gesagt hatte sie genug Auswahl an verschiedensten Utensilien und auch ihre Pinselstriche saßen. Durch ihre Ausbildung zur Friseurin konnte sie auch meine Haare wundervoll herrichten und ich dachte mir

Wenn du jemals so nach einem Firseurtermin ausgesehen hättest, dann würdest du diese Termine wesentlich mehr genießen

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Fazit
Es war wirklich ein gelungenes Shooting und auch hier kann ich sowohl Fotograf, als auch Visa nur weiterempfehlen. Klickt euch mal durch ihre Seiten durch und taucht in wundervolle Fotos, verrückte Ideen und kreative Umsetzungen ein. Wenn ihr also auf nette Leute und unterhaltsame, entspannte und gut durchgeführte Shootings legt, seid ihr dort auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Alle strahlen nur so vor Kreativität und Einfallsreichtum aber auch die Umsetzung dieser Ideen wird gut gemacht.
Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst.

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Hair & Make-Up: Lisa Knape Makeup Artist
Photo & Retouch: Kuchtsbelichtung

 

 

 

 

Meine bisherigen Reviews findet ihr über Marei Photography/Make-Up Artist Mareike Thelen hier und über Victoria Lindt hier

Ein Geburtstagsgeschenk an mich selbst.

Ein Wochenende bei meinen Eltern und ich kann endlich wieder arbeiten. Der Umzug in meine neue Wohnung ist quasi abgeschlossen allerdings fehlt uns noch Kabelfernseh, Telefon und Internet, deswegen ist es auch hier in letzter Zeit ziemlich ruhig. Nun aber zu meinem eigentlichen, bereits angekündigtem Anliegen: mein Fotoshooting mit der lieben Martha von Marei Photography.
Das ganze war nun schon wirklich viel zu lange in Planung und scheiterte meistens an meinen finanziellen Mitteln. Doch Ende April entschloss ich mich endlich dazu und dachte mir

Das wird dein Geburtstagsgeschenk an dich selbst

Geburtstag habe ich zwar erst Ende diesen Monats, aber was soll’s. Ich werde auch diesen Post wieder in verschiedene Kategorien gliedern. Einen Vergleich zu einer anderen Fotografin könnt ihr hier ziehen.

Terminvereinbarung
Einen Termin hatten wir überraschenderweise schnell gefunden. Sogar ein Termin am Wochenende war ohne Probleme möglich – shooten wollten wir draußen. Nach einigen Tagen überbrachte Martha mir dann allerdings die „Schreckensnachricht“

Am Sonntag soll schlechtes Wetter werden

Nun musste ganz kurzfristig ein neuer Termin gefunden werden an dem sowohl ich, Martha und meine Stylistin Mareike Zeit hatten.
Dementsprechend war ein Wochenendtermin leider nicht mehr möglich. Nun kam es dazu, dass ich an einem Donnerstagabend nach der Arbeit direkt in die Eifel losgefahren bin. Wie der Zufall es so wollte kamen aber natürlich viel zu viele Dinge dazwischen – mein Auto wollte nicht anspringen, mein Bus hatte Verspätung etc.
Allgemein war es für mich dieses mal sehr einfach mit dieser Fotografin in Kontakt zu treten, da ich sie privat kenne und ihr deswegen einfach per Whatsapp schreiben konnte aber auch die Male zuvor war es immer unproblematisch – einfach per Facebook über ihre Seite schreiben und es klappt.
Besonders hervorheben möchte ich in dieser Kategorie ihre Initiative bezüglich des Wetterberichts und der schnellen Suche nach einem neuen Termin.

Anfahrt
Ich machte mich also am Donnerstagabend nach der Arbeit auf den Weg in die Heimat. Wie bereits erwähnt hatte ich einige Probleme dabei. Zunächst kam mein Bus zu spät, dann wollte mein Auto nicht anspringen und natürlich hatte ich Trecker und langsam fahrende Fahrer vor mir. Es lag also nicht an ihr, sondern einfach an meinem eigenen, persönlichem Unglück.
Ansonsten war die Anfahrt sehr einfach. Wir haben uns bei Mareike in Monschau getroffen und selbst, wenn ich den Weg nicht gekannt hätte, wäre es mit einem Navi ganz einfach zu finden gewesen.
Nachdem ich fertig geschminkt war, sind wir drei zusammen zu einer kleinen Kapelle gefahren. Es war wirklich eine traumhaft schöne Kulisse mit Blick über die ganze Stadt und wundervollem Sonnenuntergang-Zauberlicht.

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Zuverlässigkeit
Ich würde ihre und die von Mareike durchaus als sehr hoch bezeichnen. Sie sind beide sehr gut erreichbar und auch die Bearbeitung der Fotos erfolgte wie gewohnt schnell.

_N4A2458Freundlichkeit
Martha ist mir in der Zwischenzeit sehr ans Herz gewachsen. Man merkt ihr an, dass ihre Arbeit nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ihre Leidenschaft ist und sie bei jedem Shooting mit eben dieser am Werk ist. Das war nun mein dritter Shootingtermin und ich habe den Eindruck, dass sie je mehr sie in ihrem Beruf gewachsen und professioneller geworden ist auch, umso mehr Freude daran entwickelt.
Bei Shootings mit ihr wird nicht nur fotografiert, sondern auch gescherzt und gelacht. Das Model wird umsorgt und sogar die vom Licht hervorgerufenen Tränchen werden mit einem Taschentuch aus den Augen gewischt. Ich kam mir in den paar Stunden tatsächlich vor wie ein richtiges Model, mit einer Fotografin, die mir Anweisungen gibt und einer Stylistin, die zu jeder Zeit angelaufen kommt um Haare und Kleidung zu richten. Alles in allem herrschte am ganzen Set eine tolle Atmosphäre in der ich mich wohlfühlen und so ohne Bedenken shooten konnte.

Equipment
Gut ausgerüstet zogen wir mit Kamera, Objektiven, Lichtformern und Wechselkleidung zu unserer Wahllocation los. Alles funktionierte einwandfrei. Mareike wurde kurzerhand für das Halten der Lichformer entfremdet, um so für das perfekte Licht auf den Fotos zu sorgen. Ich habe oben schon erwähnt, dass wir von Sonnenuntergang-Zauberlicht gesegnet waren.

Ergebnis
Wie bereits gesagt war es wirklich ein traumhaftes Shooting, indem ich umsorgt, modelliert und unterhalten wurde. Im Shooting enthalten waren 4 bearbeitete Fotos in schwarz-weiß und in Farbe, drei Outfits zum Wechseln und zusätzlich eine kostenlose Stylingberatung. Die Visagistin habe ich zusätzlich dazu gebucht und kann es jedem nur weiterempfehlen.

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vor der Bearbeitung
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nach der Bearbeitung

 

Fazit
Ihr vermutet wahrscheinlich schon wie mein Fazit ausfällt. Eine Fotografin und eine Visagistin, die ich in allem Maße weiterempfehlen kann. Mareike kannte ich nicht nur durch das Shooting, sondern auch schon von einem Auftrag für meine Formation bei der deutschen Meisterschaft im Videoclipdancing und auch damals waren wir alle schon sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Als kleines Extra durfte ich mir sogar ein Foto mehr aussuchen und glaubt mir das war mir wirklich eine große Hilfe, denn bei den ganzen tollen Fotos viel mir die Wahl mehr als schwer. Was haltet ihr so von dem Ergebnis? Vor allem im Vergleich zum letzten Shooting über das ich euch berichtet habe?
Schaut euch doch mal auf den Seiten der beiden um und lasst euch überraschen und verzaubern. Einige von Marthas Fotos könnt ihr auch in meinen Posts wiederfinden. Ich bin gespannt, ob ihr das ein oder andere entdeckt.

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Meine Klamotte und ich

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Ich hatte mir bei der Gründung dieses Blogs fest vorgenommen nichts über Kleidung zu schreiben, weil ich es selber nicht leiden kann, wenn mir jemand sagt, was schön aussieht und was man auf keinen Fall zusammen tragen kann. Ich entscheide selber, was ich wie anziehe und was mir in welcher Kombination gefällt.
Modeblogs gibt es in der Blogosphäre wie Sand am Meer. In diesem Post möchte ich euch aber nicht zeigen, welche Kleidung wie kombiniert gut aussieht und woher ich sie habe, sondern ich möchte euch Mut machen zu tragen was euch gefällt und wie es euch gefällt. So, dass ihr euch wohl fühlt. Findet euren eigenen Stil. In meinem ersten Post habe ich bereits eine Situation erläutert, in der ich eine damalige Freundin verlor, weil ich meinen Stil veränderte. Von Lappalien und dem möglichen Ende einer Freundschaft.  Dazu später mehr.
Eine Sache mal vorweg – ich bin nicht so eine Art Mädchen, die ihre Kleidung wechselt, nur weil sie von letzter Saison ist. Viele meiner Stücke habe ich bereits seit der 9. Klasse oder noch länger. Diese Stücke sind schon fast sieben Jahre alt (wow, mir fällt jetzt erst auf wie lange das schon her ist). Solange sie mir noch gefallen und noch nicht kaputt sind, wieso sollte ich sie also weg tun? Sind Kleidungsstücke nur verwaschen kann man sie ganz einfach wieder neu einfärben, weiße, mittlerweile gelblich gewordene Stücke, können gebleicht werden und im Handumdrehen hat man ein altes Stück wieder in ein neues verwandelt.

Nun aber zum Wesentlichen – mein Kleidungsstil. Bis vor kurzem war mir nicht mal bewusst, dass ich einen Stil habe. Ich trage einfach was mir gefällt und wie es mir gefällt. Meine Lieblingsjacke kann ich nicht mehr tragen, weil das Bordeauxrot der Jacke und das Kupfer meiner Haare sich beißt? So ein Blödsinn. Ein Volbeat und Rise Against Bandshirt passen nicht in den gleichen Kleiderschrank wir rosa Kleidchen und Blümchenshirts? Blödsinn. Als Frau kann man keinen Männerpulli tragen? Erst Recht Blödsinn.

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Jeder von uns hat mehr als nur eine Fassette und sollte die auch zeigen. Ich habe sehr lange gebraucht, um das zu verstehen und pendelte stehts zwischen dem girly und dem Wunsch alternativ und anders zu sein. Einige Jahre war meine Kleidung so und einige andere Jahre wieder anders. Die Klamotten, die nicht zum jeweils gewählten Stil passten wurden aussortiert oder ganz unten im Schrank verstaut. Doch mittlerweile habe ich begriffen, dass ich mich nicht für einen Stil entscheiden muss. Ich bin wer ich bin und zeige das durch die Kleidung die ich trage. Meine Kleidung zeigt, wie ich mich gerade fühle. Ganz gleich, ob es sexy, süß oder entspannt ist. Ich entscheide morgens, was ich anziehe nach meinem Gefühl. Habe ich keine Lust mir großartig Gedanken darum zu machen wird es eben ein schlabriger Kapuzenpulli und wenn ich den schönen weißen Strickpulli mit einer Jeansbluse drunter, geziert von einer Statement-Kette tragen will, dann wähle ich eben das.
Das einzige, was mich interessiert ist, ob ich mich in meiner Klamotte wohl und schön fühle. Wie ihr merkt verbinden mich und meine Kleidung wirklich eine bizarre Beziehung mit vielen Höhen und Tiefen.

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Laut meiner Mutter habe ich bereits mit anderthalb Jahren angefangen meine Kleidung selber auszusuchen. Mit 9 Jahren trug ich am liebsten meine pinkglitzernde Schlaghose und meinen pinken Rollkragenpullover. Ja ein richtiges Mädchen eben. Irgendwann machte ich eine Verwandlung durch und entschied mich gegen pink – es ging wieder zurück zu dem Mädchenstil und wieder vorwärts zu dem „Ich-hasse-pink“-Stil. Erst seit einem Jahr fühle ich mich wirklich bei mir angekommen. Erst seit einem Jahr erkenne ich mich wirklich in meiner Kleidung wieder. Erst seit einem Jahr habe ich das Gefühl mich nicht mehr verstellen und so kleiden zu müssen, wie andere es schön finden.
Ich möchte damit nicht sagen, dass ich auf die Meinung meiner Freunde keinen Wert lege um Gottes Willen aber die Gewichtung hat sich einfach anders verteilt. Die Zeit, in der die Kleidung bestimmte wer unsere beste Freundin ist, ist für mich einfach vorbei. Die Zeit, in der ich mich durch Leute beeinflussen ließ, die mich wegen meines veränderten Kleidungsstils nicht mehr mochten, ist für mich einfach vorbei. Ja ich höre viel eher auf mich selber, auf mein Bauchgefühl und meinen eigenen persönlichen Sinn für Schönheit.

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Karneval – eine Woche in der die Gesellschaft akzeptiert

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Ich bin kein großer Fan von Karneval. Während alle anderen feiern sitze ich zu Hause und drücke mich. Früher war Karneval noch toll, als man sich das Gesicht bemalte und zum Kinderprogramm ging. Jetzt mit 20 verkleide ich mich immer noch liebend gerne aber diese Partys müssen nicht sein.

Eine Woche, in der die Gesellschaft akzeptiert, dass alle Menschen sich schon morgens anfangen zu betrinken.

Eine Woche in der die Menschen schon morgens um 8 mit einem Bier in der Hand durch die Straße laufen. Die Musik wird mehr gelallt als gesungen und geschunkelt wird auch nicht passend zu dieser, sondern eher als Nebenwirkung des Alkohols. Als Mädchen weiß man schon vorher, dass einem abends nicht nur ein Typ einen gelallten Anmachspruch ins Ohr säuselt. Es ist vorauszusehen, dass alle fünf Meter jemand mehr in einer Hecke liegt und sich übergibt als zu stehen.
Muss das wirklich sein? Ist das noch der eigentliche Sinn dieses Fests? All das macht mir die Freude daran irgendwie kaputt.

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Trotz allem habe ich mich heute in Schale geschmissen und war in meinem improvisierten Matrosenkostüm in der Stadt unterwegs. Extra ein Kostüm gekauft habe ich nicht, sondern lediglich aus meinem Kleiderschrank zusammengebastelt. Wozu auch ein Kostüm kaufen, wenn man sowieso nirgendwohin geht?

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Es ist und bleibt eben nur diese Woche, in der man sich verkleidet, weil es dazugehört.

Eine Woche in der man sich verkleidet, um sich betrinken zu können und um nicht als „Asi“ dazustehen.

Aber ist das nicht genau das?
Es ist eine Woche in der sogar „Kinder“ (ehm Entschuldigung Jugendliche oder besser Teenager) an harten Alkohol kommen. Menschen, die ihre Grenzen noch nicht kennen und so ihrem Körper schaden. Am nächsten Morgen liegen sie im Bett und denken mit Scham an den vorigen Tag. An all die Dinge, die sie im Suff getan haben – falls sie sich überhaupt noch erinnern.
Das kennen wir doch alle. Jeder von uns hat das früher gemacht, es als Fest des Trinkens – nein des Betrinkens – genutzt. Als ein Fest in dem wir mit 14 an Schnaps und ähnliches kamen. Ein Fest an dem es uncool war nüchtern zu sein. Wenn ich zurückdenke dann frage ich mich: Wieso? Wieso musste das sein?

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Was haltet ihr so von Karneval? Feiert ihr noch richtig oder seid ihr auch solche Muffel wie ich?

 

Ein Shooting unter einem schlechten Stern

Ich habe zu meinem Geburtstag im Mai einen Gutschein für ein Fotoshooting bei Victoria Lindt Photodesign bekommen. Wie ein kleines Kind an Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen habe ich mich drüber gefreut und habe schon bald versucht einen Termin zu machen. Nun ist es Ende Dezember und die bearbeiteten Fotos sind immer noch nicht bei mir angekommen.
Nun aber zu der eigentlichen Geschichte. Ich möchte euch hier meine Erfahrung mit dieser Fotografin und die Endergebnisse gerne zeigen.

Beginnen wir mit der Terminvereinbarung
An sich war das eine wirklich schwierige Angelegenheit, da ich sehr selten zu Hause bin und ich auf ihrer Internetseite keinerlei Öffnungszeiten finden konnte. Also habe ich einfach kurzerhand eine Mail geschrieben und bekam auch relativ schnell eine Antwort. Wir mögen uns doch bitte für jede weitere Klärung telefonisch unterhalten, sie würde mich anrufen. Ich wartete und wartete und wartete und irgendwann geriet es in Vergessenheit. Doch dann im September sah ich den Gutschein auf ein Mal wieder und wählte ihre Nummer. Zur Mittagszeit leicht erreicht (eine Seltenheit, dass ich dann zu Hause bin) konnten wir einen tollen Termin sogar an einem Samstag vereinbaren.

Anfahrt
Mit einem richtigen Navi womöglich nicht zu verfehlen, doch mit Google Maps habe ich mich tatsächlich anderthalb Stunden von einer Bahnstraße in die nächste verfahren. Ich konnte so oft versuchen die App neuzustarten wie ich wollte. Es funktionierte nicht. Letztendlich habe ich nach diesen anderthalb Stunden doch noch die richtige Route gefunden und kam an meinem Ziel an. Eine halbe Stunde unserer Shootingzeit war aber bereits vergangen und so mussten wir einen neuen Termin vereinbaren. Selber Schuld – blöd gelaufen. Ich hatte zwischendurch mehrfach versucht sie zu erreichen aber niemand ging ans Telefon. Sie sagte also, dass sie sich melden würde, schrieb sich meinen Namen und meine Telefonnummer auf und wollte am folgenden Tag anrufen.

Zuverlässigkeit
Der Sonntag verging und ich wartete und wartete und wartete mal wieder auf einen Anruf, der nicht kam. Mal wieder sagte sie, dass sie sich melden würde und tat es nicht also blieb mir nichts anderes übrig als ihr hinterher zu telefonieren. Ich weiß nicht woran das liegt, vielleicht weil ich einen Gutschein hatte und sie dementsprechend ihr Geld schon bekommen hat? Aber das ist eine bloße Vermutung, eine Unterstellung, die sich in einer dunklen Ecke meines Bewusstseins breit gemacht hat. Letztendlich erreichte ich sie doch und wir konnten einen neuen Termin vereinbaren – leider an einem Wochentag aber so ist es nun Mal. Wer den ersten Termin vergeigt, muss mit einem weniger guten zufriedensein. Ich habe mir also Urlaub genommen und mich wieder auf den Weg gemacht.

Freundlichkeit
Schon am Telefon kam sie mir leider sehr desinteressiert vor. Was die Stimme aus der dunklen Ecke gleich lauter werden lies. Die Stimmung zwischen uns war sowieso schon mies, weil ich sie beim ersten Termin habe hängen lassen und ich genervt war, weil sie sich nie meldete, wenn sie es versprach. Allgemein wirkte sie während dem Shooting und auch danach weiterhin desinteressiert, wenn nicht sogar unfreundlich, kalt und introvertiert. Vielleicht bin ich aber auch einfach verwöhnt, weil ich vorher immer Fotos bei einer befreundeten Fotografin gemacht habe und wir uns blendend verstehen.

Equipment
Irgendwie schien ihr Equipment nicht richtig funktionieren zu wollen. Ich weiß nicht, ob es lediglich eine Panne an diesem Tag war oder ob es generell schon Mal hakt. Für mich als „Model“ war es aber einfach blöd, dass sie andauernd zu einer Lampe hin laufen und überprüfen musste, ob sie dieses mal funktioniert. Es hakte das komplette Shooting durch und die Beleuchtung war dementsprechend nicht so gut, wie auf ihren anderen Fotos.

Nun aber zu dem wichtigsten:
dem Ergebnis
So sehr dieses Shooting auch unter einem schlechten Stern stand, die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Ihr Make-Up war wirklich wunderschön. Ich habe mich noch nie so schön geschminkt gesehen und mich auch noch nie so schön gefühlt. Sie hat mir viele Anweisungen für Posen gegeben, was ich als Laie auch super finde. Allerdings wirkte sie oft genervt, wenn etwas nicht so geklappt hat, wie sie wollte oder hat dauernd neu probiert, obwohl es nicht geklappt hat.
Aber die Fotos… die sind wirklich klasse. Ihr Handwerk beherrscht sie, das lässt sich nicht leugnen.
Drei Bilder konnte ich mir aussuchen, um diese bearbeiten zu lassen und ihr könnt mir glauben, dass mir das wirklich nicht leicht gefallen. Zumal ich zwei Fotos auf Poster drucken wollte, um sie meinem Freund zu Weihnachten zu schenken.

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ohne Bearbeitung

Fazit
Drei Wochen sollte die Bearbeitung der Fotos dauern und da ich ihr vorher extra gesagt habe, dass ich sie für Weihnachten bräuchte habe ich sie immer noch nicht. Ich habe ihr wieder Mails geschrieben und hinterher telefoniert, eine Nachricht auf ihrer Mailbox hinterlassen und Tage später zufällig wieder jemanden zur Mittagszeit erreicht. Die Bilder habe ich dann doch noch per Mail bekommen und das direkt am selben Abend noch. Per Post sind sie immer noch nicht da aber na gut das liegt vermutlich an der Weihnachtszeit und der Weihnachtspost.
Trotzdem finde ich sie äußerst schwer erreichbar und leider auch unzuverlässig, da sie mehrmals sagte sie würde mich zurückrufen es aber nie tat oder es so lange dauerte, dass ich selber die Initiative ergriffen habe.
ABER die Fotos sind umwerfend. Mehr bleibt dazu nicht zu sagen. Vielleicht die geborene Fotografin. Die Dame hinter der Kamera mit möglichst wenig Kommunikation zum Model. Wer also gerne tolle Fotos von sich haben will und nicht viel Wert auf tolle Gespräche oder lustige Pannen, Lacher und Blödelei zwischendurch legt ist bei ihr genau richtig und erhält wunderschöne Fotos.
Bedenkt dabei aber auch ihre Erreichbarkeit. Habt ihr also nicht vor diese Fotos schießen zu lassen, damit ihr sie nächsten Monat verschenken könnt, sondern wollt einfach schöne Fotos von euch haben? Dann lohnt sich ein Termin wirklich!

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nach der Bearbeitung
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ohne Bearbeitung

 

 

 

In diesem Sinne allen eine fröhliche Weihnachtszeit.

Kleiderkreisel shitstorm

Zurzeit kursiert ja ein ziemlicher Shitstorm gegen Kleiderkreisel. Seit der Bekanntgabe des neuen Bezahlsystems wettern alle Kreisler auf ein Mal gegen die Plattform und sagen sie wechseln zu Kleiderkorb.
Ich möchte in diesem Post nicht erklären, was das neue Bezahlsystem ist. Darüber haben wirklich schon genug Blogger geschrieben und ihren Senf abgelassen. Kurz zusammengefasst lässt sich aber eins ganz klar rausstellen: kaum Vorteile für die Verkäufer, sehr viele Vorteile für die Käufer. Wenn ich als Verkäufer für den versicherten Versand in Vorkasse gehen muss und nicht weiß, wann ich mein Geld für diesen Artikel sehe, dann ist das schon schlimm genug. Dass ich dann aber auch noch 10% und 0,50ct von dem eigentlich angedachten Betrag abgeben muss, dann lohnt es sich kaum noch Schmuck oder Kosmetik zu verkaufen. Es müssten also direkt alle Preise viel höher angesetzt werden, damit der Verkäufer daraus keinen Nachteil zieht.
Eins lässt sich wirklich nicht leugnen: verlorene Päckchen gibt es dann nicht mehr, Einkäufe gehen schneller, wodurch auch der Verkäufer einen großen Vorteil zieht und Bankdaten müssen nicht mehr getauscht werden.
Soweit so gut. Was passiert aber, wenn ich mit einem potenziellen Käufer eine Transaktion über die weiterbestehende Nachrichtenfunktion abwickel? Nehmen wir mal an ich habe mit diesem potenziellen Käufer schon alle Daten getauscht und dann klickt jemand anderes auf den „Sofort-Kaufen“-Button? Tja dann hat mein potenzieller Käufer wohl Pech gehabt, denn diese „Sofort-Kaufen“-Transaktionen haben IMMER Vorrang. Das ist nicht nur ärgerlich für den anderen Käufer, dem die Ware schließlich schon zugesichert wurde, sondern auch für den Verkäufer, da er seine Bankdaten bereits preisgegeben hat. Ich behaupte aber, dass es sich bei solchen Dingen um Einzelfälle handelt und dies nicht die Regel sein wird.

Sehr viele Kreisler sagen nun, dass sie dieses Bezahlsystem nicht wollen und dass Kleiderkreisel sich mit der Einführung selber ins Aus schießt. Die Administratoren versuchen diese negative Stimmung mit Belegen aus den Schwesternseiten in den USA und UK zu widerlegen (vinted.com) aber die Kreisler fühlen sich nicht ernst genommen oder überhaupt wahrgenommen. Ich selber bin bereits dabei meinen Katalog von Kleiderkreisel auf Kleiderkorb umzustellen. Diese ganze Sache mit den Gebühren und der noch nicht festgelegt Zeitraum, in dem ich mein Geld erhalte sind mir einfach „zu blöd“.
Trotz allem werde ich Kleiderkreisel aber nicht ganz den Rücken kehren und die eindeutigen Vorteile als Käufer nutzen. Wer letztendlich wechselt oder dem System eine Chance gibt, bleibt jedem selber überlassen. Einen Eindeutigen Aufschwung hat das ganze der Plattform Kleiderkorb auf jeden Fall gegeben. Ich wusste zum Beispiel vorher gar nicht, dass es eine Alternative zu Kleiderkreisel gibt und so wird es vielen anderen Usern bestimmt auch gegangen sein.

Aus meinem Post Kleider machen Leute – Kleiderkreisel wisst ihr ja bereits, dass ich eigentlich ein großer Fan dieser Plattform bin und die Nachteile, die ich damals aufgezählt habe scheinen wirklich durch das neue Bezahlsystem beseitigt zu werden, trotzdem ist es mir mit den Gebühren einfach nicht wert. Ich werde aber das ein oder andere Teil in meinem Katalog lassen und dem ganzen eine Chance geben. Vielleicht stellt es sich ja doch als gar nicht so schlecht raus, wie wir alle denken.

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Kleiderkorbprofil: thelm
Kleiderkreiselprofil: thelm

DIY: Beautyprodukte

SONY DSCNach dem ich im Sommer einer Freundin zum Geburtstag ein Paket mit selbstgemachten Beautyprodukten gemacht habe, wünschte sich meine Schwester zu ihrem Geburtstag auch eins. Hauptsächlich sollten darin Pflegeprodukte für die Haare und die Hände vorhanden sein. Als Zusatz dazu habe ich ihr dann noch einen Lippenbalsam gemacht.
Das tolle an diesen Produkten ist, dass sie wirklich einfach zuzubereiten sind und das ganze auch wirklich schnell geht.

 

SONY DSCLippenbalsam
Dazu mischt ihr einfach zwei Teelöffel Vaseline mit einem Teelöffel Honig. Das ganze gut verrühren und schon ist er fertig. Geht also schnell und ich habe mir sagen lassen, dass das wirklich eine super Lippenpflege ist.

 

 

 

 

 

SONY DSCBier-Kur
Man nehme ein Bier und gibt es nach der normalen Wäsche ins Haar. Auf keinen Fall ausspülen, der Geruch verfliegt sehr schnell. Die Kur zaubert Volumen und Glanz ins Haar.

 

 

 

 

 

SONY DSCBio-Kur
Diese Kur ist ebenfalls für die Haare. Ihr mischt einfach 6EL Olivenöl mit dem Saft einer Zitrone. Diese Glanz-Spülung einfach nach dem Waschen ins Haar geben und für 30 Miunten einwirken lassen. Am besten macht ihr um die Haare noch ein Handtuch und lasst es so einziehen. Anschließend mit klarem Wasser ausspülen.

SONY DSCHaarkur mit Honig
Ihr mischt dafür 1Tl Honig mit 2EL Olivenöl und einem Ei. Diese Kur gebt ihr in das feuchte Haar ein und lasst sie 30 Minuten einwirken. Allerdings solltet ihr nach der Einwirkzeit die Haare waschen (eventuell sogar zwei Mal, um alle Rückstände zu entfernen). Diese Kur wirkt sehr gut gegen Spliss und macht die Haare außerdem geschmeidig.

SONY DSCMandel-Handkur
Mischt dafür 50g gemahlene Mandeln mit etwas heißer Milch zu einem Brei, auf die Fingerspitzen auftragen und 10 Minuten einwirken lassen. Diese rückfettende Kombination hilft sehr gut, um feste und stärkere Nägel zu bekommen.

SONY DSCHandpeeling
Auch hier kommt wieder eine Zitrone ins Spiel. Mischt für dieses Peeling den Saft einer Zitrone mit ein bisschen Zucker (Achtung: nicht mit dem Zucker geizen! Das ganze sollte eine feste Paste ergeben!). Zitrone und Zucker wirken ideal, um ungewollte Verfärbungen und alte Hautschuppen zu entfernen.

 

 

Wollt ihr das ganze verschenken, dann stellt es doch einfach in einen süßen Karton und packt es mit Folie ein. Ideal wäre noch ein kleines Buch dazu, indem ihr die Rezepte aufschreiben könnt, damit der Beschenkte sie immer wieder nachlesen und nachmachen kann,

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Viel Spaß beim ausprobieren!

 

die ungeschminkte Wahrheit

Kleine Schönheitsmakel mit Makeup verdecken? Kein Problem. Viele kleine Wundermittel können die noch so schlimmsten Dinge abdecken und verstecken. Man kann durch Makeup sogar zu einer ganz anderen Person werden. Wenn man weiß, wie es richtig geht, dann kann man sogar seine Knochenstrukur anders aussehen lassen. Wangenknochen hervorheben, die Nase schmälern, etc. Es scheint alles möglich zu sein. Noch so unreine Haut kann durch genug Makeup aussehen als wäre sie super glatt und rein.

Aufgepasst bei der Makeup Wahl!
Wenn ihr ein heller Hauttyp seid, dann bitte nehmt auch ein helles Makeup.
Ich selber bin nicht so der Schminkkandidat. Klar mache ich das ab und zu gerne, wenn ich mit meinen Freunden raus gehe zum Beispiel, aber im Alltag trage ich nie viel. Pickel werden nur abgedeckt, wenn sie auf der Nasenspitze leuchten und man aussieht wie Rudolf mit der roten Nase. Makeup, Concealer oder ähnliches auf einen Pickel zu „klatschen“ ist nämlich absolut kontraproduktiv. Das einzige was man damit erreicht ist, dass der Pickel sich noch mehr entzündet und noch mehr verstopft. Also lieber einen oder zwei Tage mit dem Ding rumlaufen, ihn gut pflegen und zack weg ist er.
Gegen Pickel hilft übrigens sehr gut Betaisadona Salbe. Das darin enthaltende Iod nimmt die Entzündung. Am besten tupft ihr abends einfach ein bisschen davon auf den Pickel und lasst es über Nacht einwirken.

Mit der nackten Haut in die Öffentlichkeit
Geht ihr schon mal ungeschminkt in die Stadt? Oder zu euren Freunden? Bringt ihr ungeschminkt den Müll runter? Oder holt ein Paket bei der Post? Für manche undenkbar. Ich werde oft von meinem Freunden gefragt, wie ich denn ungeschminkt in die Stadt einkaufen gehen kann. Ja wie kann ich das? Ich trage wie gesagt sowieso nie viel Makeup, da ich sehr schnell Pickel bekomme. Ein bisschen concealer gegen die bösen Augenringe, einen Lidstrich ziehen, ein bisschen Wimperntusche und das war’s. Wieso soll ich dann nicht auch ohne das gehen können? Weil ich meinen Traumprinzen treffen könnte? Was soll’s! Der muss mich auch ungeschminkt schön finden.

Mehr Mut zur Natürlichkeit
Es neigen zur Zeit sehr viele dazu sich komplett vollzukleistern. Eine Tonne Makeup, Puder obendrauf,Bronzepuder mit Glitzer unter die Wangeknochen und Rouge darüber. Hier also mein Aufruf (auch im Namen meiner männlichen Freunde): allerliebste Weiblichkeit da draußen zeigt mehr Mut zur Natürlichkeit. Ihr seid auch ohne dieses ganze Zeug schön. Zumal das sowieso die Poren verstopft und man so eine viel schlechtere Haut bekommt. Also zeigt her eure Haut und gönnt ihr mal eine Pause. Lasst sie mal durchatmen und sich von der ganzen Pappe erholen.

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